STARK für die LAUSITZ

Schneller an der Uni mitdenken können

Paul Höhne studiert dual

Cottbus. Paul Höhne möchte Bauingenieur werden und nutzt dazu das duale Studium an der BTU Cottbus-Senftenberg. Bevor er sich für dieses besondere Studienmodell an der BTU entschied, probierte er sich eine Zeitlang in Dresden im üblichen Studiengang. Doch ließ seine Motivation bald nach, weil ihm der Praxisbezug fehlte. Er beschäftigte sich mit Alternativen und entdeckte das duale Studium. Dort wird das vermittelte theoretische Wissen aus der Universität gleich in der Praxis eingesetzt und umgekehrt. "Denn in den Vorlesungen können Dinge besser verstanden werden, wenn man deren praktische Anwendung schon erlebt hat.", so Paul Höhne.

Parallel zum Studium Bauingenieurwesen an der BTU wird er zum Beton- und Stahlbetonbauer bei der HTS Hoch-, Tief- und Stahlbetonbau GmbH Boblitz (Spreewald) ausgebildet. „Ich fühle mich im Unternehmen sehr wohl und bin Teil des Teams geworden.“ Bei HTS wird er mit Arbeiten vertraut gemacht, die auch später für ihn
wichtig sein werden. „Das ist alles sehr abwechslungsreich und hilft mir dabei, mein theoretisches Wissen praktisch anwenden zu können. So lerne ich auch besser, Verantwortung zu übernehmen.“ So wird Paul bereits für die Übernahme nach seinem dualen Studium vorbereitet und kann direkt durchstarten. Wir unterhielten uns mit dem 24jährigen.

Was gefällt Dir am dualen Studium?

In der Vorlesung ist es ein großer Vorteil, wenn man mal einen Schritt schneller mitdenken kann, weil man das bereits in der Praxis erlebt hat. Im Unternehmen bekommt man außerdem einen guten Anschluss an die Kollegen, das kann später für einen leichteren Einstieg in das Berufsleben viel Wert sein. Außerdem bekommt man dadurch auch mal einen Tipp für das Studium.


Fällt das Studieren leicht?

Inhaltlich komme ich nicht an meine Grenzen. Aber studieren ist ja mehr als nur die Zeit im Hörsaal. Es ist manchmal schwer, sich für die Module, die einem nicht so liegen, zu motivieren. Aber das vergeht, wenn man sich etwas mit der Materie beschäftigt hat.


Was für Tipps kannst Du jungen Menschen geben, die studieren wollen?

Ein gutes Zeitmanagement ist wichtig! Dazu sollte man immer guten Kontakt zu den Kommilitonen halten. Zu zweit oder mehr versteht man das eine oder andere Problem deutlich schneller.


Wie gefällt Dir der praktische Teil im Unternehmen?

Ich fühle mich in meinem Unternehmen sehr wohl. Dort werde ich mit Aufgaben vertraut gemacht, die für mich auch später wichtig sein werden. Wie bei allen Aufgaben gibt es gute und weniger gute, aber insgesamt stimmt die Richtung. Nicht immer gibt es einen direkten Zusammenhang der Aufgaben zum Studium. Aber so ist es ja später auch. Oft merkt man erst viel später, was es einem nützt.


Welche Arbeiten magst Du besonders?

Die Abwechslung macht es! Ich arbeite oft auf der Baustelle, dass ist die Erfahrung der Realität. Dadurch kann man sich in der Uni einiges besser vorstellen. Aber ich bin auch oft am PC im Büro.


Bist Du schon Teil des Teams geworden?

Ich habe das Gefühl, von allen gut akzeptiert zu werden. Ich finde auch immer ein offenes Ohr für meine Wünsche und Vorstellungen.


Kannst Du Dir vorstellen, auch nach dem Studium im Unternehmen zu bleiben?

Es wäre einfach schade, die neu geknüpften Kontakte einfach zu verlieren. Mit den meisten Arbeitsabläufen bin ich schon gut vertraut. Deshalb möchte ich bei HTS bleiben, solange ich hier in der Region bin. Das stand so nicht von Anfang an fest.


Waren die Wahl des Unternehmensstandortes und die der Uni an Deine Heimat gebunden oder ausschlaggebend?

Ursprünglich komme ich aus einem kleinen Ort zwischen Vetschau und Cottbus. Da war es schon praktisch, direkt in der Nähe zu studieren und auch den Praxispartner um die Ecke zu haben.


Bauingenieurwesen
Studienstandort Cottbus

Praxispartner: HTS Hoch-, Tief- und Stahlbeton GmbH Boblitz/Spreewald
Ausbildungs-/Studiendauer: 4,5 Jahre

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