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Cottbuser Kämpfer erobern europäische Spitze

Zwei Goldmedaillen in Estland abgeräumt

Cottbus. Bei der Europameisterschaft im Oyama Karate in Kothla-Järve (Estland) haben die Cottbuser Kampfkünstler jüngst zweifach Gold gewonnen. Mehr als 300 Sportler aus verschiedenen Ländern z.B. Estland, Lettland, Russland, Polen, Ukranie, Georgien, Norwegen, Weißrussland waren bei diesem großen Turnier vertreten.

Die drei Sportler aus Cottbus mussten sich in ihren Kategorien amtierenden Europameistern, Vizeeuropameister sowie Landesmeister stellen. Anne Müller vom SHOGUN Kampfkünste Cottbus e.V. kämpfte sich Runde für Runde voran, bis ins Finale. Das Ziel war zum greifen nah. Im Finale ließ sie ihrer Konkurrentin aus Russland keine Chance und siegte mit einer souveränen und starken Leistung. So holte sich die 29-jährige, die bereits im Jahr 2016 Vizeeuropameisterin wurde und sich somit erneut steigern konnte, schließlich den EM-Titel in der Kategorie Oyama Karate Kata der Frauen.

Ihr Partner und Vereinskollege Gerold Wenzel (29) hatte auf dem Weg in die Schlussrunden viel Kämpfe zu bestreiten, die er bis dahin mit Bravour gemeistert hat. Trotz seiner hervorragenden Leistung musste er sich dann leider kurz vor dem Einzug ins Halbfinale geschlagen geben, als er gegen den späteren Vizeeuropamister unterlag. Sein großartiger 5. Platz wird dennoch als außergewöhnlicher Erfolg bewertet.

Mit überragender Leistung kämpfte sich die Jüngsten im kleinen Lausitzer Team, die 17-jährige Michelle Herold (Doitsu Budo Kwai e.V.), Gegner für Gegner bis ins Finale vor. Auch den Endkampf gewann sie gegen ihre Gegnerin aus Polen. Auch sie darf sich nun ebenfalls Europameisterin in der Kategorie Oyama Karate Kata Junioren weiblich nennen.

Die kleine Gruppe Cottbuser Kampfkünstler, die nach Estland reiste, wurde komplettiert von Shihan Andrzej Tomialowicz und Sensei Christina Herold, die beide in je einem der beiden Cottbuser Vereine als Trainer tätig sind. Das Fazit von Christina Herold: "Wir sind unglaublich stolz auf die Leistung unseres Trios. Mehr geht nicht. Niemand konnte angesichts der wirklich starken internationalen Konkurrenz erahnen, dass wir gleich zweifach Gold gewinnen!"

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Wie Digitalisierung regionalen Unternehmen helfen kann

Magazine. Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des Innenstadtwettbewerbs „Handel(n) für lebendige Innenstädte“ im Rahmen der IHK-City-Offensive Südbrandenburg gewonnen. "Die Auszeichnung ist für den City-Werbering eine große Ehre.", so City-Managerin Madlen Schwausch vom Wirtschaftsförderer-Team der ASG Spremberg. Es gab eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Silke Schwabe, Unternehmensbegleiterin bei der IHK Cottbus: „Dieser Onlineshop trägt einerseits dazu bei den ein oder anderen Umsatz der regionalen Unternehmen in Spremberg in diesem Jahr zu retten. Andererseits hilft es den Unternehmen dabei die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, z.B. durch Schulungen im Bereich Onlinehandel“, begründete Silke Schwab die Wahl. Unter der Prämisse „Geh online und kauf regional“ wurde im Frühjahrslockdown für die Unternehmen innerhalb kürzester Zeit ein virtuelles Kaufhaus ins Leben gerufen. Auf dieser Onlineplattform können die Spremberger Gewerbetreibenden ihre regionalen Produkte platzieren und verkaufen. „Von Taschen, Spiritousen, Wollsachen, technischen Produkten wie Roboter, Dienstleistungen wie Botengänge über gastronomische Angebote biete dieser Onlineshop eine Menge Auswahl“, erklärt Madlen Schwausch. Außerdem können Gutscheine über den Shop erworben werden. Der Anstoß zu diesem Projekt kam im März des vergangenen Jahres, als Deutschland kurz vor dem ersten Lockdown stand. Christine Herntier, Bürgermeisterin der Stadt Spremberg, betonte die Wichtigkeit dieses Onlinehandels in der aktuellen Zeit. „Es ist vielen deutlich geworden, dass es in Zeiten wie diesen ein gutes Mittel ist, um Kunden zu halten und Werbung für sich zu machen“. Die Bürgermeisterin freut sich vor allem, dass sich dieses Engagement von den Gewerbetreibenden in Spremberg heraus entwickelt hat – „Made in Spremberg City“ sozusagen. Auch die regionale Bevölkerung werde mit diesem Projekt sensibilisiert, die Unternehmen lokal vor Ort zu unterstützen und nicht nur Einkäufe bei den großen Internetriesen zu tätigen, die es nicht unbedingt nötig hätten, hofft Silke Schwab von der IHK Cottbus. Der Spremberger Onlineshop könnte in diesem Fall Vorbild für andere Städte und Gemeinden werden. Anfragen von anderen Kommunen zu diesem Projekt gab es schon. www.sprembergshop24.de Stark für die Lausitz Weitere Artikel, Statements und Geschichten aus der Region sind in der neuen Ausgabe des Magazins »Stark für die Lausitz« zu finden.Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des…

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