Elisa Thaute

"...sonst rumpelts in Schmellwitz!!!"

Cottbus. WochenKurier hats gewagt: Exklusiv-Interview mit der Hexe Baba Jaga vor ihrem Auftritt in Cottbus

Sie lebt in einem Haus auf Hühnerbeinen und ist die personifizierte Katastrophe: Die Hexe Baba Jaga. Kürzlich hat sie ihr Haus in den russischen Wäldern verlassen und wurde mitten in Cottbus gesichtet. WochenKurier-Redakteur Jan Hornhauer machte sich mutig auf den Weg, um der Baba Jaga einige Geheimnisse zu entlocken. Nicht nur ihr Gastspiel am 23. Dezember (16 Uhr) in der Stadthalle betreffend.

Mensch Baba Jaga, von den tiefen Wäldern Russlands hat es dich nun mitten nach Cottbus verschlagen. Kommst du überhaupt mit dem Stadtleben klar?Ach wunderbar, hier ist wenigstens was los! Vorhin war ich im Da Capo und hab mir nen Buratino-Eisbecher mit doppelt Sahne reingepfiffen. Anschließend noch n halbes Schwein auf Toast im Stadtwächter - herrlich! Dann hab ich mir noch nen neuen Fummel im Blechen Carré geholt. Mit Spitze! Zwickt etwas um die Hüften, aber sieht scharf aus.

Du legst Wert auf Mode?An sich ist mir das völlig schnuppe. Aber ich hab heut Abend noch ein Date in der Chemiefabrik. Frank und ich wollen noch  ne Runde 1-2-Tip abhotten. Er steht tierisch auf Andrea Berg!

 

Frank? Dein Freund?Frank, ja. Also, ich darf ihn Franky nennen. Seinen Nachnamen vergess' ich immer. Schimanski oder so. Naja, der Obermuffti hier, sie wissen schon. Ist eher ne  Wochenendbeziehung. Nichts Ernstes.

Bist du denn den ganzen Wodka deiner Werbeaktion vor der Stadthalle losgeworden oder musstest du ihn selber trinken?Schön wärs! Den haben mir die Cottbusser aus den Krallen gerissen. Ein einziges Glas hab ich abbekommen! Aber wieso führen Sie das Interview eigentlich zu zweit? Und warum sieht ihr Kollege genau so aus wie Sie? HICKS! Schuldigung!

Aber dein Haus mit den Hühnerbeinen vermisst du schon, oder?Ein wenig ja, ich wollt´s ja mitbringen, aber es hatte nen Platten. Jetzt hab ich´s zur Maniküre geschickt und komme mit der Straßenbahn.

Bald verschlägt es dich ja wieder nach Cottbus und du erzählst eine Geschichte für alle Kinder von Cottbus. Was gibt's da zu erleben? Erzähl doch mal!Ach wissen sie, wenn ich mir die Geschichten merken könnte, wäre ich froh. Es war irgendwas mit einem Mädchen. Andrea oder Angela oder so. Die arbeitet bei mir als Pauschalkraft und macht die Hausordnung. Und dann... Kruzitürkendrecksvermaledeiterhundekotzbrocken...jedes Mal vergesse ich das. Ach so! Genau! Sie haut ab und ich volle Kanne hinterher!Und dann war da noch was mit einem Prinz. Oder einem Bär. Ich weiß nicht mehr genau. Und Väterchen Frost ist auch dabei und hält sich am Wodka fest. Wie immer, die alte Gesichtstragödie. Und irgendwas war noch mit Snegurotschka, der Schneeflocke.  Ach, ja! Die hat Übergewicht. Sieht bisschen aus wie Ottfried Fischer. Wenn die noch fetter wird, gibt´s ne Lawine in der Stadthalle.

Dürfen die Kinder ihre Eltern mitbringen?Wenn die Alten artig waren, von mir aus.  Aber Wechselschlübber einpacken! Es könnte lustig werden.

Du bezeichnest dich als "emanzipierte Schöhnheit". Mal ehrlich, hast du einen Spiegel in Deinem Hexenhaus?Ja, nen ganz alten. Aber in dem sehe ich aus wie ne Knautschlacktasche. Ein Jammer. Es gibt eben keinen Spiegel, der meinen Ansprüchen gerecht wird.

Zum Schluss hast du die Gelegenheit, die Cottbuser Kinder zu grüßen?Aha.

Möchtest du denn nichts loswerden?Mein Rheuma. Aber was geht sie das an? Wer sind sie überhaupt und seit wann sind wir per du?

Mein Name ist Jan Hornhauer und ich führe gerade ein Interview mit ihnen.Schön für sie, und was habe ich damit zu tun?

Sie können jetzt die Cottbusser Kinder grüßen.Na von mir aus. Krawallpuperzen aufgepasst! Die Tante Baba grüßt euch recht herzlich und ihr flitzt jetzt augenblicklich zu Mama und Papa und zwingt sie, mittels Fußaufstampfen und Abendbrotverweigerung, zum Kartenkauf für meinen großen Auftritt am 23. Dezember in der Stadthalle. Und wehe nicht, sonst rumpelts in Schmellwitz!!!

Vielen Dank für das Gespräch.Sie mich auch.

Die Karten gibts auch im VVK, u.a. beim WochenKurier.

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