Der Branitzer Park ist kein Wintersportgebiet

Cottbus. Nachdem kürzlich mehrere Teile des Branitzer Parks durch Rodler und Skifahrer enorm strapaziert wurden, weist die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz auf das in der Parkordnung verankerte Verbot des Rodelns, Schlittschuh-, Snowboard- und Skifahrens im Branitzer Park hin. Dadurch werden Rasenflächen und Pflanzungen zerfahren, Wege beschädigt und Bodenerosion verursacht, wie jüngst am Hermannsberg, der gerade frisch restauriert wurde. Zudem macht die Stiftung Besucherinnen und Besucher darauf aufmerksam, dass die historischen Bäume eine Gefahr bilden, weil es durch die Schneelast zu Astabbrüchen kommen kann. »Der Branitzer Park ist ein historisches Gartendenkmal und auch unter der verlockenden Schneepracht ein empfindliches Kunstwerk. Unsere Gärtner pflegen es täglich mit viel Mühe und Leidenschaft. Deshalb, liebe Cottbuserinnen und Cottbuser, helfen Sie uns bitte bei dieser Arbeit und beim Erhalt von Fürst Pücklers Erbe, indem Sie die Parkordnung beachten und einhalten«, appelliert Claudius Wecke, Fachbereichsleiter Park und Gartendenkmalpflege. Zum Schutz der sensiblen Gartenstrukturen sowie aus ordnungs- und sicherheitstechnischen Gründen kontrolliert die Parkstreife der Stiftung die Einhaltung der Parkordnung und behält sich vor, Zuwiderhandlungen zur Anzeige zu bringen. Das Ordnungsamt der Stadt Cottbus unterstützt dabei und verhängt bei Verstoß Bußgelder.Nachdem kürzlich mehrere Teile des Branitzer Parks durch Rodler und Skifahrer enorm strapaziert wurden, weist die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz auf das in der Parkordnung verankerte Verbot des Rodelns, Schlittschuh-,…

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"Ich gebe Corona keine Chance. Ich bin geimpft."

Cottbus. Im Zusammenhang mit der Ende des vergangenen Jahres gestarteten Impfung gegen eine Erkrankung mit dem Corona-Virus gibt es vielfältige Befürchtungen. Offenbar fällt es vielen Menschen schwer, sich ein objektives Bild zu machen und für sich die Frage zu beantworten, ‚Lasse ich mich impfen‘. Dabei ist, um der Ausbreitung des Corona-Virus zu begegnen, das Gesundheitssystem zu entlasten und die Rückkehr in ein normales Leben zu ermöglichen, eine Durchimpfungsquote von 60 Prozent zwingend erforderlich. Daher hat das Carl-Thiem-Klinikum Cottbus jetzt eine Impfkampagne gestartet. Mit verschiedenen Plakaten und „Impfsteckbriefen“ bereits geimpfter Mitarbeiter soll gezeigt werden, warum die Kolleginnen und Kollegen sich für die Impfung entschieden haben und wie sie sie erlebt haben – auch mit welchen Nebenwirkungen. Zudem sind in Zusammenarbeit mit der Stadt Cottbus sogenannte FAQs, also Antworten auf häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit der Impfung, zusammengestellt worden. Die Fragen sind u.a. auf den Social-Media-Kanälen der Stadt und des CTK von Nutzern gestellt worden.  Alle Informationen sind übersichtlich auf einer eigens erstellten Homepage dargestellt: www.ctk-wir-sind-geimpft.de „Auch wenn es aktuell Schwierigkeiten bei der Auslieferung des Impfstoffs gibt und auch wir am CTK unsere Mitarbeiter derzeit nicht so impfen können, wie wir das wollen, nehmen wir deutlich wahr, dass es viele Ängste und Vorbehalte gegenüber der Impfung gibt. Bei den Menschen in der Region und auch bei unseren Mitarbeitern“, so CTK-Geschäftsführer Dr. Götz Brodermann. „Allerdings muss allen, die sich gegen die Corona-Schutzimpfung entscheiden, klar sein, dass sie damit die schrittweise Rückkehr in unser normales Leben verzögern. Ich denke, jeder von uns will sich wieder mit Freunden treffen, ins Kino gehen, Sport machen, Geburtstage feiern. Nur durch die Impfung kann uns das gemeinsam gelingen. Von allein wird das Virus nicht weggehen.“ 900 Mitarbeiter des CTK-Konzerns sind inzwischen geimpft und damit vor einer schweren Covid-19-Erkrankung geschützt. Zudem wurden rund 500 Kollegen der Cottbuser Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes in der CTK-Impfstrecke geimpft. Es kam zu keinen nennenswerten Impfreaktionen. Einige Kollegen berichteten von einem ‚schweren Arm‘, Schwellungen an der Einstichstelle und vereinzelt von Schüttelfrost. „Insofern bitte ich Sie herzlich: Ziehen Sie die Impfung – wenn Sie an der Reihe sind - für sich in Betracht! Informieren Sie sich auf unserer Impf-Homepage www.ctk-wir-sind-geimpft.de oder anderen seriösen Quellen. Und wenn Sie noch mehr wissen wollen, wenn Ihnen etwas unklar ist: Wir haben auf der Internetseite auch die Möglichkeit geschaffen, über ein Kontaktformular Ihre Fragen zu stellen. Zögern Sie nicht! Unsere Impfärzte werden Sie gern kompetent und nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft beantworten“, so der Appell des CTK-Chefs. Im Zusammenhang mit der Ende des vergangenen Jahres gestarteten Impfung gegen eine Erkrankung mit dem Corona-Virus gibt es vielfältige Befürchtungen. Offenbar fällt es vielen Menschen schwer, sich ein objektives Bild zu machen und für sich die Frage…

