Jan Hornhauer

Peitz wird Museums-Metropole

Cottbus. In wenigen Tagen beginnt das Jahr 2013. Besonders für die Stadt Peitz wird es ein Jahr voller Höhepunkte.

Im Sommer wird beispielsweise das 60. Fischerfest gefeiert. Außerdem soll im Herbst das Museum im Festungsturm eröffnet werden. Damit in die alten Gemäuer Leben einziehen kann, gab es kürzlich Geld von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung.

Wenige Tage vor dem Weihnachtsfest öffnete die Stiftung den symbolischen Geschenkesack und überbrachte Fördermittel im fünfstelligen Bereich. "Damit wollen wir unseren Beitrag zur Entwicklung des Peitzer Wahrzeichens beitragen", sagte Sparkassenvorstand Ralf Braun. Im alten Festungsturm planen Amt und Stadt Peitz eine Dauerausstellung zur Geschichte des Areals einzurichten. Mit den Geldern der Sparkassenstiftung soll das Einzelprojekt Kartentisch realisiert werden. Dirk Redies vom Kulturamt der Amtsverwaltung beschreibt: "Der Kartentisch soll ein Medium für digitale Inhalte werden, die dem Besucher die Möglichkeit geben, Dimension, Erbauung und Entwicklung von Festung und Stadt aus der Totale zu erleben." Bereits jetzt befindet sich im unteren Ausstellungsbereich eine Ausstellung mit dem Titel "Glaube, Macht und Politik - Der Festungsbau des Markgrafen Hans von Küstrin". Laut Heinrich Gellner, dem stellvertretenden Bürgermeister von Peitz, soll das Museum im Herbst 2013 eröffnet werden. "Damit ist die schon jetzt attraktive Museumslandschaft in unserer Stadt um noch eine Facette reicher", ist er sich sicher. Bisher gibt es in der Stadt bereits das Fischerei- und Hüttenmuseum sowie die Malzhausbastei.

 

Hintergrund:Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung ist ein Gemeinschaftswerk aller Sparkassen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Seit 1995 hat die Stiftung fast 1.600 Projekte mit über 59 Millionen Euro unterstützt.

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