pm/asl

Eintrag ins Goldene Buch

Ehrenmedaille der Stadt Cottbus für Marianne Materna

Die frühere Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt, Marianne Materna, ist am 27 März, mit der Ehrenmedaille der Stadt Cottbusgeehrt worden. Diese höchste Auszeichnung der Stadt nach der Ehrenbürgerschaft ist verbunden mit einem Eintrag in das Goldene Buch.Die Ehrenmedaille war Marianne Materna bereits im Jahr 2019 zuerkannt worden. Ein persönlicher Schicksalsschlag sowie die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie verhinderten bisher die Ehrung. Sie wurde am Sonnabend durch Oberbürgermeister Holger Kelch und den Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Reinhard Drogla, vorgenommen.

OB Holger Kelch würdigte in der Feierstunde auf Schloss Branitz Marianne Materna und ihr jahrelanges ehrenamtliches Wirken für Kinder und Jugendliche in seiner Laudatio: »Marianne Materna hat sich in ihrem Arbeitsleben und später in ihrem Ehrenamt als Beauftragte leidenschaftlich für die Interessen junger Menschen in unserer Stadt eingesetzt und dafür gesorgt, dass ihre Anliegen in Verwaltung und Politik Gehör finden. Dabei legte sie großen Wert darauf, dass es Kinder und Jugendliche lernen, ihre Interessen zu vertreten und im Rahmen demokratischer Prozesse einzufordern.« Veranstaltungen wie die zum Weltkindetag oder die Kinder- und Jugendkonferenzen sind zwei wichtige Zeugnisse dieses Engagements der früheren Beauftragten, die 2019 in den Ruhestand ging.

Marianne Materna dankte für die Ehrung und mahnte: »Vergesst nicht das Riesenpotenzial der Kinder und Jugendlichen. Der Strukturwandel wird nicht für die Kinder gemacht, sondern er muss mit ihnen gestaltet werden. Und wenn einmal diese Pandemie aufgearbeitet wird, dann hört den Kindern und Jugendlichen zu. Wenn man ihnen zuhört, bekommt man so viel zurück. Es erfüllt mich mit Stolz und Befriedigung, vor allem Beteiligungsformate auf den Weg gebracht zu haben.«

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Inzidenz-Unterschreitung bringt Lockerungen für Landkreis

Elbe-Elster. Im Landkreis Elbe-Elster findet der Unterricht an den Schulen ab 17. Mai wieder im Wechsel von Distanz- und Präsenzuntericht (Wechselmodell) statt. Vom 14. Mai an gibt es Lockerungen für den Einzelhandel. Dort ist wieder „Click & Meet“ zulässig. Dafür ist eine Terminreservierung im jeweiligen Geschäft notwendig, Kontaktdaten müssen angegeben und ein negativer Corona-Test nachgewiesen werden. Grund für die Lockerungen ist das Absinken der Inzidenzwerte unter die 165er sowie die 150er Marke. Der Landkreis Elbe-Elster liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) den fünften Werktag in Folge unter dem Corona-Inzidenzwert von 165 sowie von 150, was laut Infektionsschutzgesetz öffentlich bekannt zu machen ist. Die anhaltende Unterschreitung zieht eine Lockerung der sogenannten „Bundesnotbremse“ nach sich. Damit ist die für die Durchführung von Präsenzunterricht an Schulen und den Betrieb von Kindertagesstätten maßgebliche Sieben-Tages-Inzidenz von 165 am 10. Mai 2021 und die für die Öffnung von Ladengeschäften maßgebliche Sieben-Tages-Inzidenz von 150 am 11. Mai 2021 an jeweils fünf aufeinander folgenden Werktagen unterschritten worden. Stand heute (11. Mai 2021) verzeichnet das RKI für den Landkreis Elbe-Elster eine Sieben-Tage-Inzidenz von 139,45. Seit 5. Mai 2021 liegt der Wert stabil unter 165, seit 6. Mai 2021 unter 150. Im Landkreis Elbe-Elster findet der Unterricht an den Schulen ab 17. Mai wieder im Wechsel von Distanz- und Präsenzuntericht (Wechselmodell) statt. Vom 14. Mai an gibt es Lockerungen für den Einzelhandel. Dort ist wieder „Click & Meet“ zulässig.…

weiterlesen