Parkgebühren per Handy zahlen

Lübben. Die Möglichkeit, Parkgebühren auf den Parkplätzen Schillerstraße, Lindenstraße und Houwald-Damm mit dem Handy zu bezahlen, wird vor allem von auswärtigen Parkern rege genutzt. Das stellt das Ordnungsamt ein Vierteljahr nach dem Start fest, berichtet Dörthe Ziemer, Sprecherin der Stadt Lübben. So habe es gleich zu Beginn im September etwa 25 Nutzer monatlich gegeben. Die Zahl sei jedoch zum Ende der Saison beziehungsweise im Lockdown auf vier Nutzer abgesunken. »Der Handyparkservice ermöglicht es Autofahrern via App, ihre Parkgebühren bequem und sicher ganz ohne Bargeld zu bezahlen«, informiert Dörthe Ziemer. Dabei würden die Parkscheinautomaten nur noch als »Litfaßsäule« fungieren - denn es befinde sich ein QR-Code an dem bereits vorhandenen Parkscheinautomaten. Dieser könne mit einem Smartphone gescannt werden. Über eine entsprechende App könne dann das Parkticket ausgelöst werden. Das Ticket könne von unterwegs aus verlängert werden. Das Ordnungsamt siehe ebenfalls via App, welche Parker die App nutzen und könnten darüber überprüfen, ob die Parkzeit eingehalten wurde. Für den Parkvorgang werde eine geringe Servicegebühr für den Nutzer fällig. Wie Dörthe Ziemer berichtet, kann die App auch in anderen Städten genutzt werden. Nach wie vor sei auch die Münzzahlung möglich.Die Möglichkeit, Parkgebühren auf den Parkplätzen Schillerstraße, Lindenstraße und Houwald-Damm mit dem Handy zu bezahlen, wird vor allem von auswärtigen Parkern rege genutzt. Das stellt das Ordnungsamt ein Vierteljahr nach dem Start fest, berichtet…

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Bester Steinmetz kommt aus Lübben

Lübben. Mit dem Landessieg im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks hat Paul Müller aus Lübben seine Handwerksausbildung gekrönt. Der junge Mann ist Brandenburgs bester Steinmetz und Steinbildhauer. Mit einem Praktikum beim Lübbener Unternehmen Naturstein Weber sicherte sich Paul Müller seine Lehrstelle zum Steinmetz. »Ich wollte unbedingt etwas Handwerkliches machen«, berichtet der Landessieger. »Die Vielzahl unserer Steine begeistert mich nach wie vor. Aufgrund der unterschiedlichen Eigenschaften wird jedes Material etwas anders bearbeitet. Dazu benötigt man eine gewisse Erfahrung, die man mit der Zeit bekommt. «Besonders viel Spaß macht dem jungen Mann die Arbeit an der CNC-Maschine, mit der es gelingt, die unterschiedlichsten Formen zu sägen und zu fräsen. »Zuvor muss ich die Maße aufnehmen und die Maschine programmieren. Technische Zeichnungen richtig zu interpretieren und eine Vorstellungskraft zu entwickeln, gehört zu den Grundkenntnissen in meinem Beruf. Ein außergewöhnliches Projekt war ein spezieller Grabstein für einen Freund der Familie. Zu sehen, dass ich mit meinem Entwurf etwas ganz Besonderes geschaffen habe, ist einmalig«, so Paul Müller. Mit Blick auf den Landessieg sagt er: »Ich bin stolz darauf, dass ich diese Fähigkeiten erlernt habe und meine Ausbildung mit so einem Erfolg abschließen konnte. «Auch Unternehmensinhaber Denny Weber ist stolz auf seinen ehemaligen Lehrling. »Er ist handwerklich stark, hatte super Noten und wir haben früh versucht, ihn bestmöglich auf die Gesellenprüfung vorzubereiten. Für mein Unternehmen ist es ein Vorteil, junge Mitarbeiter zu entwickeln. Sie sind es, die mit der Digitalisierung Schritt halten. Gemeinsam mit den erfahrenen Mitarbeitern sind sie das höchste Gut. Mit dieser gesunden Kombination konnte ich das Unternehmen Schritt für Schritt vergrößern und die Bandbreite unserer Produkte erweitern.«Mit dem Landessieg im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks hat Paul Müller aus Lübben seine Handwerksausbildung gekrönt. Der junge Mann ist Brandenburgs bester Steinmetz und Steinbildhauer. Mit einem Praktikum beim Lübbener Unternehmen…

