Jan Hornhauer

FCE empfängt die närrischen Geißböcke

Cottbus. Mit einem echten Spitzenspiel startet am Samstag der FC Energie Cottbus sein erstes Heimspiel 2013! Zu Gast: Der 1. FC Köln.

Vom Mitziehen der Mannschaft seit Beginn der Winterpause wurde zuletzt immer wieder geredet. Sowohl ihre Hausaufgaben während der Festtage zum Jahreswechsel haben die Spieler gemacht, als auch in den vier Vorbereitungswochen großartig mitgezogen, wie es Trainer Rudi Bommer immer wieder betont hat. Aber er sagte auch: "Test- und Vorbereitungsphase ist die eine Sache, die Wettkämpfe eine gänzlich andere." Doch wird der Optimismus des Trainers besonders durch die Neuzugänge gestärkt, mit denen er einen Qualitätszuwachs verbindet. Besonders Andrej Fomitschow hat in den drei ersten Cottbus-Wochen absolut überzeugt. Kein Wunder, hat er doch zunächst das Trainingslager mit Fortuna Düsseldorf absolviert um gleiches wenig später beim FCE zu erleben. "Andrej ist genauso topfit wie auch Michael Schulze, der in Wolfsburg eine straffe Vorbereitung mitgemacht hat. Gerade darauf kam es uns an, dass die Zugänge direkt einsetzbar sind", so Trainer Bommer.Was unter diesen Umständen von seiner Mannschaft wohl zu erwarten ist, wurde der Coach neulich vor der ersten Partie gefragt. Natürlich liebäugelt der Trainer genau wie die Fans ein wenig mit dem Platz an der (Tabellen-)Sonne, doch warnt er zugleich die allzu großen Optimisten mit dem Blick auf das aktuelle Geschehen: "Eine Durststärke können wir uns nicht erlauben, denn nach unten ist ebenfalls alles dicht beieinander. Mit zwei verlorenen Spielen hängst du plötzlich auf Rang zehn herum. Das aber wollen wir vermeiden. Aber wir sind gespannt, wie die anderen Mannschaften aus den Startlöchern kommen." Eines aber versprach der Trainer sehr deutlich. "Die Jungs wollen ihre gewachsene Stärken in der Offensive bei den Spielen zeigen, weil sie so richtig Spaß an unserer taktischen Eigenheit, dem Pressing haben."Ihren ganz speziellen Spaß wollen unsere Männer dann am kommenden Samstag um 13 Uhr haben. Einen Tag vor dem großen Cottbuser Karnevalsumzug werden dann unsere Männer versuchen, die "Jecken vom Rhein" lächerlich zu machen. Auf das die dann zwei Tage danach bei ihrem Kölner Rosenmontagszug nicht ganz so viel zu lachen haben.

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