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Nächstes Jahr wieder normal ?

Elbe-Elster. Was 2020 nur digital stattfinden durfte, soll 2021 in Finsterwalde wieder normal über die Bühne gehen.

Die inzwischen 23. Ausbildungsmesse des Landkreises Elbe-Elster sollte am 5. September in der Turnhalle der Oscar-Kjellberg-Oberschule in Finsterwalde stattfinden. In gewohnter Form war eine Durchführung jedoch nicht möglich. Um die Messe nicht ersatzlos ausfallen zu lassen, wurde nach Alternativen gesucht. In diesem Jahr wurde aufgrund der Entwicklungen im Zusammenhang mit der Coronapandemie die Messe im Internet abgebildet.

Die erste virtuelle Ausbildungsmesse des Landkreises Elbe-Elster fand schließlich am 7. Oktober 2020, kurz vor den Herbstferien, statt. Das Ziel dieses Formats war es, übersichtlich und unkompliziert Unternehmen und Schüler miteinander in Kontakt zu bringen. Die teilnehmenden Unternehmen erhielten einen virtuellen Messestand, auf dem sie sich mit ihrem individuellen Unternehmensprofil sowie aktuellen Ausbildungsplatz- und Studienangeboten präsentieren konnten. Die Besucher durften zwischen verschiedenen Kommunikationswegen wählen: per Chat, Telefon, Mail oder über Skype und WhatsApp.

Bianca Tilch dazu: »Zusammenfassend kann die erste virtuelle Ausbildungsmesse des Landkreises Elbe-Elster als Erfolg angesehen werden. Die Rückmeldungen der Aussteller belegen, dass das Format der aktuellen Situation angepasst war, dennoch nicht mit einer echten Messe mit direkten Kontakten zu vergleichen ist. Gleichwohl ist es für viele Unternehmen ein guter Einstieg in digitale Formate und moderne Formen der Mitarbeiterakquise. Die Agentur für Arbeit (Arbeitgeberservice Elbe-Elster) übernahm größtenteils die Akquise der Aussteller und versendete den Link zur Anmeldung. Es ist deutlich erkennbar, dass den Unternehmen der Fachkräftemangel bewusstgeworden ist und dass viele verschiedene Ideen aufkommen, um sich für potenzielle Bewerber interessant zu machen«, resümiert die Mitarbeiterin Unternehmensbetreuung bei der Wirtschaftsförderung.

Im kommenden Jahr soll die Ausbildungsmesse wieder mit direktem Kontakt stattfinden, so es die Pandemie im Herbst 2021 dann zulässen sollte.

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Wie Digitalisierung regionalen Unternehmen helfen kann

Spremberg. Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des Innenstadtwettbewerbs „Handel(n) für lebendige Innenstädte“ im Rahmen der IHK-City-Offensive Südbrandenburg gewonnen. "Die Auszeichnung ist für den City-Werbering eine große Ehre.", so City-Managerin Madlen Schwausch vom Wirtschaftsförderer-Team der ASG Spremberg. Es gab eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Silke Schwabe, Unternehmensbegleiterin bei der IHK Cottbus: „Dieser Onlineshop trägt einerseits dazu bei den ein oder anderen Umsatz der regionalen Unternehmen in Spremberg in diesem Jahr zu retten. Andererseits hilft es den Unternehmen dabei die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, z.B. durch Schulungen im Bereich Onlinehandel“, begründete Silke Schwab die Wahl. Unter der Prämisse „Geh online und kauf regional“ wurde im Frühjahrslockdown für die Unternehmen innerhalb kürzester Zeit ein virtuelles Kaufhaus ins Leben gerufen. Auf dieser Onlineplattform können die Spremberger Gewerbetreibenden ihre regionalen Produkte platzieren und verkaufen. „Von Taschen, Spiritousen, Wollsachen, technischen Produkten wie Roboter, Dienstleistungen wie Botengänge über gastronomische Angebote biete dieser Onlineshop eine Menge Auswahl“, erklärt Madlen Schwausch. Außerdem können Gutscheine über den Shop erworben werden. Der Anstoß zu diesem Projekt kam im März des vergangenen Jahres, als Deutschland kurz vor dem ersten Lockdown stand. Christine Herntier, Bürgermeisterin der Stadt Spremberg, betonte die Wichtigkeit dieses Onlinehandels in der aktuellen Zeit. „Es ist vielen deutlich geworden, dass es in Zeiten wie diesen ein gutes Mittel ist, um Kunden zu halten und Werbung für sich zu machen“. Die Bürgermeisterin freut sich vor allem, dass sich dieses Engagement von den Gewerbetreibenden in Spremberg heraus entwickelt hat – „Made in Spremberg City“ sozusagen. Auch die regionale Bevölkerung werde mit diesem Projekt sensibilisiert, die Unternehmen lokal vor Ort zu unterstützen und nicht nur Einkäufe bei den großen Internetriesen zu tätigen, die es nicht unbedingt nötig hätten, hofft Silke Schwab von der IHK Cottbus. Der Spremberger Onlineshop könnte in diesem Fall Vorbild für andere Städte und Gemeinden werden. Anfragen von anderen Kommunen zu diesem Projekt gab es schon. www.sprembergshop24.de Stark für die Lausitz Weitere Artikel, Statements und Geschichten aus der Region sind in der neuen Ausgabe des Magazins »Stark für die Lausitz« zu finden.Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des…

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