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Nur Einkaufsservice läuft noch bei „Mensch Luckau“ weiter

Luckau. Auch der Verein „Mensch Luckau“ leidet unter den Maßnahmen infolge der Corona-Pandemie. Nachdem bereits im Lockdown-Light die Kinderbetreuung, der Büro-Beratungsdienst und die Deutschkurse vorläufig beendet wurden, ist seit dem 16. Dezember nun auch die Kleiderkammer geschlossen, teilt Vorstandsmitglied Sigrun Teske jetzt mit.

Trotz strenger Hygieneregeln – Eintritt nur mit Maske, maximal zwei Kunden gleichzeitig und Entzerrung durch eine zweite Öffnungszeit– musste jetzt der Betrieb für dieses Jahr schließen. „Richtig wohl gefühlt haben wir uns eigentlich nicht“, sagt der für Herrenbedarf zuständige Hamed Asrami. „Immerhin gehören die ehrenamtlich Helfenden fast ausschließlich der Risikogruppe an.“ Nun bleibt Zeit für das Aufräumen und das Sortieren der Spenden.

Die einzige Aktivität des Vereins bleibe somit die Einkaufshilfe. Hierbei werden Bedürftige aus den Ortsteilen mit dem vom Windparkbetreiber UKA gespendeten Bus zum Einkaufen nach Luckau und wieder nach Hause gefahren. „Das wird auch im Shutdown fortgeführt,“ sagt der Fahrer Stephan Teske. „Im Bus herrscht Maskenpflicht und Lebensmitteleinkäufe bleiben ja erlaubt“.

Auch die jährliche Weihnachtsfeier, an der in den vergangenen Jahren neben den Ehrenamtlichen auch Spender und Geflüchtete teilgenommen hatten, musste in diesem Jahr entfallen.

„Vielleicht können wir uns auf diesem Weg für die ehrenamtliche Tätigkeit unserer Mitglieder und bei allen Spendern bedanken“, sagt Sigrun Teske. „Besonderer Dank gebührt hier dem Bürgermeister der Stadt Luckau, Gerald Lehmann, und der Wobau Luckau, ohne die wir weder die Kleiderkammer noch das „Quartier 53“ betreiben könnten,“ freut sich Vorstandsmitglied Gerd Kaufmann. „Sehr großer Dank geht auch an die Firma UKA aus Cottbus, die dem Verein nicht nur den Bus gesponsert hat, sondern auch Versicherung, Steuern und Reparaturen dafür übernimmt.“

Jetzt hoffen die Ehrenamtlichen von „Mensch Luckau“, dass im neuen Jahr die Pandemie erfolgreich bekämpft wird, sodass sich die Arbeit des Vereins wieder normalisiert.

(PM/Mensch Luckau)

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