Jan Hornhauer

Glad House ist barrierefrei

Cottbus. Am Donnerstag wurde das Glad House nach Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts eröffnet. Gegenstand der Arbeiten war u.a. die barrierefreie Erreichbarkeit zu gewährleisten.

Nach zwei Jahren umfassender Sanierung ist der auch beliebte Treff in der Lausitzmetropole kaum wiederzuerkennen. Die Landesregierung hat das Vorhaben mit 1,6 Millionen Euro aus Mitteln der Städtebauförderung unterstützt.

Staatssekretär Rainer Bretschneider sagte bei der Einweihung: "Es wird viel über den demografischen Wandel diskutiert. Ich finde, das ?Glad House' ist ein gutes Beispiel, wie man ihm ganz praktisch begegnen kann." Eines hob der Staatssekretär dann noch besonders hervor: "Das Haus ist toll geworden. Und vor allem ist es jetzt auch komplett barrierefrei für alle nutzbar."

Bevor in den zurückliegenden Monaten der Aufzug eingebaut und der Bürotrakt auf Vordermann gebracht werden konnte, erfolgte ab 2010 im ersten Bauabschnitt die umfassende energetische Sanierung des seit rund 60 Jahren als Jugendhaus genutzten Gebäudes an der Straße der Jugend. Fassade, Dach und Fenster wurden erneuert. Moderne Brandschutz-, Schallschutz- und Lüftungstechnik ist installiert worden. In das Investitionsvorhaben flossen mehr als 1,6 Millionen Euro an Fördermitteln. 1,4 Millionen Euro aus dem EFRE-finanzierten Programm der nachhaltigen Stadtentwicklung und 260.000 Euro aus dem Stadtumbau.Mit der Verknüpfung von Stadtentwicklung und aktiver Kinder- und Jugendarbeit hat die Lausitzmetropole schon einmal über die Stadtgrenzen hinaus von sich reden gemacht.

Foto: Rollstuhlfahrer Eike Bub, ständiges beratendes Mitglied des Behindertenbeirates der Stadt, testete die Barierefreiheit und zeigte sich mit den Ergebnissen zufrieden. Foto: Helbig

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Wie Digitalisierung regionalen Unternehmen helfen kann

Magazine. Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des Innenstadtwettbewerbs „Handel(n) für lebendige Innenstädte“ im Rahmen der IHK-City-Offensive Südbrandenburg gewonnen. "Die Auszeichnung ist für den City-Werbering eine große Ehre.", so City-Managerin Madlen Schwausch vom Wirtschaftsförderer-Team der ASG Spremberg. Es gab eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Silke Schwabe, Unternehmensbegleiterin bei der IHK Cottbus: „Dieser Onlineshop trägt einerseits dazu bei den ein oder anderen Umsatz der regionalen Unternehmen in Spremberg in diesem Jahr zu retten. Andererseits hilft es den Unternehmen dabei die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, z.B. durch Schulungen im Bereich Onlinehandel“, begründete Silke Schwab die Wahl. Unter der Prämisse „Geh online und kauf regional“ wurde im Frühjahrslockdown für die Unternehmen innerhalb kürzester Zeit ein virtuelles Kaufhaus ins Leben gerufen. Auf dieser Onlineplattform können die Spremberger Gewerbetreibenden ihre regionalen Produkte platzieren und verkaufen. „Von Taschen, Spiritousen, Wollsachen, technischen Produkten wie Roboter, Dienstleistungen wie Botengänge über gastronomische Angebote biete dieser Onlineshop eine Menge Auswahl“, erklärt Madlen Schwausch. Außerdem können Gutscheine über den Shop erworben werden. Der Anstoß zu diesem Projekt kam im März des vergangenen Jahres, als Deutschland kurz vor dem ersten Lockdown stand. Christine Herntier, Bürgermeisterin der Stadt Spremberg, betonte die Wichtigkeit dieses Onlinehandels in der aktuellen Zeit. „Es ist vielen deutlich geworden, dass es in Zeiten wie diesen ein gutes Mittel ist, um Kunden zu halten und Werbung für sich zu machen“. Die Bürgermeisterin freut sich vor allem, dass sich dieses Engagement von den Gewerbetreibenden in Spremberg heraus entwickelt hat – „Made in Spremberg City“ sozusagen. Auch die regionale Bevölkerung werde mit diesem Projekt sensibilisiert, die Unternehmen lokal vor Ort zu unterstützen und nicht nur Einkäufe bei den großen Internetriesen zu tätigen, die es nicht unbedingt nötig hätten, hofft Silke Schwab von der IHK Cottbus. Der Spremberger Onlineshop könnte in diesem Fall Vorbild für andere Städte und Gemeinden werden. Anfragen von anderen Kommunen zu diesem Projekt gab es schon. www.sprembergshop24.de Stark für die Lausitz Weitere Artikel, Statements und Geschichten aus der Region sind in der neuen Ausgabe des Magazins »Stark für die Lausitz« zu finden.Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des…

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