Elisa Thaute

Auf nach Cottbus.

Cottbus. Ob als "Ottifant", "Sid - das Faultier" oder naturbelassen als "Otto" - er begeistert Generationen und ist, egal wie man es dreht und wendet, Otto. Grund genug, ihn 2013 nach Cottbus in die Stadthalle zu holen. Dieses "Jahres-Highlight" nahm ich, WochenKurier-Volontärin Elli, zum Anlass und sprach mit dem sympathischen Ostfriesen schon mal über sein aktuelles Programm.

Ein "Highlight" war das auch bereits für mich, denn wer Otto kennt, weiß, dass ein Interview mit ihm alles andere als nach Plan verläuft. Fragen stellen, lachen, schreiben und gleichzeitig atmen fällt einfach schwer. Gut, dass ich eine Frau und somit multitaskingfähig bin. Zwischen meinen Lachanfällen ereignete sich insofern das witzigste Interview, welches ich bis dato geführt hatte:

Cottbus ist bereit für Otto, ist Otto bereit für Cottbus?Ja, ich bin das erste Mal da und da gibts ´n riesen Spaß. Ich bin gut vorbereitet, ich weiß zum Beispiel, dass hinter euren Ortsnamen die alten Originalnamen noch stehen! "Knorawa" fällt mir da ein, das heißt Sachsendorf. Ist doch so, oder?

...ja, wir sind eine sorbische Gegend und da stehen die Namen auch auf sorbisch auf den Straßenschildern. Nicht sorbisch ist der Titel des aktuellen Programms, der ist ja nicht ganz unwesentlich an das Lied von "Unheilig" angelehnt. Wie kam´s dazu?Ja, das kann schon sein. "Ich bin geboren, um zu blödeln, bis zum Ende dieser Zeit, sie weiter zu erzählen, bis in alle Ewigkeit. Joddelhiti!" (Otto singt!) Das gefällt mir ganz gut und das passt so gut zu mir. Ich hab zwar kein richtiges Konzept. Ich lass es auf mich zu kommen. Die Cottbuser sind ja gut drauf. Wir legen richtig los. Klasse!

Auch wenn es kein richtiges Programm gibt, auf was müssen sich die Fans gefasst machen?Auf Michael Jackson-Parodien. Den lass ich noch einmal hochleben. Hänsel und Gretel gibts in neuen Variationen und Wunschkonzerte werde ich für die Fans geben. Dann gibts noch Dialoge mit dem Publikum und Singgesang. Ich lass die Leute so richtig aktiv werden. Und sie werden so richtig nass gemacht - so wie es sich gehört...

Was muss ein Star machen, damit er mit seinem Lied "verOTTOt" wird?Er muss den Text von "Faber, Kränung, Deinatlieder, Grapper, Calvadoss, Tequilla, Asbach, Uralt, Spätburgunder, Wermut und Perlot, Williams-Birne, Dussertaunt, Hennesee, Remi, Matain, Firmelpranker, Unterberg, Portwein und Bordaux, Jonnie Walker, Jäggermeister, Amaretto, Kellergeister, Scharlagberg und Doppelkorn... - das Ganze jetzt noch mal von vorn... wir haben Grund zum Feiern?" (Otto singt wieder!)... auswendig können, dann wird er aufgenommen und zum Tee eingeladen.

Vorsätze für 2013?Ich mache einen neuen Weihnachtsfilm, da spiele ich den Bibabutzemann. "Ein Männlein steht im Walde, die Legende lebt." (singt wieder!)

Hast du noch einen für unsere Leser...?"Brovosknijes godoschnjijestrof she loves disamgrodschem modle gnoddawah" (Otto singt schon wieder!)

Und jetzt kommen Sie, liebe Leser, ins Spiel. Ich kann leider weder sorbisch noch ottisch, deswegen benötige ich Ihre Mithilfe. Was wollte uns der Künstler mit diesen Zeilen  sagen? Wenn Sie eine witzige Idee haben, dann schicken Sie uns eine Postkarte bis Montag, dem 14. Januar 2013, an: WochenKurier, Postfach 3341 in 02965 Hoyerswerda, KW "Otto" und gewinnen Sie mit etwas Glück zwei Freikarten für das bevorstehende Programm "Geboren, um zu blödeln" am 11. September 2013 in der Stadthalle Cottbus. Insgesamt gibt es 3x2 Tickets zu gewinnen. Die Gewinner werden unter allen Einsendungen gezogen. Der Gewinn ist nicht übertragbar, der Rechtsweg ausgeschlossen und keine Barauszahlung möglich. Die originellsten Einsendungen sowie Ottos Auflösung sind im Übrigen ab dem 16. Januar 2013 im Internet unter www.wochenkurier.info nachlesbar.

Die berühmten letzten Worte...... des Beifahrers "Rechts ist frei!" Liebe Grüße und ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt. Otto aus E., das heißt Emden.    

Foto: Agentur      

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