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Virtueller Besuch im Museum Schloss Lübben

Lübben. Das Museum Schloss Lübben ist trotz der Corona-bedingten Schließung erlebbar, und zwar virtuell,  berichtet Stadtsprecherin Dörthe Ziemer. »Die Mitarbeiter haben die vergangenen Wochen genutzt, um die digitalen Museumsangebote weiter auszubauen«, informiert sie. Ganz neu ist der Video-Kanal auf der Plattform Youtube, seit längerem gibt es einen 360-Grad- Rundgang und einzelne Objekte können in einer brandenburgweiten Museumsdatenbank betrachtet werden. Außerdem ist das Museum in den Sozialen Netzwerken aktiv. Erleben, wie Wäsche anno 1900 gewaschen wurde – mit Wanne, Waschbrett und Bleichzeit auf der Wiese, Wissenswertes über Bräuche zum St. Barbaratag oder zur Gurke am Weihnachtsbaum erfahren und mehr – das bietet der Video-Kanal des Museums auf Youtube. Marie-Christin Krüger, neue  wissenschaftliche Mitarbeiterin, und ihre Kollegin Ellen Döring sind die Darstellerinnen der Videos und bringen ihre Inhalte fundiert und humorvoll auf die Geräte der Zuschauer. Ein ganz besonderes Zeitdokument ist das Interview mit dem Lübbener Hans-Richard Groschke über die Feldpostbriefe seiner Eltern im Rahmen des Kulturlandjahres »Krieg und Frieden«. »Aus meiner bisherigen Arbeit weiß ich um die wachsende Bedeutung von Youtube-Videos – vor allem im Bereich der historischen Vermittlungsarbeit«, sagt Marie-Christin Krüger, die vor ihrem Start in Lübben im Augustinermuseum in Freiburg gearbeitet hat. »Das Museum Schloss Lübben hat damit nun ein Alleinstellungsmerkmal. Gerade jetzt während der Schließzeit bietet sich so ein Youtube-Kanal an, um das Publikum weiterhin zu erreichen.« Bereits vor der Pandemie ist das Museum in das Projekt Museum digital in Brandenburg eingestiegen. Dort werden ausgewählte Objekte präsentiert. Denn Museen sind auch Orte des Bewahrens und des Forschens, aber kaum ein Museum kann alle von ihm verwahrten Objekte gleichzeitig zeigen. Vieles muss in den Depots verbleiben, was dank der Initiative museum-digital.org nun nach und nach sichtbar gemacht wird. Aus Lübben können auf der Seite Exponate aus der Präkolumbianischen Sammlung von Götz von Houwald betrachtet werden. Dr. Götz-Dieter Freiherr von Houwald, Vertreter des seit Jahrhunderten in der Region ansässigen Adelsgeschlechts, wuchs auf Schloss Neuhaus in Lübben-Steinkirchen auf. Als Diplomat war er wiederholt in Lateinamerika, wo er sich insbesondere für die Mayangna-Indianer Nicaraguas einsetzte und von dort Objekte mitbrachte. Weitere Lübbener Objekte stammen aus den Bereichen Regionalgeschichte, Kunst, Karten, Bibliothek, Archivalien, Architektur. Außerdem kann man auf der Plattform gezielt nach Stichworten und Orten suchen. Der 360-Grad-Rundgang wurde im Rahmen des Lübbener 360-Grad-Branchenportals erstellt und führt in die Dauerausstellung auf allen Etagen sowie in den Wappensaal. Auf seinen Social-Media-Kanälen bietet das Museum Schloss Lübben Einblicke in die derzeitige Arbeit, in laufende Projekte sowie in die museologische Arbeit anderer Einrichtungen.Das Museum Schloss Lübben ist trotz der Corona-bedingten Schließung erlebbar, und zwar virtuell,  berichtet Stadtsprecherin Dörthe Ziemer. »Die Mitarbeiter haben die vergangenen Wochen genutzt, um die digitalen Museumsangebote weiter auszubauen«,…

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