pm/asl

Genesene erhalten Nachweis vom Gesundheitsamt

Mit dem Inkrafttreten der neuen COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (kurz: SchAusnahmV) des Bundes vom 9. Mai 2021, wurden Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Diese Gleichstellung hat zur Folge, dass bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzmaßnahmen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, wie beispielsweise der Besuch beim Friseur, in bestimmten Geschäften oder bei Kultur- und Freizeitaktivitäten, nun auch dieselben Erleichterungen und Ausnahmen für Geimpfte und Genesene gelten, wie bisher für negativ getestete Personen.

Wichtig: Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sowie die Einhaltung von Abstandsgeboten bleibt auch für Geimpfte, Genesene und negativ getestete Personen weiterhin Pflicht.

Als Nachweis für den Status Genesene wird ein positiver PCR-Test (oder ein anderer Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt, benötigt. Hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheitssymptome gelten. Dazu gehören Atemnot, Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.

Genesene, die aktuell nicht im Besitz Ihres positiven PCR-Nachweises sind, können über genesenennachweis@lkee.de den Nachweis beantragen. Die Bearbeitung erfolgt nach Eingang zeitnah. 

Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen. Der Nachweis einer vollständigen Impfung erfolgt über die Impfdokumentation. Das kann entweder der Eintrag ins gelbe Impfbuch sein, der Nachweis, den man beim Arzt oder im Impfzentrum erhalten hat – oder später auch der digitale Impfnachweis.

Auch ausländische Impfzertifikate werden anerkannt. Voraussetzung ist aber, dass die Person mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurde. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man auch hier keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Landrat Michael Harig übt Kritik gegen Baustoffhersteller

Bautzen. Landrat Michael Harig hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier aufgefordert, dringend Maßnahmen gegen die Verteuerung von Baustoffen einzuleiten. Hersteller fahren Produktion runter, um Kurzarbeitergeld zu bekommen Harig sieht als eine der Ursachen, eine künstliche Angebotsverknappung durch die Hersteller. Trotz Bedarf und Kapazitäten würden die großen Konzerne ihre Produktionen herunterfahren, um Kurzarbeitergeld zu erhalten. Damit verknappten diese Unternehmen auf Kosten der Allgemeinheit künstlich das Angebot, trieben die Preise und steigerten ihre Gewinne. Kostensteigerungen von 30 bis 100 Prozent Harig: „Wird diesem Treiben nicht umgehend Einhalt geboten, laufen wir auf eine katastrophale Situation zu.“ Kostensteigerungen von 30 bis 100 Prozent bei fast allen gängigen Materialien, Kontingentierungen, Verzögerungen von mehreren Monaten und Abweisung von Neukunden haben laut Landrat Harig bereits für massive Probleme bei privaten, öffentlichen und gewerblichen Investitionen gesorgt. „Wackelige Finanzierungen bei den Bauherren brechen schon zusammen, ohne dass nur die Bodenplatte fertig ist“, so Harig. Wirtschaftswachstum in Gefahr Die Balance zwischen Angebot und Nachfrage müsse auch innerstaatlich wiederhergestellt werden. „Die beschriebenen Lieferschwierigkeiten und Verteuerungen haben bereits jetzt das Potential, zu einer deutlichen Verfehlung der volkswirtschaftlichen Entwicklungsprognosen zu führen.“Landrat Michael Harig hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier aufgefordert, dringend Maßnahmen gegen die Verteuerung von Baustoffen einzuleiten. Hersteller fahren Produktion runter, um Kurzarbeitergeld zu bekommen Harig sieht als eine der…

weiterlesen