Jan Hornhauer

Hatschiiii!!! Die Schnief-Welle rollt an

Cottbus. Derzeit werden die Abwehrkräfte auf eine harte Probe gestellt. Immer mehr Menschen in Cottbus leiden an einer Erkältung oder Grippe. Die Apotheker erläutern, wie sie auf den Ansturm reagieren und wie sich die Menschen vor einer Ansteckung schützen können.

Die Nase läuft, der Hals kratzt, Kopf und Glieder schmerzen. Die Wartezimmer bei den Ärzten sind voll, während in Pendlerzügen plötzlich Sitzplätze frei sind. Die Erkältungswelle rollt an und ist auch in Cottbus angekommen. Die Apotheker in Cottbus informieren über die Situation und geben Tipps, wie man die Abwehrkräfte stärken kann.

"Patienten werden mit ihren Sorgen nicht alleine gelassen. Wegen der politischen Rahmenbedingungen ist es manchmal für uns eine logistische und pharmazeutische Herkulesaufgabe, genügend Grippeimpfstoffe oder Antibiotika vorzuhalten oder zu besorgen, doch meist gelingt uns das trotz widriger Umstände", versichert Dr. Andreas Baumgertel, Pressesprecher der Apotheker in Cottbus. Hintergrund: Die Hersteller von Arzneimitteln haben immer wieder Lieferengpässe, auf die die Apotheker mit erheblichem Aufwand reagieren müssen.

Wer eine Ansteckung vermeiden will, kann aber selbst etwas dazu beitragen, wie Baumgertel rät. "Wichtig ist es gerade jetzt, das Immunsystem zu stärken." Dazu tragen positive Klimareize wie zum Beispiel regelmäßige Spaziergänge in warmer Kleidung bei. Keinesfalls sollte man seine Zeit nur zu Hause verbringen. "Gerade die trockene Heizungsluft, die derzeit in Büros und Wohnzimmern vorherrscht, begünstigt das Austrocknen der Nasenschleimhaut", so der Pressesprecher .

 

"Wer sich vor einer Infektion schützen will, sollte sich zudem häufig die Hände waschen", erklärt Baumgertel. Die Viren werden meistens durch Tröpfcheninfektion weitergegeben. Sie lagern sich auf Gegenständen wie Türgriffen ab und gelangen über die Hände an die Nase oder die Augen. Durch das Händewaschen kann der Übertragungsweg unterbrochen werden. "Die Abwehrkräfte werden zudem durch Vitamin C und Zink gestärkt", hat Baumgertel einen weiteren Tipp parat. Ganz wichtig sei es, ausreichend zu trinken, vor allem Wasser oder Tee. "Das hält die Schleimhäute feucht, damit sind sie widerstandsfähiger."

Doch was tun, wenn es einen dann doch erwischt? "Die Dauer der Erkältung ist kaum zu beeinflussen, aber die Symptome lassen sich lindern", weiß der Pressesprecher. Dabei seien Mittel, die alle Beschwerden gleichzeitig behandeln, weniger zu empfehlen. Sinnvoller als der Einsatz solcher Kombipräparate sei eine gezielte Therapie, das heißt Arzneimittel dort einsetzen, wo die Beschwerden wirklich auftreten: Bei Schnupfen ein Nasenspray, bei Beschwerden im Hals Lutschtabletten oder eine Gurgellösung. Eine warme Tasse Tee, eine Erkältungssalbe für die Brust und ausreichend Ruhe und Schlaf sind immer zu empfehlen. Die Erkältung sei nicht zu verwechseln mit der Virusgrippe, bei der man innerhalb von wenigen Stunden unter hohem Fieber leidet. "In diesem Fall hilft nur noch der Gang zum Arzt."

Foto: Alois Müller

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Mütter als Fels der Familie

Sachsen. Das Müttergenesungswerk ruft unter dem Motto #gemeinsamstark zu Spenden und Sammlungen für Mütter auf. Elke Büdenbender, Schirmherrin des Müttergenesungswerks betont in ihrem Spendenaufruf: »Gerade jetzt ist jegliche Unterstützung von großer Bedeutung, um die Familien in unserem Land in diesen herausfordernden Zeiten und darüber hinaus zu stärken!« Jeder Tag müsste Muttertag sein Am Muttertag erfahren die Leistungen und Lasten von Müttern die dringend notwendige Aufmerksamkeit und Wertschätzung. »Viel zu oft wird diese alltägliche Familienarbeit, die ein wichtiger Beitrag zu unserem gesellschaftlichen Leben ist, als selbstverständlich hingenommen,« sagt Schirmherrin Büdenbender. Eigentlich müsste jeder Tag Muttertag sein. Eines ist jedoch klar: Seit mehr als einem Jahr herrscht Ausnahmezustand und besonders Mütter spüren den Druck und die Auswirkungen der Corona-Pandemie: Schule und Kinderbetreuung fallen aus, das Arbeitsleben verlagert sich für viele auf das Zuhause, die Pflege von Angehörigen ist oftmals nur unter erschwerten Bedingungen zu gewährleisten und dann noch der Haushalt. Die Mehrfachbelastung unter diesen extremen Bedingungen zwingt die Stärkste in die Knie. Und genau das passiert: Irgendwann kommt der Punkt, an dem es nicht mehr weitergeht. Erschöpfung setzt ein, ein Gefühl von Hilflosigkeit und Überforderung und die Gesundheit leidet. Unterstützung durchs Müttergenesungswerk Oft zu spät suchen sich Mütter dann Hilfe. Das Müttergenesungswerk, das sich seit über 70 Jahren für die Gesundheit von Müttern einsetzt, ein Beratungsnetz und Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter und Mutter und Kind anbietet – auch für Väter. In den dreiwöchigen Kuren profitieren Teilnehmer von einem gendersensiblen Kurangebot, das individuell auf die Bedürfnisse und die Lebenssituation in der Familie zugeschnitten ist. Durch verschiedene Therapien und den Austausch mit anderen Müttern gewinnen die Frauen Abstand vom Alltag, tanken Kraft, erhalten neue Impulse und verändern den Blick auf Zuhause. Spenden hilft konkret Die Arbeit des Müttergenesungswerks ist u.a. durch Spenden möglich: Information, Aufklärung, Beratungsarbeit und Nachsorge sowie ganz konkret mit direkten finanziellen Kur-Zuschüssen für Mütter. Gemeinsam kann man sich für Mütter stark machen. Hilfe durch: Haus- und Straßensammlung des Müttergenesungswerks direkte Spende: www.gemeinsam-stark.social/spenden Spendenkonto: IBAN: DE13 7002 0500 0008 8555 04 / BIC: BFSWDE33MUEDas Müttergenesungswerk ruft unter dem Motto #gemeinsamstark zu Spenden und Sammlungen für Mütter auf. Elke Büdenbender, Schirmherrin des Müttergenesungswerks betont in ihrem Spendenaufruf: »Gerade jetzt ist jegliche Unterstützung von großer…

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