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Update: Bombenfund in Cottbus

++ Update ++ 1. März ++

Bombenentschärfung

Die Bombe wurde entschärft - der Zünder ist vernichtet. Jetzt gilt es für die Sprengmeister Restarbeiten am Fundort der Bombe in der Virchowstraße zu verrichten.

Der Sperrkreis wurde offiziell aufgehoben. Alle Menschen, die ihre Wohnungen wegen der Bombe verlassen mussten, dürfen nun dorthin zurückkehren. Busse für den Transfer stehen bereit und rücken Zug um Zug aus. Dahingehend bitten wir um Verständnis, sollte es noch zu Verzögerungen kommen.

Versorgungsunterbrechung wegen Bombenentschärfung

Die heutige Entschärfung einer Weltkriegsbombein der Cottbuser Innenstadt macht auch Sicherungsmaßnahmen bei der Energieversorgung notwendig. Das heißt, ab 11 Uhr muss die Stromversorgung in folgenden Bereichen unterbrochen werden:

  • Annenstraße (komplett)
  • Hubertstraße (komplett)
  • HA Virchowstraße (komplett)
  • Friedrich-Ebert-Straße zwischen Huberstraße und Virchowstraße
  • Petersilienstraße (Nordseite)
  • Karl-Marx-Straße zwischen Puschkinpromenade und Huberstraße
  • Erich-Weinert-Straße Ecke Karl-Marx-Straße
  • Nordstraße 9
  • Louis-Braille-Straße (komplett)
  • Lichtsignalanlage Kreuzung Karl-Marx-Straße/Lessingstraße/Puschkinpromenade,
  • und die Breitbandkommunikation

 

++ Update ++ 28. Februar ++

Bombenfund in Cottbus – weitere Details zur Sperrung am Montag, 1. März

Etwa 3.700 Menschen müssen am Montag, 1. März, in der Innenstadt bis 8 Uhr ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Grund ist der Fund einer 50-kg-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die entschärft und geborgen werden muss. Der ca. 300 Meter umfassende Sicherheitskreis um den Fundort in der Virchowstraße wird ab 7 Uhr gesperrt. Verkehrsteilnehmer sollten den Bereich meiden und weiträumig umfahren sowie entsprechend mehr Zeit einplanen.

Von den betroffenen Anwohnern sind ca. 100 Personen über 80 Jahre alt. Für in der Mobilität eingeschränkte Personen steht der Rettungsbus in der Puschkinpromenade/Petersilienstraße bereit, der die Notunterkunft der der Sporthalle des Max-Steenbeck-Gymnasiums ansteuert. Eine weitere Sporthalle ist bei Bedarf als Unterkunft während der Sperrzeit aktivierbar. Zudem sind bei Bedarf zehn Betten im Carl-Thiem-Klinikum reserviert.

Das Gesundheitsamt hat im Sperrkreis 8 positiv auf Covid-19 getestete Personen ermittelt; insgesamt 14 Personen aus dem Sperrkreis befinden sich in Quarantäne. Diese Betroffenen werden durch die Feuerwehr betreut und im Stadthaus separat untergebracht.

Insgesamt 120 Einsatzkräfte aus Verwaltung, Feuerwehr und Polizei werden ab 8 Uhr im Sperrbereich die Evakuierung kontrollieren. Im Anschluss an die Freigabe beginnen die Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes ihre Arbeit an der Bombe.

Während der Sperrung kommt es zu Veränderungen in den Fahrplänen von Cottbusverkehr (www.cottbusverkehr.de) sowie zur Unterbrechung der Stromversorgung ab 11 Uhr folgenden Bereichen:
• Annenstraße (komplett)
• Hubertstraße (komplett)
• HA Virchowstraße (komplett)
• Friedrich-Ebert-Straße zwischen Huberstraße und Virchowstraße
• Petersilienstraße (Nordseite)
• Karl-Marx-Straße zwischen Puschkinpromenade und Huberstraße
• Erich-Weinert-Straße Ecke Karl-Marx-Straße
• Nordstraße 9
• Louis-Braille-Straße (komplett)
• Ampel Karl-Marx-Str./Lessingstraße/Puschkinpromenade,
• und die Breitbandkommunikation

++ Update ++ 25. Februar, 15.21 Uhr ++

Nach Bombenfund: Cottbus bereitet Evakuierung vor

Nach dem Fund einer 50-Kilogramm-Bombe in der Cottbuser Innenstadt laufen die Vorbereitungen auf die Entschärfung sowie begleitende Evakuierungen am Montag, 1. März, auf Hochtouren. Ziel der Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes ist es, den Zünder zu entfernen und unschädlich zu machen. Der Zünder der Weltkriegsbombe befindet sich nach mehr als 75 Jahren in einem schlechten Zustand. Weiteres wird am Montag vor Ort entschieden.

Die im Sperrkreis betroffenen Anwohner müssen am Montag, 1. März, bis 11 Uhr ihre Wohnungen verlassen haben. Das betrifft ca. 2640 Personen. Wer kein anderes Ausweichquartier hat oder nicht ohnehin auf Arbeit ist, kann sich in der Sporthalle des Max-Steenbeck-Gymnasiums einfinden. Diese ist für Bewohner geöffnet. Die Stadtverwaltung bittet alle, die dieses Angebot nutzen, auf die gängigen Hygiene- und Abstandsregeln zu achten. Da derzeit niemand sagen kann, wie lange die Evakuierung aufrecht erhalten bleiben muss, empfiehlt es sich, für ein gewisses Maß an Verpflegung für den Tag selbst zu sorgen.

