asl

Kreativwettbewerb startet

Südbrandenburg. In Richtung Zukunft geht es am 24. Oktober zur diesjährigen Nacht der kreativen Köpfe (NdkK). Die Besucher wagen gemeinsam mit Cottbuser Unternehmen und Institutionen den Blick in die Glaskugel. Nun ruft das NdkK-Team alle Kinder der Region auf, zu zeigen, wie sie sich ihre Stadt der Zukunft vorstellen und lädt zum großen Kreativwettbewerb ein.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Egal, ob Zeichnung, Fotomontage, Gedicht, Kurzgeschichte oder Song — Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre können sich bei ihrer Vision #cb20 austoben und die Zukunft schon heute Wirklichkeit werden lassen. Unterstützt wird der Wettbewerb von der Stadt Cottbus und der Galerie Brandenburg, beide Ort der diesjährigen NdkK.

Neuer Blickfang durch Lausitzer Künstler

Die inzwischen auf 6.000 Schaulustige limitierte Nacht der kreativen Köpfe, unter dem Motto »Klüger über Nacht«, will nahtlos an ihre Vorgänger anknüpfen und auf alle aktuellen Fragen zum Thema Zukunft eine Antwort geben. Ihre Türen öffnen unter anderen die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg auf dem Cottbuser Zentralcampus, die Industrie- und Handelskammer (IHK) und die LEAG sowie das Stadthaus, das Jugendkulturzentrum Glad-House, das Autohaus Cottbus, die Carl Beutelhauser-Baumaschinen und Jens Brand Felsenbau. Erstmals wird der 1873 erbaute Großenhainer Bahnhof, einst Empfangsgebäude für die Eisenbahnstrecke von Cottbus nach Großenhain, zum Blickfang.

Hier haben sich inzwischen ein knappes Dutzend Lausitzer Künstler mit ihren Ateliers, die Galerie »Brandenburg« mit Werken von Hans Scheuerecker und Günther Rechn sowie die Galerie »Fünf« und die Gründerwerkstatt »Zukunft Lausitz« einquartiert. Auf der »Großenhainer« Freifläche will der Club »PrimaWetter« mit seiner großen Außen- und Cocktailbar »Der Käfig« aus der Innenstadt wieder die Besucher empfangen.

Zwischen Fiktion und Utopie

»Cottbus ist eine Stadt, die sich gerade neu erfindet. Wir möchten nun die Kinder der Region ermutigen, uns ihr Cottbus der Zukunft zu zeigen«, so Maren Dieckmann, Dezernentin für Jugend, Kultur und Soziales und Schirmherrin des Kreativwettbewerbs. Alle eingereichten Werke werden in der Galerie Brandenburg am Großenhainer Bahnhof ausgestellt. Die Vernissage findet zur NdkK am 24. Oktober statt. Die Kuratoren der Galerie bestimmen zudem die Gewinner des Wettbewerbs: Die drei kreativsten Einreichungen werden mit einem Familienticket für die 14. NdkK belohnt.

Zu gewinnen gibt es 3x1 Familienticket zur NdkK und eine Einladung zur Vernissage in die Galerie Brandenburg. Die drei Preisträger werden durch die Kuratoren der GalerieBrandenburg ermittelt.

Wer will mitmachen?

Die Beiträge können unter dem Betreff »#cb20« eingesendet werden:

  • per Mail an: ndkk@pool-production.de
  • per Post an: pool production #cb20, Friedrich-Ebert-Straße 18, 03044 Cottbus
  • Einsendeschluss ist der 21. August
  • Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie zum Ticketvorverkauf unter www.ndkk.de

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Ärzte musizieren gegen Corona

Dresden. Die 21-jährige Medizinstudentin und Hobby-Trompeterin Hanna Schneider kann es kaum erwarten: Monatelang waren alle Auftrittsmöglichkeiten ausgefallen, Proben mussten lange aussetzen. Deshalb freut sich Hanna nun umso mehr auf das Benefizkonzert der Bundesärztephilharmonie, das am 27. September, 18 Uhr, im Dresdner Kulturpalast stattfindet. Musik als Medizin in der Krise Die Bundesärztephilharmonie ist ein Projektorchester aus Medizinern, das sich einmal im Jahr zusammenfindet, um vor allem seltener gespielte Werke für große Orchesterbesetzungen einzustudieren. Bisher trat das Orchester immer in Hamburg auf, für dieses Jahr war erstmals ein großes Konzert im Dresdner Kulturpalast geplant. Corona machte dem einen Strich durch die Rechnung. Aber einfach verschieben, das kam für Dr. Michael Scheele, den Gründer der Bundesärztephilharmonie, nicht in Frage. »Mir ist es wichtig zu zeigen, dass Kultur und Musik auch in einer schweren Krise wichtig sind, um die Menschen aufzubauen. Als Mediziner sind wir zwar alle auch gerade an vielen anderen Stellen gefragt, aber um professionell arbeiten zu können, braucht es auch immer einen Ausgleich – deshalb spielen wir trotz Corona dieses Konzert«, so Dr. Scheele, der über viele Jahre als Gynäkologe in leitender Position in einem Hamburger Krankenhaus tätig war. Streng nach Corona-Regeln Kurzerhand wurde das Programm von einer großen auf eine kleinere Orchesterbesetzung zusammengestutzt, um den aktuellen Hygieneauflagen gerecht zu werden. Auf der Bühne finden knapp 50 Menschen Platz, im Publikum 800. Für Hanna Schneider ist diese kleine Besetzung mit großem Sicherheitsabstand zwischen den Musikern eine ganz besondere Herausforderung. »Da man vor allem über die Körpersprache kommuniziert und gemeinsam atmet, wird das Zusammenspiel deutlich schwerer«, erklärt sie. Neben Mozart, Milhaud, Ives und Beethoven steht an diesem Abend aber vor allem auch der Benefizgedanke im Vordergrund. Denn sämtliche Einnahmen des Konzertes kommen der weltweiten Corona-Nothilfe von arche noVa zu Gute. Tickets für das Benefizkonzert gibt es natürlich auch beim WochenKurier. Die 21-jährige Medizinstudentin und Hobby-Trompeterin Hanna Schneider kann es kaum erwarten: Monatelang waren alle Auftrittsmöglichkeiten ausgefallen, Proben mussten lange aussetzen. Deshalb freut sich Hanna nun umso mehr auf das Benefizkonzert der…

weiterlesen