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Bewegende Einblicke in den Corona-Alltag

Cottbus. Corona bestimmt seit Wochen den Alltag am Carl-Thiem-Klinikum und bringt alle Mitarbeiter an Grenzen und darüber hinaus. Rund 670 Corona-Patienten wurden mittlerweile im CTK behandelt, über 110 sind verstorben. Besonders dramatisch ist die Situation auf der Corona-Intensivstation. Nur die Hälfte der Corona-Intensiv-Patienten überlebt die Covid-Infektion. Seit einigen Wochen ist der Bestatter daher Stammgast auf der Corona-Intensivstation. Eine Ausnahmesituation, die sich noch im Sommer kaum einer der Mitarbeiter hätte ausmalen können. Und für die, die nicht in einem Krankenhaus arbeiten, ist das Ausmaß der Pandemie wohl gar nicht vorstellbar. In von der Unternehmenskommunikation des CTK aufgenommenen Interviews geben die Mitarbeiter daher Einblicke in ihren „Corona-Alltag“. Auch wie sie versuchen, trotz Vollschutz den schwerkranken Covid-Patienten Mut zuzusprechen und auch mal einfach nur für sie da zu sein. So dramatisch und angespannt die Situation nach wie vor ist – sie hat im CTK auch Gutes hervorgebracht! Im Film ist zu sehen und zu hören: Es gibt eine intensivere Zusammenarbeit zwischen den Stationen und mehr Hilfsbereitschaft! Die Teams sind enger zusammengewachsen. Ob das die Mitarbeiter der Intensivstation sind, die dem Pflegeteam der Intensiv-Überwachungsstation helfen. Oder das Team der neurologischen Frührehabilitation, das jetzt Patienten der Überwachungsstation betreut. Corona bestimmt seit Wochen den Alltag am Carl-Thiem-Klinikum und bringt alle Mitarbeiter an Grenzen und darüber hinaus. Rund 670 Corona-Patienten wurden mittlerweile im CTK behandelt, über 110 sind verstorben. Besonders dramatisch ist die Situation…

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Turnier der Meister abgesagt

Cottbus. Das 45. Turnier der Meister, das als Einzel-Weltcup vom 25. bis 28. Februar in Cottbus stattfinden sollte, ist abgesagt – und hat schon für den März einen möglichen neuen Termin als Mehrkampf-Weltcup. Zur Absage des für Februar geplanten Einzelgeräte-Weltcups führten die noch immer drastischen Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie in Deutschland. Für die Veranstaltung lagen mehr als 700 Anmeldungen nach der endgültigen Registrierung vor. Diese hohe Zahl an Sportlern, Trainern und Delegationsmitgliedern bewog die Cottbuser Ausrichter aufgrund der nicht durchsetzbaren nötigen Hygieneregeln zur Entscheidung, den geplanten Weltcup abzusagen. Gleichzeitig mit der Absage prüft das Cottbuser Organisationskomitee um Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt gemeinsam mit dem DTB die Durchführung des als »DTB-Pokal« bekannten deutschen Mehrkampf-Weltcups als Olympiaqualifikation in der Cottbuser Lausitz-Arena. Diese eigentlich in Stuttgart beheimatete Veranstaltung wurde aufgrund der zu erwartenden Zuschauersperre und der damit nicht gesicherten Finanzierung abgesagt. In Cottbus prüft man nun bis Ende des Monats, ob hier die Finanzierung des Turnier der Meister als Mehrkampf-Weltcup–- ebenfalls ohne Zuschauer – machbar ist. In puncto Hygiene und Abstandsregeln wäre die Mehrkampf-Veranstaltung definitiv einfacher zu organisieren. Bei dieser Serie starten nur 24 Athleten – nämlich die jeweils weltbesten 12 Turnerinnen und Turner im Mehrkampf. Mit Trainern und Betreuern dürften somit nur etwa 120 Personen zusammenkommen – und das lässt sich – zweigeteilt – unter Einhaltung der Corona-Regeln in der Lausitz-Arena bewerkstelligen.Das 45. Turnier der Meister, das als Einzel-Weltcup vom 25. bis 28. Februar in Cottbus stattfinden sollte, ist abgesagt – und hat schon für den März einen möglichen neuen Termin als Mehrkampf-Weltcup. Zur Absage des für Februar geplanten…

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