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Neue Aktion »Lausitz hilft«: Hilfe für die Helfer

Südbrandenburg. Sie suchen und spüren im besten Fall vermisste Personen auf - die Rettungshundeteams der Südbrandenburger Johanniter. Die Hundeführer sind mit ihren Fellfreunden die Spezialisten für solche Einsätze. Auf ihre Hilfe greifen Polizisten gern zurück. Jetzt sind die Helfer auf vier Pfoten selbst auf Hilfe angewiesen. BB RADIO und WochenKurier starten dafür eine neue »Lausitz hilft!«-Aktion.

Heidi Stensel, Leiterin der Rettungshundestaffel, verrät ihren Weihnachtswunsch: »Ein Traum des Teams würde in Erfüllung gehen, wenn wir gemeinsam mit den Lausitzern unsere Ausrüstung für die Staffel modernisieren könnten. Um unsere Sucharbeit bestmöglich gestalten zu können, benötigen wir einen Outdoorlaptop sowie fünf GPS-Halsbänder mit Funk für unsere Hunde.«

Wie sie erklärt, müssen sie ihre Einsätze detailliert dokumentieren. »Wenn ein Flächenhund seine 20000 bis 30000 Quadratmeter absucht, kann ich als Einsatzleiterin anhand des GPS-Halsbandes zeitnah auf dem Laptop sehen, wo er sich gerade befindet, welche Ecke er abgesucht und welche er ausgelassen hat, um dann einen anderen Hund noch einmal gezielt dort hinzuschicken. Mit dieser Ausrüstung könnten wir  eine Suche für ein entsprechendes Gebiet flächendeckend absichern«, berichtet Heidi Stensel. Bisher, erzählt sie, wird ein Hundeführer von einem Helfer mit Karte begleitet, der die Suchfelder abstreicht. »Für unsere Hunde nutzen wir zurzeit kleine Bewegungstracker, die wir aber erst auslesen müssen, was natürlich ein Zeitverlust bedeutet. Doch bei einer Personensuche zählt jede Sekunde.«

Spendenziel: 10000 Euro bis zum Weihnachtsfest

Gerade wenn die Suche nachts erfolge, sei es schwierig, zu kontrollieren, ob jede Ecke abgesucht worden sei: »Um zu wissen, wo sich unsere Hunde im Dunkeln aufhalten, hilft uns aktuell die Kenndecke mit Ortungsglocke und Positionslicht. Sie wird den Hunden vor dem Einsatz angelegt.« Wie sie informiert, würden der Outdoorlaptop und die fünf GPS-Halsbänder rund 10000 Euro kosten. »Unsere Rettungshundestaffel ist eine ehrenamtliche Einheit. Wie die Johanniter selbst sind auch wir auf Spenden angewiesen. Deshalb setzen wir auf die Unterstützung der Lausitzer, um unseren Weihnachtswunsch realisieren zu können«, erzählt Heidi Stensel.

Für Andreas Berger-Winkler aus dem Vorstand der Südbrandenburger Johanniter ist die Rettungshundestaffel sehr wertvoll: »Sie verstärkt nicht nur unser Angebot im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz, sondern bietet auch eine Möglichkeit für Ehrenamtliche, sich in einer Hilfsorganisation zu engagieren.« Wie er sagt, lebt die Staffel von Spenden: »Es gibt keine gesetzlich abgesicherte Finanzierung, da Rettungshundestaffeln nicht in der Katastrophenschutzverordnung des Landes Brandenburg verankert sind.«

Marlitt: »Ich liebe Hunde!«

Deshalb unterstützt BB RADIO-Moderatorin Marlitt als Schirmherrin die neue »Lausitz hilft!«-Aktion: »Ich bin eine unfassbar große Tierfreundin, liebe Hunde und habe Hunde, seit ich denken kann.« Die Arbeit einer Rettungshundestaffel ist ihr nicht unbekannt: »Ich kenne die Rettungshundestaffel Havelland und bin beeindruckt, wie die Hunde mit ihren Hundeführern zusammenarbeiten. Es ist wichtig, dass diese Einheiten unterstützt werden. Jeder kann einmal in die Situation gelangen, irgendwo verletzt zu liegen und Hilfe benötigen. Daher ist es wichtig, dass die Helfer mit ihren Hunden diese Arbeit optimal und mit guter Technik durchführen können.«

Über diese Arbeit wird BB RADIO sonntags zwischen 9 Uhr und 12 Uhr auf der 107.2 MHz berichten und sich mit Unterstützern unterhalten.

• Spendenkonto:

- IBAN DE96 3506 0190 1084 6510 16
- BIC GENODED1DKD
- Bank für Kirche und Diakonie
- Verwendungszweck: Rettungshundestaffel, Aktion »Lausitz hilft!«

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