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Turnier der Meister abgesagt

Auch Mehrfach-Wettkampf im März nicht durchführbar

Nachdem das Cottbuser Turnier der Meister als Einzel-Weltcup bereits aus Pandemie-Gründen abgesagt werden musste, haben die Organisatoren nun auch die Idee eines Mehrkampf-Weltcups verwerfen müssen.

Das Team um Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt hatte geprüft, ob Cottbus als Austragungsort für den eigentlich in Stuttgart beheimateten Mehrkampfweltcup in Frage kommt. Die Verschärfung des Lockdowns sowie die weitere Verschärfung der Einreisebedingungen in Deutschland als auch die Dynamik der Verbreitung der neuartigen Mutation des Covid-Virus machen eine Austragung aber unmöglich. »Wir hätten den Athletinnen und Athleten sehr gerne eine Wettkampfbühne und die Chance einer Olympiaqualifikation gegeben, aber in der aktuellen Situation heißt es vor allem verantwortungsbewusst zu handeln. Daher müssen wir den Gedanken des Mehrkampf-Weltcups leider verwerfen«, erklärte Wohlfahrt.

Bereits zum zweiten Mal musste der weitere in Deutschland beheimatete Turn-Weltcup, der EnBW DTB Pokal, abgesagt werden. Die Organisatoren des Schwäbischen Turnerbundes hatten aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und den damit verbundenen gestiegenen Kosten sowie der Gefahr einer kurzfristigen Absage durch die Behörden ebenfalls keine Möglichkeit, für eine Austragung des Stuttgarter Weltcups, der als Mehrkampf geturnt wird.

Das Cottbuser Turnier der Meister gilt als eines der traditionsreichsten Turn-Turnier der Welt. Zahlreiche Olympiasieger, Welt- und Europameister gaben sich hier in den vergangenen vier Jahrzehnten die Klinke in die Hand. Die 45. Auflage des Turniers musste als Einzel-Weltcup bereits im Januar dieses Jahres abgesagt werden.

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Inzidenz-Unterschreitung bringt Lockerungen für Landkreis

Elbe-Elster. Im Landkreis Elbe-Elster findet der Unterricht an den Schulen ab 17. Mai wieder im Wechsel von Distanz- und Präsenzuntericht (Wechselmodell) statt. Vom 14. Mai an gibt es Lockerungen für den Einzelhandel. Dort ist wieder „Click & Meet“ zulässig. Dafür ist eine Terminreservierung im jeweiligen Geschäft notwendig, Kontaktdaten müssen angegeben und ein negativer Corona-Test nachgewiesen werden. Grund für die Lockerungen ist das Absinken der Inzidenzwerte unter die 165er sowie die 150er Marke. Der Landkreis Elbe-Elster liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) den fünften Werktag in Folge unter dem Corona-Inzidenzwert von 165 sowie von 150, was laut Infektionsschutzgesetz öffentlich bekannt zu machen ist. Die anhaltende Unterschreitung zieht eine Lockerung der sogenannten „Bundesnotbremse“ nach sich. Damit ist die für die Durchführung von Präsenzunterricht an Schulen und den Betrieb von Kindertagesstätten maßgebliche Sieben-Tages-Inzidenz von 165 am 10. Mai 2021 und die für die Öffnung von Ladengeschäften maßgebliche Sieben-Tages-Inzidenz von 150 am 11. Mai 2021 an jeweils fünf aufeinander folgenden Werktagen unterschritten worden. Stand heute (11. Mai 2021) verzeichnet das RKI für den Landkreis Elbe-Elster eine Sieben-Tage-Inzidenz von 139,45. Seit 5. Mai 2021 liegt der Wert stabil unter 165, seit 6. Mai 2021 unter 150. Im Landkreis Elbe-Elster findet der Unterricht an den Schulen ab 17. Mai wieder im Wechsel von Distanz- und Präsenzuntericht (Wechselmodell) statt. Vom 14. Mai an gibt es Lockerungen für den Einzelhandel. Dort ist wieder „Click & Meet“ zulässig.…

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