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Lebensretter für Tom gesucht

Cottbus. Die Deutsche Stammzellspenderdatei (DSSD NORD-OST) des DRK Blutspendedienstes bittet am 25. Oktober in Preilack zur Typisierung als Stammzellspender

Tom benötigt dringend einen Stammzellspender. Deshalb veranstaltet sein Verein, der SV Preilack e.V., zusammen mit der in Cottbus ansässigen Deutschen Stammzellspenderdatei NORD-OST am 25. Oktober eine Typisierungsaktion in Preilack.

Tom ist erst 15 und war bis vor kurzem begeisterter Fußballspieler in der A- und B-Jugend der SpG Preilack/Peitz. Aktiv nahm er auch am Jugendleben teil, ritt bei den Wettkämpfen um die Erntekrone mit und freute sich darauf, viele noch unbekannte Seiten des Lebens kennenzulernen. Dann der Schock - in kritischem Zustand wurde er ins CTK Cottbus eingeliefert und noch immer gibt es keine genaue Diagnose. Derzeit wird Tom in der Charité Universitätsmedizin Berlin weiterbehandelt und die Suche nach einem Spender läuft. Seine Eltern sind bei ihm.

„Es handelt sich um eine seltene Autoimmunerkrankung ungeklärter Ursache. Toms Körper kann selbständig kein Blut bilden. Somit hat er hat er auch kein funktionierendes Immunsystem. Um ihm ein Leben zu ermöglichen, benötigt er dringend eine Knochenmark-/Stammzellspende", so seine Mutter Mandy.

„Das Schicksal von Tom, hat seinen Verein SV Preilack e.V. tief bewegt", sagt Steffen Glode, Sprecher und Vereinsmitglied und gleichzeitig ehrenamtlicher Fußballtrainer. „Tom ist immer zuverlässig und hat sogar sein Schulpraktikum beim SV Preilack gemacht. Deshalb hat sich sein Verein entschieden nicht nur zuzusehen und auf baldige Besserung zu hoffen, sondern eine Hilfsaktion und Typisierungsaktion zu organisieren, die nicht nur Tom, sondern auch anderen Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, helfen soll!"

Am Freitag, 25. Oktober, findet deshalb eine Typisierungsaktion statt, auf der man sich als möglicher Stammzellspender registrieren und typisieren lassen kann. Die Typisierung erfolgt mittels Wattestäbchen und dauert nur ein paar Minuten!

Typisierungsaktion am Freitag, 25. Oktober, von 15 bis 19 Uhr, Sportplatz der SV Preilack, Schönhöher Str. 15, 03185 Preilack. Bitte den Personalausweis mitbringen.

Damit möglichst viele Typisierungswillige an diesem Tag vorbei kommen, werden die Organisatoren vor Ort Gegrilltes und Getränke mit musikalischer Umrahmung anbieten, die Wartezeit wird für die Kleinen deren Eltern zur Typisierung kommen mit einer Hüpfburg überbrückt und es wird neben einem Schnupperfußballtraining für 4 bis 5 Jährige Mädchen und Jungs auch ein Traditionsfußballspiel „Alt gegen Jung" stattfinden. Alles als DANKESCHÖN an die zahlreichen Unterstützer!

Wer es nicht schafft, sich an diesem Tag zu registrieren, kann sein Testset auch online >>HIER<< anfordern

Da die Kosten der Erstregistrierung von Stammzellspendern leider nicht von den Krankenkassen übernommen werden, sind alle Stammzellspenderdatei bundesweit auf Spendengelder angewiesen.

Das Spendenkonto für diese Aktion lautet:

  • IBAN: DE37 1004 0000 0553 7188 00
  • Institut: Commerzbank Berlin
  • Verwendungszweck: Aktion „Tom"

Stammzellspende bei der DSSD NORD-OST

Eine Typisierung ist von 17 bis 55 Jahren möglich - wer bereits typisiert ist, braucht sich nicht nochmal registrieren! Allein in Deutschland erkrankt durchschnittlich alle 45 Minuten ein Mensch an Leukämie, pro Jahr sind es rund 11.000 Menschen. Bis vor wenigen Jahren gab es keine Heilungsmöglichkeit. Heute ist die Transplantation von Blutstammzellen für viele Patienten eine Behandlungsmethode mit Hoffnung auf Heilung und Leben. Die Übertragung von Stammzellen ist aber erst dann möglich, wenn ein geeigneter kompatibler Spender gefunden wurde.  

Die DSSD NORD-OST ist dem DRK-Blutspendedienst Nord-Ost angegliedert. Sie leistet seit über 26 Jahren an den Standorten Cottbus, Dresden, Lütjensee und Berlin in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Hamburg und Sachsen einen wichtigen Dienst bei der Gewinnung möglicher Stammzellspender, deren Stammzellen Leukämiepatienten und Patienten mit erkranktem Blutsystem transplantiert werden können. Anders als bei der Blutspende sind hier die übereinstimmenden Gewebemerkmale die Ausschlag gebenden Kriterien für die Ermittlung eines sogenannten genetischen Zwillings, dessen Blutstammzellen das erkrankte Blutsystem eines Patienten ersetzen und neu aufbauen können.  

