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Nicht ein, sondern drei Titel zu vergeben

Cottbus. Der Countdown läuft. Bis zum 23. Februar kann noch abgestimmt werden. Am 3. März wird der oder die »Cottbuser/in des Jahres 2019« im Stadthaus Cottbus gekürt.

 Und in diesem Jahr gibt es dabei erstmals drei Namen zu verkünden. In gleich drei Kategorien - »Wirtschaft«, »Kultur/Sport« und »Soziales/Ehrenamt« - werden der begehrte Titel, das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro sowie  die Glaspyramide vergeben.

Alljährlich sieht die Jury einer Vielzahl von eingereichten Vorschlägen entgegen. So auch in diesem Jahr.  Aber nun stehen insgesamt elf Nominierte fest, die sich mit ganz besonders viel Herzblut für und in der Stadt Cottbus  uneigennützig engagiert haben. Und so hat auch jeder Einzelne schon genaue Vorstellung davon, was im Falle eines Gewinnes mit dem Preisgeld, welches immer einem Projekt oder einem sozialen Zweck zugeführt wird, geschehen soll.

Die Cottbuser Flotten-Kapitäne Horst Knocha und Marena Gräber würden das Preisgeld zu gleichen Teilen an die Nachwuchsarbeit des RK Endspurt 09 sowie an die Elterninitiative krebskranke Kinder spenden. Seinen Preis will der Theaterpädagoge Matthias Heine dem Sprechcafé zuwenden. Musiker Alexander Knappe will das Preisgeld an das Nachwuchsleitungszentrum des FCE spenden. Phillip Gärtner möchte sein Preisgeld der Galerie Fango im Kulturforum Cottbus e.V. zuwenden. Die App-Entwickler Nora  Baum und Markus Uhlig wollen das Preisgeld in das jüngst gestartete Kickerprojekt Cottbus investieren. Die Trainerin und Choreografin Sandra Meersch würde im Gewinnfalle dem JDCC - Jazz Dance Club Cottbus 99 e.V. ihr Preisgeld zugutekommen lassen. Die Filmemacher Sebastian Thiele und Ron Petraß wollen ihr Preisgeld im Gewinnfall an die Kinderkrebsstation des Carl-Thiem-Klinikums Cottbus spenden.

Torsten Jahn möchte, dass das Preisgeld im Gewinnfalle dem Käthe-Kollwitz-Kinderheim in der Puschkinpromenade zugutekommt. Das Menschenrechtszentrum Cottbus e.V., stellvertretend für alle Mitglieder steht hierbei Sylvia Wähling, möchte das mögliche Preisgeld für das Gehalt eines Mitarbeiters einsetzen, welches derzeit aus Eintrittsgeldern, Spenden und Werbung finanziert werden muss. Die Heimatforscherin Dora Liersch möchte ihr Preisgeld zu gleichen Teilen an den Historischen Heimatverein e.V. für verschiede Projekte, wie das Stadtmuseum, und an den Biohof Auguste der Lebenshilfe Werkstätten Hand in Hand gemeinnützige GmbH spenden.

Und auch die Nominierten Wiebke Rüter und Michael von Bennigsen haben sich entschieden. Im Gewinnfall wird ihr Preisgeld an die Freiwilligenagentur Cottbus gehen. Wir dürfen also gespannt sein, welche Vereine bzw. Projekte sich am 3. März letztlich über eine finanzielle Unterstützung der neuen Titelträger freuen dürfen.

Info

  • Da es nun möglich ist, in drei unterschiedlichen Kategorien zu voten, und damit nicht nur einmalig, sondern gleich drei Mal  1.000 Euro vergeben werden, steigen die Chancen für die von den Nominierten benannten Vereine bzw. Projekte um ein Dreifaches.

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