Zu 100 Prozent nachhaltig

Cottbus. Seit kurzem erfolgt im Wasserwerk Cottbus-Sachsendorf der LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG die gesamte Trinkwasseraufbereitung vollständig mit naturnahen Verfahren. Ermöglicht wird dies durch die Inbetriebnahme der sogenannten physikalischen Restentsäuerung. In der modernen Anlage wird im Wasser gasförmig gelöstes Kohlenstoffdioxid – vereinfacht auch als Kohlensäure bezeichnet – durch feine Luftbläschen ausgetragen. Den Grund erläutert Marten Eger, Technischer Geschäftsführer der LWG: »Obwohl die Kohlensäure ein gesundheitlich unbedenklicher Inhaltsstoff des Trinkwassers ist und für einen frischen Geschmack sorgt, kann sie metallische und zementgebundene Rohrwerkstoffe angreifen, dabei unerwünschte Stoffe in das Trinkwasser einlösen und die Rohre zerstören.« Deshalb muss für den leitungsgebundenen Trinkwassertransport vom Wasserwerk bis zum Zapfhahn die im natürlichen Rohwasser enthaltene Kohlensäure bei der Wasseraufbereitung im Wasserwerk weitestgehend entfernt werden. Diese Verfahrensstufe nennt man Entsäuerung. Schon bisher wurde das Rohwasser im Wasserwerk Cottbus-Sachsendorf überwiegend durch Kontakt mit Luft physikalisch entsäuert und von Eisen und Mangan durch Filtration über natürliche Filtermaterialien weitgehend mit naturnahen Verfahren aufbereitet. Nur die restliche Kohlensäure war bisher mit speziell für Trinkwasser zugelassener Natronlauge chemisch abgebunden worden. Doch das ist nun Geschichte. »Wir sind als LWG sehr stolz, jetzt auch in unserem größten Wasserwerk Cottbus-Sachsendorf eine 100%ig nachhaltige Wasseraufbereitung ausschließlich mit natürlichen Stoffen und naturnahen Verfahren durchzuführen«, so Marten Eger.Seit kurzem erfolgt im Wasserwerk Cottbus-Sachsendorf der LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG die gesamte Trinkwasseraufbereitung vollständig mit naturnahen Verfahren. Ermöglicht wird dies durch die Inbetriebnahme der sogenannten physikalischen…

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Lagune darf wieder öffnen

Cottbus. Gemäß Neunter Verordnung zur Änderung der Siebten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg wird ab dem 3. Juni eine etappenweise Öffnung der Lagune ermöglicht. Hiernach können Freibäder ab dem 3. Juni öffnen. Für Freibäder gibt es keine Testpflicht. Spaß- und Freizeitbäder sowie Saunen können ab dem 11. Juni öffnen. Der Zutritt ist nur für Besucherinnen und Besucher, die einen negativen Testnachweis vorlegen (gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren). Der Wiedereröffnungsplan beabsichtigt, die aktuellen Entwicklungen und individuellen Entscheidungen der verschiedenen Nutzergruppen zu berücksichtigen. Öffnungsschritte der Lagune Ab dem 7. Juni ist die Durchführung des Trainings- und Wettkampfbetriebes der Berufssportlerinnen und -sportler, der Bundesligateams sowie der Leistungssportlerinnen und -sportler der Bundes- und Landeskaderund die Durchführung des Schulschwimmensmöglich. Ab dem 14. Juni ist die Durchführung der ärztlich verordneten Rehabilitationskurse im Wasser das Vereinsschwimmen erlaubt. Das Freibad öffnet am dem 19. Juni für die Öffentlichkeit. Es besteht keine Testpflicht. Weitere Schritte Die Öffnung des Spaß- und Freizeitbades für die Öffentlichkeit erfolgt spätestens ab Beginn der Schulferien in Brandenburg. Die Durchführung der Lagune-Schwimmlernkurse als Ferien-Crashkurs startet mit Beginn der Schulferien in Brandenburg. Präventionskurse Starten nach dem Ende der Schulferien im Augus. Die Öffnung der Sauna erfolgt nach Ende der Schulferien im August/ September.Gemäß Neunter Verordnung zur Änderung der Siebten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg wird ab dem 3. Juni eine etappenweise Öffnung der Lagune ermöglicht. Hiernach können Freibäder ab dem 3. Juni öffnen. Für Freibäder gibt es…

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Impfpriorisierung ab 7. Juni aufgehoben