Die Stammzellspenderdatei beim DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost ist mit derzeit rund 86.000 registrierten möglichen Spendern Teil eines weltweiten Netzwerkes von Dateien, in denen derzeit auf der ganzen Welt über 34 Millionen Spender erfasst sind. Seit 1991 konnten über 1.000 Knochenmark- und Stammzellspender, die bei der DSSD NORD-OST registriert sind, für Patienten weltweit vermittelt werden. In Deutschland sind rund 8,6 Millionen typisierte potentielle Spender erfasst und es gibt 26 Stammzellspenderdateien. Alle Dateien melden ihre Daten an das Zentrale Knochenmarkspenderregister in Ulm, wo täglich Suchanfragen nach passenden Spendern für Patienten weltweit eingehen.   

Website DSSD: https://www.stammzellspenderdatei.de, kostenlose Hotline 0800 1004066

pm/DRK-Blutspendedienst Nord-Ost gemeinnützige GmbH

 

 

 

 

 

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Erster Todesfall in Dahme-Spreewald bestätigt

Dahme-Spreewald. Das Gesundheitsamt Dahme-Spreewald bestätigt den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Landkreis. Ein 81 Jahre alter Mann ist am Mittwoch, 01. April 2020, im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen verstorben. Der Covid-19-Erkankte war seit Längerem intensivmedizinisch behandelt worden und hatte schwere Vorerkrankungen. Dahme-Spreewalds Landrat Stephan Loge: „Wir sind tief betroffen, dass die Pandemie nun auch in unserem Landkreis ein erstes Todesopfer gefordert hat. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Angehörigen des Verstorbenen. Im Landratsamt und unserem Krisenstab sind wir weiter in höchster Alarmbereitschaft und versuchen alles zu tun, um unsere medizinischen Einrichtungen bestmöglich zu unterstützen“. Der Krisenstab des Landkreises Dahme-Spreewald hat sich gestern zuvorderst mit der tagesaktuellen Gesundheitslage hinsichtlich der Ausbreitung der Atemwegserkrankung Covid-19 befasst. Vom Labor bestätigt wurden insgesamt 99 positive Fälle der Corona-Infektion im Kreisgebiet: in Königs Wusterhausen (31), Lübben (14), Zeuthen (14), Mittenwalde (9), Schönefeld (6), Wildau (6), Gemeinde Heidesee (6), Amt Schenkenländchen (5), Amt Unterspreewald (4), Eichwalde (1), Gemeinde Heideblick (1), Gemeinde Märkische Heide (1) und Gemeinde Schulzendorf (1). Acht der nachgewiesenen Covid-19-Erkrankten sind zwischenzeitlich genesen. Momentan befinden sich ebenfalls acht Personen in stationärer Behandlung, die übrigen in häuslicher Isolation. Derzeit sind 293 Quarantänen verhängt und 261 als Verdachtsfall eingestufte Personen warten auf ein Testergebnis. Kontaktbeschränkungen verlängert Schwerpunkthema, neben dem Beschaffungsmanagement von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) für medizinische Bedarfe im Landkreis, war in der gestrigen Krisenstabssitzung auch die landesweite Verlängerung der umfangreichen Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Seit dem 23. März 2020 gilt in Brandenburg die neue „SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung“ bereits. Grundsätzlich ist damit jeder im öffentlichen Raum verpflichtet, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Die Kontaktbeschränkungen sind nun durch die Landesregierung nochmals bis zum 19. April 2020 verlängert worden. Zur Durchsetzung dieser Festlegungen ist ein Bußgeldkatalog erlassen worden. Dieser sieht Strafen für wiederholte Verstöße gegen die Regeln von bis zu 25.000 Euro vor. Die Kreisverwaltungsspitze wird sich an diesem Freitag im Rahmen einer Sonderberatung mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren der Dahme-Spreewald-Kommunen zu den Möglichkeiten des Vollzugs von Bußgeldbescheiden im Rahmen der Kontrollen durch die örtlichen Ordnungsämter final abstimmen. „Grundsätzlich beweist die jüngste Lageentwicklung rund um das lebensbedrohliche Coronavirus an sich die Notwendigkeit der verlängerten Kontaktbeschränkungen. Wir erwarten daher, dass sich die Einwohnerinnen und Einwohner strikt an Festlegungen der Eindämmungsverordnung halten. Bei Verstößen wird von der Bußgeldverhängung auch reger Gebrauch gemacht“, sagt Dahme-Spreewalds Gesundheitsdezernent Carsten Saß. Informationen für Bürger und Unternehmer Aktuelle Informationen für Bürger zur neuartigen Coronavirus-Thematik gibt es im Internetauftritt des Landkreises Dahme-Spreewald unter www.dahme-spreewald.info/de/coronavirus . Der Landkreis Dahme-Spreewald hat weiterhin ein Bürgertelefon eingerichtet, das täglich von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 03375 26-2146 zu erreichen ist. Relevante Informationen zu Unterstützungsangeboten für Betriebe im Landkreis hat Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald (WFG) auf ihrer Homepage www.wfg-lds.de zusammengestellt. Für grundlegende Fragen steht den Unternehmern das Team der WFG telefonisch von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 03375 5238-0 zur Verfügung. Für Gefahrenmeldungen zur Corona-Lage ist auch die kostenfreie KATWARN-App zu nutzen, weitere Infos zum Download sind auf der Internetseite www.katwarn.de abrufbar.Das Gesundheitsamt Dahme-Spreewald bestätigt den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Landkreis. Ein 81 Jahre alter Mann ist am Mittwoch, 01. April 2020, im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen…

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