Jan Hornhauer

Samstag und Sonntag: Messezeit in Cottbus

Cottbus. Handwerk im Zeichen des Spechts: Der Wappenvogel der Handwerkerausstellung lädt in diesem Jahr zum 23. Mal in die Messehallen. Am 26. und 27. zeigt das Handwerk, warum es "goldenen Boden" hat.

Der Schwerpunkt der diesjährigen Ausstellung und Leistungsschau bildet in diesem Jahr das Bauhandwerk. Von den zahlreichen ausstellenden Gewerken reist die Mehrzahl aus der Region, aber auch aus fünf weiteren Bundesländern sowie aus Polen, mit großen Erwartungen nach Cottbus. Hier nutzen sie die Möglichkeit, gleich zu Jahresbeginn eine Vielzahl von potenziellen Kunden direkt vor Ort anzusprechen.

 

Mit 264 Ausstellern verzeichnet die Messe einen neuen Beteiligungsrekord. Damit die Aussteller auch entsprechend Platz haben ihr Angebot zu präsentieren, gibt es eine Änderung im Hallenkonzept. In Halle 1 und 2 kann man sich ganz der Bau- und Nahrungsmittelbranche widmen. In Halle 3 können die Besucher den Klein- und Kunsthandwerkern auf die Finger schauen. Beim Rahmenprogramm auf der Bühne in Halle 4 ist vom nützlichen Vortrag über "Heizenergiekosten senken!", bis über Musik von "Violet Taste" und Sport von der Kampfsportgruppe "Tokugawa" alles vertreten. Erstmals wird es in Halle 5 eine Sonderschau mit "Leben ohne Barrieren geben".

Zu einem beliebten Höhepunkt der Messe sind die kulinarischen Prüfungen geworden. Geprüft werden diesmal am Samstag ca. 60 verschiedene Teegebäcke und am Sonntag ca. 15 verschiedene Salami-Sorten. Die Bewertung erfolgt durch eine Fachjury und durch das Publikum. Auch die "Gläserne Backstube" ist ein Zuschauermagnet. Die Bäckerei Merschank zeigt hier ein neues Verfahren.

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