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Piccolo Jugendklub ist dabei

Cottbus. Die Eigenproduktion »Die Verdunkelung« des Piccolo Theater Jugendklubs hat es in die Endauswahl des Theatertreffens der Jugend 2021, einem der vier Bundeswettbewerbe der Berliner Festspiele, geschafft. Das Festival findet vom 28. Mai bis zum 3. Juni digital statt.

Das Theatertreffen der Jugend versteht sich als Lernort, an dem junge Theatermacher*innen ihre unterschiedlichen Themen und Haltungen darstellen können und in ihren individuellen, künstlerischen Ausdrucksformen bestärkt werden.

Der 1979 gegründete Bundeswettbewerb repräsentiert die Theaterarbeit von und mit Jugendlichen sowie das gesamtes Spektrum, von Schulklassen über Theater-AGs an Schulen und freie Gruppen bis zu Jugendclubs an Theatern. Für die diesjährige 42. Ausgabe wählte die Fachjury aus 104 Einsendungen aus zwölf Bundesländern elf Produktionen aus. Unter den Preisträger*innen sind sowohl Ensembles aus dem Schulkontext als auch Theater-Jugendclubs sowie freie Gruppen. Eine neunköpfige Fachjury, die sich aus Theaterpraktiker*innen und drei ehemaligen Teilnehmer*innen zusammensetzt, nominiert aus den eingehenden Bewerbungen rund zwanzig Inszenierungen. Nach Vorstellungsbesuchen der vorausgewählten Stücke und Gesprächen mit den Ensembles werden die acht prämierten Inszenierungen nach Berlin eingeladen.

Neben dem Jugendklub des Piccolo Theaters Cottbus sind unter anderem Gruppen des Maxim Gorki Theaters Berlin, des Deutsche Theaters Berlin, des HAU (Hebbel am Ufer), des Theaters Bremen und des Theaters an der Parkaue eingeladen.

Der Bundeswettbewerb knüpft an die vielgestaltigen Aktivitäten im Darstellenden Spiel an Theatern, Schulen und in Freizeiteinrichtungen an. Den Theatergruppen sollen mit dem Wettbewerb bundesweite Vergleichsmöglichkeiten und Informationen über das weite Feld des Darstellenden Spiels geboten werden. Die Geschichte des Wettbewerbs zeigt, dass eine Teilnahme am Theatertreffen in Berlin ein besonderes Ereignis für jede eingeladene Theatergruppe ist. Die Begegnungen und Workshops mit erfahrenen Theaterfachleuten bieten den talentierten Jugendlichen wertvolle Anregungen und Erfahrungen. Die nach jedem Treffen erscheinende Dokumentation, die alle Bewerber erhalten, gibt Interessierten einen Einblick in die kreative Arbeit und bemerkenswerte Leistungen der besten Gruppen.

Im Fokus steht die Endlichkeit unserer Welt

Die Verdunkelung ist eine Eigenproduktion des Piccolo Jugendklubs unter der Spielleitung von ist Matthias Heine. Und darum geht es: Es wird dunkel in einer begrenzten Welt. Das ewige Wachstum ist außer Kontrolle geraten. Der Überfluss verwandelt sich in Mangel. Auf dem Weg in eine unsichere Zukunft sprechen Jugendliche über Chancen und Hoffnungen. Industrialisierte Gesellschaften wachsen mit absurder Geschwindigkeit. Der menschengemachte Klimawandel steht an der Schwelle des Unumkehrbaren. Die Zeit zu reagieren ist begrenzt: Und doch drücken sich die Menschen immer noch vor der »größten Herausforderung unserer Zeit«. Vielfach sind die jungen Generationen wacher für die Empfindlichkeit unserer Umwelt.

In »Die Verdunklung« tauchen sie ein in die Materie und finden eine künstlerische Übersetzung für die Dringlichkeit ihrer Anliegen. In der vergangenen Spielzeit setzte sich der Piccolo Jugendklub mit der Endlichkeit der Welt auseinander. Jenseits von Castingshows und der Suche nach dem Superstar unterbreiten die Bundeswettbewerbe ein alternatives Angebot.

Es geht um die Förderung junger Talente, die Anerkennung ihrer eigenständigen Leistungen. Eine Besonderheit der Bundeswettbewerbe ist, dass mit der Auswahl der Preisträger*innen der Wettbewerb abgeschlossen ist, bevor das Treffen der Teilnehmer*innen beginnt. Das Treffen selbst ist der Preis.

Info

Die vier Bundeswettbewerbe der Berliner Festspiele sind das Theatertreffen der Jugend, das Tanztreffen der Jugend, das Treffen junger Autor*innen und das Treffen junge Musik-Szene. Sie richten sich an junge Menschen im Alter zwischen 11 und 21 Jahren.

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Genesene erhalten Nachweis vom Gesundheitsamt

Elbe-Elster. Mit dem Inkrafttreten der neuen COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (kurz: SchAusnahmV) des Bundes vom 9. Mai 2021, wurden Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Diese Gleichstellung hat zur Folge, dass bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzmaßnahmen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, wie beispielsweise der Besuch beim Friseur, in bestimmten Geschäften oder bei Kultur- und Freizeitaktivitäten, nun auch dieselben Erleichterungen und Ausnahmen für Geimpfte und Genesene gelten, wie bisher für negativ getestete Personen. Wichtig: Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sowie die Einhaltung von Abstandsgeboten bleibt auch für Geimpfte, Genesene und negativ getestete Personen weiterhin Pflicht. Als Nachweis für den Status Genesene wird ein positiver PCR-Test (oder ein anderer Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt, benötigt. Hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheitssymptome gelten. Dazu gehören Atemnot, Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust. Genesene, die aktuell nicht im Besitz Ihres positiven PCR-Nachweises sind, können über genesenennachweis@lkee.de den Nachweis beantragen. Die Bearbeitung erfolgt nach Eingang zeitnah.  Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen. Der Nachweis einer vollständigen Impfung erfolgt über die Impfdokumentation. Das kann entweder der Eintrag ins gelbe Impfbuch sein, der Nachweis, den man beim Arzt oder im Impfzentrum erhalten hat – oder später auch der digitale Impfnachweis. Auch ausländische Impfzertifikate werden anerkannt. Voraussetzung ist aber, dass die Person mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurde. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man auch hier keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Mit dem Inkrafttreten der neuen COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (kurz: SchAusnahmV) des Bundes vom 9. Mai 2021, wurden Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Diese Gleichstellung hat zur Folge, dass bei bestimmten…

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