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Mit neuem Prinzenpaar in die 5. Jahreszeit

Cottbus. Ronny I. und Gabi II. übernehmen Regentschaft über 5.000 Närrinnen und Narren

Sie kommen aus dem ältesten Karnevalclub in Berlin und Brandenburg, dem 1948 gegründeten „Karnevalclub Annahütte 48“ (Landkreis Oberspreewald-Lausitz). Die Rede ist vom neuen Prinzenpaar des Karneval Verbandes Lausitz, Ronny I., 54 Jahre, Bauüberwacher bei der Deutschen Bahn, und Gabi II., 51 Jahre, Friseurmeisterin/Podologin mit sieben eigenen Salons und Praxen zwischen Großräschen und Senftenberg. In der karnevalistischen Branche wischt das sympathische Ehepaar bereits seit vielen Jahren „Staub“ und war bei seinem KCA unter anderen schon einmal Prinz und Prinzessin, jedoch noch nie ein gemeinsames Prinzenpaar. „Das wird sich in der neuen Karnevalssession ändern“, sagte KVL- Hofmarschall Andreas Beil dem „WochenKurier“. Der pfiffige Zeremonienmeister hatte bereits im vergangenen Jahr „ein Auge“ auf die fröhlichen Simons geworfen und sie langfristig für den närrischen Thron akquiriert.

Das erste Mal gaben Ronny I. und Gaby II. am Samstag (9. November) ihren karnevalistischen Einstand, als der im Dahme-Spreewald-Kreis beheimatete Mittenwalder Karnevalsverein (MKV) sein 33. Jubiläum feierte. Zwei Tage später, am Montag (11.11., 11.11 Uhr), waren sie dann beim traditionellen Sturm auf das Cottbuser Rathaus mit dabei, wenn Stadtoberhaupt Holger Kelch (CDU) den goldenen Rathausschlüssel bis zum Aschermittwoch abgeben musste. Insgesamt 44 Mitgliedsvereine des 1990 gegründeten Karneval Verbandes Lausitz aus vier Bundesländern und mit rund 5.000 aktiven Närrinnen und Narren starteten unter der Regentschaft des neuen Prinzenpaares am 11. November in die fünfte Jahreszeit. „Das närrische Volk kann sich dabei auf eine Menge karnevalistische Höhepunkte freuen“, kündigte KVL-Präsident Matthias Schulze an.

Dazu gehören unter anderen das 27. Freundschaftstanzturnier und die 21. Lausitz-Meisterschaft des KVL am 23. November in der Pulsnitzhalle Ortrand und das  traditionelle Turnier der besten Männerballetts am 1. Februar 2020 in Kolkwitz bei Cottbus. Einen ganz besonderen Höhepunkt verspricht die große Fernsehgala „Heut steppt der Adler“ am 25. Januar in der Cottbuser Stadthalle. Krönender Abschluss soll am 23. Februar 2020 wieder der größte Karnevalsumzug in den neuen Bundesländern in Cottbus werden. Zum „Zug der fröhlichen Leute“ werden über 3.000 Närrinnen und Narren aus vier Bundesländern und über 100.000 Schaulustige an der Umzugsstrecke durch die Cottbuser Innenstadt erwartet. Auch der karnevalistische Nachwuchs mischt in der neuen Session wieder kräftig mit. Am 19. Januar gibt es in der Stadthalle Cottbus die große Kinder-Karnevalsgala „Heut steppt der Spatz“ und am 25. Februar folgt der „Zug der fröhlichen Kinder“ des KiKaC durch die Lausitzmetropole.

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Räuber rief „Geld her, Geld her!“ – Polizei sucht Zeugen

Weißwasser. Mit den Worten „Geld her, Geld her!“ hat ein bislang unbekannter Mann am Mittwoch in Weißwasser versucht, eine Frau um ihr Geld zu bringen. Die 59-Jährige spazierte gegen 12.10 Uhr den Gehweg zwischen Boulevard und Parkplatz an der Schwimmhalle entlang, als ihr ein Mann entgegen kam. Er lief aus dem Durchgang zur Rosa-Luxemburg-Straße direkt auf sie zu, stieß ihr mit beiden Händen gegen den Oberkörper und forderte Geld. Als die Frau sagte, sie habe kein Geld, packte ihr Gegenüber sie an der Jacke und rief nochmal „Geld her, Geld her“. Als die Frau daraufhin begann, um Hilfe zu schreien, ließ der Täter von ihr ab und lief in Richtung Schweigstraße davon. Die 59-Jährige kam unverletzt und mit dem Schrecken davon. Den Tatverdächtigen beschrieb die Frau folgendermaßen: männlichcirca 1,80 Meter groß20 bis Mitte 30 Jahre altdunkles Kapuzenshirt oder Jacke, Kapuze in das Gesicht gezogen, hellere Hose Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten räuberischen Erpressung aufgenommen. Alle Zeugen, die sich zur Tatzeit in Tatortnähe aufhielten und Hinweise zum Sachverhalt oder zum Täter geben können, werden gebeten, sich persönlich oder telefonisch beim Polizeirevier Weißwasser unter der Rufnummer 03576/262 0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Zu einem anderen Vorfall werden ebenfalls Zeugen gesucht. Am Dienstagnachmittag warf eine Frau in Bautzen Steine auf Autos und lief auch auf die Fahrbahn. Mit den Worten „Geld her, Geld her!“ hat ein bislang unbekannter Mann am Mittwoch in Weißwasser versucht, eine Frau um ihr Geld zu bringen. Die 59-Jährige spazierte gegen 12.10 Uhr den Gehweg zwischen Boulevard und Parkplatz an der Schwimmhalle…

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Eislöwen gegen Falken & Towerstars

Dresden. Am kommenden Wochenende sind die Dresdner Eislöwen gegen die Heilbronner Falken und die Ravensburg Towerstars gefragt. Dabei dürfen sich die kleinen, aber auch die großen Fans am morgigen Heimspiel auf den Besuch vom Nikolaus freuen. Cheftrainer Rico Rossi muss weiterhin auf den Stürmer Tom Knobloch (Oberkörperverletzung) verzichten. Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Die Mannschaft hat die letzten fünf Spiele sehr gut gepunktet und gespielt. Mit Heilbronn und Ravensburg warten zwei Top-Mannschaften auf uns. Gerade Heilbronn spielt ein sehr aggressives und geradliniges Eishockey. Um morgen die drei Punkte zu holen, müssen wir konstant Leistung über 60 Minuten zeigen und von der Strafbank fernbleiben.“ Nick Huard: „Das vergangene 6-Punkte-Wochenende gibt uns Selbstvertrauen für die kommenden Spiele. Wir müssen gegen Heilbronn und Ravensburg da weitermachen, wo wir aufgehört haben. Wenn wir weiter aggressives Forechecking spielen und an unserem System festhalten, dann haben wir gute Chancen zu gewinnen.“ Am Freitag, 6. Dezember, 19.30 Uhr, empfangen die Dresdner Eislöwen die Heilbronner Falken in der EnergieVerbund Arena. Das Spiel wird geleitet von den HSR Mischa Apel und Razvan Gavrilas. Kassen und Arenatüren öffnen 18 Uhr, der VIP-Raum 18.30 Uhr. Das Spiel bei den Ravensburg Towerstars am Sonntag, 8. Dezember beginnt 18.30 Uhr. SpradeTV zeigt beide Partien live. (pm)Am kommenden Wochenende sind die Dresdner Eislöwen gegen die Heilbronner Falken und die Ravensburg Towerstars gefragt. Dabei dürfen sich die kleinen, aber auch die großen…

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