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Achtung: Vergiftungsgefahr

Cottbus. Je nach Witterung, kann man noch bis zum November im Wald verschiedenste Pilzarten finden. Viele sind besonders schmackhaft, einige ungenießbar und andere wieder hochgiftig. Seit neuestem gibt es zur Bestimmung eines Pilzes auch Apps auf dem Handy. Oft soll ein einziges Foto genügen. Experten raten jedoch dringend ab.

Bekannt sind weit mehr als 6 000 Großpilze. Großpilze gehören zu den Gruppen der Ständer- und Schlauchpilze. Etwa die Hälfte der Arten sind davon in Brandenburg zu finden. Jedoch ist dabei nur ein kleiner Teil für den Pilzfreund interessant. Rund 40 Arten gelten als leicht erkennbare Speisepilze. Viel mehr gibt es von denen, die nur unter bestimmten Voraussetzungen genießbar sind. Etwa 60 Arten werden als Giftpilze eingestuft, deren Verzehr zu ernsthaften Gesundheitsschäden führen oder sogar lebensgefährlich sein kann.

Wie bestimmt man denn nun als Laie sicher seinen Fund? Hilfe dabei sollen Bücher und seit neuestem auch Apps auf dem Handy bieten. Und sie werden immer beliebter. Kein Wunder, denn sie geben vor, Pilze einfach erkennen zu können. Zum Teil soll dafür ein einziges Foto genügen.

Aber wie sicher ist das?

Das kann gerade bei nicht erfahrenen Pilzsammlern dazu führen, die Ergebnisse solcher Erkennungsprogramme als tatsächlich richtig zu bewerten. Schlimm nur, wenn dann trotzdem ein Giftpilz gesammelt wird und auf dem Teller landet. Deshalb rät der Pilzsachverständige Lutz Helbig aus Drebkau dringend von der alleinigen Bestimmung von Pilzen per App ab. »Der Einsatz und die Handhabung solcher Apps setzen biologische Kenntnisse voraus. Sie funktionieren nur nach dem Prinzip: Was gebe ich ein und was versteht die App dann bzw. was macht die App aus diesen Informationen? Das ist viel zu unsicher.«

Gänzlich schlecht sind sie dennoch nicht. Anfänger und auch Fortgeschrittene können die Pilz-Apps einsetzen, um sich im Groben der Bestimmung eines Pilzes anzunähern. Zudem können sie damit ihre Kenntnisse über die verschiedensten Arten erweitern. Auch sind die Apps für Naturliebhaber interessant, die beispielsweise bei einem Ausflug wissen wollen, welche Pilzart sie aktuell vor sich haben. Lutz Helbig sagt: »Wichtig ist, sich Grundwissen anzueignen, beispielsweise durch Pilzkurse oder auf Lehrwanderungen. Ebenso sind Pilzausstellungen regionaler Pilzvereine eine gute Wahl, um Wissen zu festigen.«

Besser Experten befragen

Bücher und Programme, wie diese Apps, setzen schon Erfahrungswerte bei der Pilzbestimmung voraus. Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie sowie Lutz Helbig empfehlen deshalb: »Bei Unsicherheiten, die gefundenen Pilze immer zusätzlich einem ausgebildeten Pilzsachverständigen oder Pilzberater vorlegen.«

Vor Ort wird der Pilzexperte am 28. September in Kolkwitz sein. Im Rahmen der Veranstaltung »Nicht nur heiße Luft« - Trocknen & Dörren als älteste Methode der Konservierung von Pilzen und mehr, findet von 12 bis 17 Uhr auch die alljährliche Pilzausstellung mit Beratung statt. Sammelobjekte können dazu gern mitgebracht werden.  

Komm in die Pilze...

Die 15. Drebkauer Pilzlehrwanderung findet am 12. Oktober von 9 bis 16 Uhr statt. Treffpunkt ist das Anglerheim in Drebkau- Raakow, Lindenstraße 2. Geleitet wird die Wanderung von Lutz Helbig, unterstützt von der Oberförsterei sowie weiteren Pilzsachverständigen und Angelfreunden. Die Teilnahme kostet 5 Euro. Kinder bis 10 Jahre zahlen die Hälfte. Inklusive ist eine Pilzpfanne. Ab 15 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen. Es wird gebeten, auf geeignete Kleidung zu achten.

