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Nach der Schicksalssinfonie spielt nun der Meisterpianist

Cottbus. Wo die Athleten aus aller Welt beim Internationalen Springer-Meeting in Cottbus für aufsehenerregende Rekorde sorgten, die Turner beim Turnier der Meister ihre Sieger krönten oder die Handballer des LHC Cottbus ihren Gegnern das Fürchten lernten, da wurde jetzt die riesige Fläche der Lausitz-Arena zum großen Proberaum für das Philharmonische Orchester des Staatstheaters Cottbus.

Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Alexander Merzyn übten Bläser, Streicher und Co. auf der rund 1.200 Quadratmeter großen Nutzfläche für die beiden Philharmonischen Konzerte im Stream. Während Beethovens 5. Sinfonie c-Moll op. 67, auch bekannt als „Schicksalssinfonie“, nach der finalen Aufzeichnung im Großen Haus bereits verklungen ist, wartet nun mit dem 5. Philharmonischen Konzert ein weiterer musikalischer Leckerbissen auf die Zuschauer und Zuhörer.

Der 1987 in Ludwigshafen geborene und vielfach ausgezeichnete Pianist Joseph Moog will bei Edvard Griegs Klavierkonzert a-Moll einen besonderen Glanzpunkt setzen. Der auf allen großen Konzertbühnen von Mailand bis New York gern gesehene und 2015 mit dem „Young Artist oft he Year“ ausgezeichnet Meisterpianist hatte sich bereits vor acht Jahren mit einer virtuosen Brahms-Interpretation in die Herzen des Cottbuser Publikums gespielt. „Auf dem Programm stehen mit Johannes Brahm’s Akademischer Festouvertüre, der Ouvertüre de l’Homme Tel von Heitor Villa-Lobos und Alberto Nepomucenos in Deutschland nahezu unbekannter Sinfonie g-Moll außerdem noch weitere musikalische Kostbarkeiten“, teilte das Staatstheater Cottbus mit. Die digitale Aufzeichnung des Konzerts kann am Donnerstag, 8. April, ab 20.03 Uhr auch als Radioübertragung im rbbKultur empfangen werden. (kay)

5. Philharmonisches Konzert des Staatstheaters Cottbus, 8. April, 20.03 Uhr, über www.youtube.com/staatstheatercottbus und www.rbb-online.de/rbbkultur

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