Die Stadtverwaltung ermittelt aktuell noch Bewohner im Sperrkreis, die an Corona erkrankt oder sich wegen eines Kontaktes in Quarantäne befinden, wird es eine gesonderte Unterkunft im Stadthaus geben. Dort können Erkrankte und unter Quarantäne stehende voneinander getrennt betreut werden.

Im Sperrkreis wird es entsprechende Aushänge an den Hauszugängen geben, die über den Ablauf der Evakuierung informieren. Betroffen sind auch die Standorte der Stadtverwaltung im Technischen Rathaus sowie dem Dienstleistungsturm. Der Bürgerservice hat begonnen, alle für Montag vereinbarten Termine umzubuchen oder abzusagen und informiert die betroffenen Bürgerinnen und Bürger entsprechend.

Erstmeldung 24. Februar

Bei Bauarbeiten in der Cottbuser Innenstadt ist am Mittwoch, 24. Februar, eine Weltkriegsbombe entdeckt worden. Die Fundstelle in der Virchowstraße wurde gesichert, die Bombe durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst untersucht. Die Weltkriegsbombe ist russischer Herkunft.

Die weiteren Arbeiten an einer Entschärfung bzw. Sprengung sind für Montag, 1. März, geplant. Grund sind umfangreiche Vorbereitungen. Es wurde ein voraussichtlich etwa 300 Meter umfassender Evakuierungsradius festgelegt.

Nach erster Einschätzung befindet sich der Zünder in einem schlechten Zustand. Daher wird aktuell geplant, den Zünder zu entfernen und anschließend in einem Waldgebiet hinter dem BTU-Gelände kontrolliert zu sprengen. Deshalb wird der Sicherheitsradius in Richtung Westen erweitert.

Die Stadtverwaltung bereitet derzeit notwendige Straßensperrungen vor und trifft Abstimmungen für die erforderliche Evakuierung der Gebäude im Sperrkreis. Betroffen davon sind u.a. auch das Technische Rathaus, der Dienstleistungsturm, die Spreegalerie, die Stadthalle und das Lindner Congress Hotel, Teile des BTU-Campus, eine nahe Kindertagesstätte sowie die Erich-Kästner-Grundschule und das OSZ Sielower Straße. Die Evakuierung soll am Montag, 1. März, 8 Uhr beginnen. Als Unterkunft wird die Sporthalle des Max-Steenbeck-Gymnasiums zur Verfügung stehen.

Des Weiteren laufen Abstimmungen mit dem Gesundheitsamt zu etwaigen Personen, die sich in Quarantäne befinden bzw. an Corona erkrankt sind. Für diesen Personenkreis wird wenn notwendig eine gesonderte Unterbringung organisiert.

Derzeit kann noch nicht gesagt werden, wie viele Personen von der Evakuierung insgesamt betroffen sein werden.

(pm/Stadtverwaltung Cottbus)

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Wie Digitalisierung regionalen Unternehmen helfen kann

Magazine. Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des Innenstadtwettbewerbs „Handel(n) für lebendige Innenstädte“ im Rahmen der IHK-City-Offensive Südbrandenburg gewonnen. "Die Auszeichnung ist für den City-Werbering eine große Ehre.", so City-Managerin Madlen Schwausch vom Wirtschaftsförderer-Team der ASG Spremberg. Es gab eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Silke Schwabe, Unternehmensbegleiterin bei der IHK Cottbus: „Dieser Onlineshop trägt einerseits dazu bei den ein oder anderen Umsatz der regionalen Unternehmen in Spremberg in diesem Jahr zu retten. Andererseits hilft es den Unternehmen dabei die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, z.B. durch Schulungen im Bereich Onlinehandel“, begründete Silke Schwab die Wahl. Unter der Prämisse „Geh online und kauf regional“ wurde im Frühjahrslockdown für die Unternehmen innerhalb kürzester Zeit ein virtuelles Kaufhaus ins Leben gerufen. Auf dieser Onlineplattform können die Spremberger Gewerbetreibenden ihre regionalen Produkte platzieren und verkaufen. „Von Taschen, Spiritousen, Wollsachen, technischen Produkten wie Roboter, Dienstleistungen wie Botengänge über gastronomische Angebote biete dieser Onlineshop eine Menge Auswahl“, erklärt Madlen Schwausch. Außerdem können Gutscheine über den Shop erworben werden. Der Anstoß zu diesem Projekt kam im März des vergangenen Jahres, als Deutschland kurz vor dem ersten Lockdown stand. Christine Herntier, Bürgermeisterin der Stadt Spremberg, betonte die Wichtigkeit dieses Onlinehandels in der aktuellen Zeit. „Es ist vielen deutlich geworden, dass es in Zeiten wie diesen ein gutes Mittel ist, um Kunden zu halten und Werbung für sich zu machen“. Die Bürgermeisterin freut sich vor allem, dass sich dieses Engagement von den Gewerbetreibenden in Spremberg heraus entwickelt hat – „Made in Spremberg City“ sozusagen. Auch die regionale Bevölkerung werde mit diesem Projekt sensibilisiert, die Unternehmen lokal vor Ort zu unterstützen und nicht nur Einkäufe bei den großen Internetriesen zu tätigen, die es nicht unbedingt nötig hätten, hofft Silke Schwab von der IHK Cottbus. Der Spremberger Onlineshop könnte in diesem Fall Vorbild für andere Städte und Gemeinden werden. Anfragen von anderen Kommunen zu diesem Projekt gab es schon. www.sprembergshop24.de Stark für die Lausitz Weitere Artikel, Statements und Geschichten aus der Region sind in der neuen Ausgabe des Magazins »Stark für die Lausitz« zu finden.Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des…

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