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Räuber rief „Geld her, Geld her!“ – Polizei sucht Zeugen

Weißwasser. Mit den Worten „Geld her, Geld her!“ hat ein bislang unbekannter Mann am Mittwoch in Weißwasser versucht, eine Frau um ihr Geld zu bringen. Die 59-Jährige spazierte gegen 12.10 Uhr den Gehweg zwischen Boulevard und Parkplatz an der Schwimmhalle entlang, als ihr ein Mann entgegen kam. Er lief aus dem Durchgang zur Rosa-Luxemburg-Straße direkt auf sie zu, stieß ihr mit beiden Händen gegen den Oberkörper und forderte Geld. Als die Frau sagte, sie habe kein Geld, packte ihr Gegenüber sie an der Jacke und rief nochmal „Geld her, Geld her“. Als die Frau daraufhin begann, um Hilfe zu schreien, ließ der Täter von ihr ab und lief in Richtung Schweigstraße davon. Die 59-Jährige kam unverletzt und mit dem Schrecken davon. Den Tatverdächtigen beschrieb die Frau folgendermaßen: männlichcirca 1,80 Meter groß20 bis Mitte 30 Jahre altdunkles Kapuzenshirt oder Jacke, Kapuze in das Gesicht gezogen, hellere Hose Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten räuberischen Erpressung aufgenommen. Alle Zeugen, die sich zur Tatzeit in Tatortnähe aufhielten und Hinweise zum Sachverhalt oder zum Täter geben können, werden gebeten, sich persönlich oder telefonisch beim Polizeirevier Weißwasser unter der Rufnummer 03576/262 0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Zu einem anderen Vorfall werden ebenfalls Zeugen gesucht. Am Dienstagnachmittag warf eine Frau in Bautzen Steine auf Autos und lief auch auf die Fahrbahn. Mit den Worten „Geld her, Geld her!“ hat ein bislang unbekannter Mann am Mittwoch in Weißwasser versucht, eine Frau um ihr Geld zu bringen. Die 59-Jährige spazierte gegen 12.10 Uhr den Gehweg zwischen Boulevard und Parkplatz an der Schwimmhalle…

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Eislöwen gegen Falken & Towerstars

Dresden. Am kommenden Wochenende sind die Dresdner Eislöwen gegen die Heilbronner Falken und die Ravensburg Towerstars gefragt. Dabei dürfen sich die kleinen, aber auch die großen Fans am morgigen Heimspiel auf den Besuch vom Nikolaus freuen. Cheftrainer Rico Rossi muss weiterhin auf den Stürmer Tom Knobloch (Oberkörperverletzung) verzichten. Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Die Mannschaft hat die letzten fünf Spiele sehr gut gepunktet und gespielt. Mit Heilbronn und Ravensburg warten zwei Top-Mannschaften auf uns. Gerade Heilbronn spielt ein sehr aggressives und geradliniges Eishockey. Um morgen die drei Punkte zu holen, müssen wir konstant Leistung über 60 Minuten zeigen und von der Strafbank fernbleiben.“ Nick Huard: „Das vergangene 6-Punkte-Wochenende gibt uns Selbstvertrauen für die kommenden Spiele. Wir müssen gegen Heilbronn und Ravensburg da weitermachen, wo wir aufgehört haben. Wenn wir weiter aggressives Forechecking spielen und an unserem System festhalten, dann haben wir gute Chancen zu gewinnen.“ Am Freitag, 6. Dezember, 19.30 Uhr, empfangen die Dresdner Eislöwen die Heilbronner Falken in der EnergieVerbund Arena. Das Spiel wird geleitet von den HSR Mischa Apel und Razvan Gavrilas. Kassen und Arenatüren öffnen 18 Uhr, der VIP-Raum 18.30 Uhr. Das Spiel bei den Ravensburg Towerstars am Sonntag, 8. Dezember beginnt 18.30 Uhr. SpradeTV zeigt beide Partien live. (pm)Am kommenden Wochenende sind die Dresdner Eislöwen gegen die Heilbronner Falken und die Ravensburg Towerstars gefragt. Dabei dürfen sich die kleinen, aber auch die großen…

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