Südbrandenburg. Die neue Coronavirus-Impfverordnung tritt am Montag, 7. Juni 2021 in Kraft. Ab diesem Tag ist die Impfpriorisierung in Deutschland aufgehoben, so auch im Land Brandenburg. Das bedeutet, dass es keine Priorisierungsgruppen wie bisher mehr gibt. Gleichzeitig können ab dem 7. Juni neben Betriebsärzten auch niedergelassene Privatärzte impfen. Freie Termine ab dem 7. Juni können bereits jetzt gebucht werden. Terminbuchungen bei  niedergelassenen Ärzten erfolgen direkt über die Praxen. Eine Auswahl impfender Ärzte der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg findet man hier: https://www.kvbb.de/patienten/impfpraxen/. Terminbuchungen für die Impfzentren sind weiter über die Hotline 116 117 bzw. über das Internet-Portal www.impfterminservice.de möglich. Da die Terminnachfrage weiterhin größer als die nach Brandenburg gelieferte Impfstoffmenge ist, können nicht alle Terminanfragen sofort bestätigt werden. Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren sind nach einem Beschluss der Konferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin ebenfalls grundsätzlich impfberechtigt. Allerdings hat die Ständige Impfkommission bislang noch keine Empfehlung für das Impfen von Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 16 Jahren ausgesprochen. Termine in den Impfzentren sind daher für Kinder unter 16 Jahren noch nicht buchbar. Niedergelassenen Ärzten steht es allerdings frei, Kinder und Jugendliche von 12 bis unter 16 Jahren nach den notwendigen Aufklärungsgesprächen und der Zustimmung der Erziehungsberechtigten zu impfen. Die Entscheidung trifft am Ende immer der impfende Arzt.Die neue Coronavirus-Impfverordnung tritt am Montag, 7. Juni 2021 in Kraft. Ab diesem Tag ist die Impfpriorisierung in Deutschland aufgehoben, so auch im Land Brandenburg. Das bedeutet, dass es keine Priorisierungsgruppen wie bisher mehr gibt.…

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Streit um Bauplätze

Cottbus. Oberbürgermeister Holger Kelch hat dem Ortsteil Saspow eine externe Mediation angeboten, um die Differenzen zu möglichen Baustandorten zu erörtern. Im Ortsteil gibt es seit Jahren Streit um Eigenheim-Standorte, die teilweise im Landschaftsschutzgebiet liegen. Entscheidungen aus den 1990er Jahren werden als ungerecht empfunden. Hinzu kommt die Forderung, den Zuschnitt des Landschaftsschutzgebietes, das den Ortsteil teilt, zu verändern. Eine entsprechende Bearbeitung und Bewertung durch die zuständigen Landesbehörden steht jedoch aktuell nicht in Aussicht. Zudem gebe es im Ortsteil selbst und im weiteren Umfeld Alternativen. So entsteht derzeit in der Saspower Hauptstraße ein neuer Wohnstandort. Die Fronten sind bei mit Leidenschaft geführten Diskussionen bis hinein in den Ortsbeirat verhärtet. Daher bestimmte die Auseinandersetzung, zuletzt auch Thema einer Petition an die Stadtverordnetenversammlung, den Ortsteilrundgang des Oberbürgermeisters am Freitag, dem 28. Mai. Dabei betonte der Chef des Ortsbeirates, Armin Thiel, das man angetreten sei, um »die Gräben zwischen den Bürgerinnen und Bürgern nicht zu vertiefen, sondern so zu schließen, dass wir uns in die Augen gucken können«. Saspow hat erst seit der Kommunalwahl 2019 einen gewählten Ortsbeirat. Thiel berichtete, dass mit einem Anbau am Friedhof eine wichtige Aufgabe weitgehend in Eigenregie, dank Sponsoren und Ehrenamt gut gemeistert worden sei. Auf große Resonanz sei eine extra angefertigte Osterkarte für die Saspowerinnen und Saspower gestoßen. Das stärke den Zusammenhalt gerade in Zeiten von Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Diese hätten den Heimat- und Trachtenverein, den Sportverein, den Chor, die Saspower Musikanten und auch die Freiwillige Feuerwehr in ihrer Vereinsarbeit arg betroffen. Deshalb soll das Jubiläum 125 Jahre Feuerwehr Saspow möglichst noch in diesem Jahr als Feier für alle im Ortsteil gestaltet werden. Weitere Themen des Treffens und des Rundganges waren der Zustand mehrerer Straßen und Gehwege, der Wunsch nach einem sicheren Schulweg im Schmellwitzer Weg, eine Ergänzung bzw. Installationen der Straßenbeleuchtung u.a. im Cottbuser Weg sowie die Forderung, den Ortsteil bei der Vergabe von Fördermitteln für die Entwicklung des Cottbuser Ostsees zu berücksichtigen.Oberbürgermeister Holger Kelch hat dem Ortsteil Saspow eine externe Mediation angeboten, um die Differenzen zu möglichen Baustandorten zu erörtern. Im Ortsteil gibt es seit Jahren Streit um Eigenheim-Standorte, die teilweise im…

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