Gesucht: Naturparkgemeinde 21

Plessa. Die Großschutzgebietsverwaltung ruft die Kommunen im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft auf, sich am Wettbewerb um die Naturparkgemeinde 2021 zu beteiligen. Seit der Naturpark 1999 erstmals diese Aktion startete, haben 28 Orte mindestens einmal am Wettbewerb teilgenommen. Auch wenn nicht alle den Siegertitel errangen, so hat doch schon die Bewerbung in den Gemeinden viele Energien freigesetzt. Eine Bewerbung lässt neue Initiativen entstehen, und es finden sich Partner, die bei der Entwicklung in ihrem Heimatort mitmachen wollen. Zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner bringen sich mit Ideen ein und arbeiten an deren Umsetzung mit. Aktuelle Naturpark-Gemeinde ist Plessa, die 2019 bei ihrer ersten Bewerbung den Sieg errang. Der Ortsteil Grünwalde hat bereits dreimal gewonnen. Seit acht Jahren bekommt jede Siegergemeinde neben den 1.000 Euro, gestiftet von der Sparkasse Elbe-Elster, und einem eigenen Faltblatt die Möglichkeit, ein von der Naturparkverwaltung finanziell unterstütztes Naturparkprojekt, umzusetzen. Die Bewerbung um die Naturparkgemeinde des Jahres muss bis zum 23. April 2021 in der Naturparkverwaltung; Markt 20 in 04924 Bad Liebenwerda abgegeben werden. Die Wettbewerbsbedingungen finden sich unter www.niederlausitzer-heideland-schaft-naturpark.de/hier-leben/mitmachen/naturparkgemeindewettbewerb/.Die Großschutzgebietsverwaltung ruft die Kommunen im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft auf, sich am Wettbewerb um die Naturparkgemeinde 2021 zu beteiligen. Seit der Naturpark 1999 erstmals diese Aktion startete, haben 28 Orte mindestens…

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Zusammenarbeit zukunftsfest machen

Doberlug-Kirchhain. Die gemeinsame Entwicklung des kulturellen Leuchtturms Doberlug-Kirchhain stand dieser Tage im Mittelpunkt eines Gesprächs zwischen Landrat Jaschinski und dem Doberlug-Kirchhainer Bürgermeisters Bodo Broszinski. Der Fokus der Überlegungen richtete sich dabei auch auf das Schlossareal und die dort agierenden Akteure, darunter das Museum Schloss Doberlug. Letzteres ist seit 2015 ein gutes Beispiel für die interkommunale Zusammenarbeit von Landkreis und Stadt. Die hier gemeinsam erarbeitete Erfolge sollen nun verstetigt und zukunftsfest gemacht werden. Natürlich hatte auch dieser inzwischen weit über die Region ausstrahlende kulturtouristische Erlebnisort im vergangenen Jahr mit starken Einschränkungen zu kämpfen. »2020 kann als Jahr der Absagen gezählt werden«, konstatiert Bodo Broszinski. »Die auf dem Schlossareal vorhandene, geballte Kraft von Museum, Touristinformation und Veranstaltungen der Stadt Doberlug-Kirchhain, dem Besucherinformationszentrum des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft, dem Tourismusverband Elbe-Elster, dem Förderverein des Schlosses und der Klosterkirchengemeinden Doberlug kann dies langfristig jedoch keinen Abbruch tun«, ist sich Landrat Heinrich-Jaschinski sicher. Auch wenn sich das erste Quartal 2021 so fortsetzt wie das Jahr 2020 und Veranstaltungen wie das Neujahrskonzert und der Fasching abgesagt werden mussten, haben Landrat und Bürgermeister eine Reihe von Formaten besprochen, die den Ort ab dem Sommer wieder beleben werden, darunter Konzerte, Ausstellungen, Open Air-Aufführungen, aber auch unterstützende Formate wie Partnerschaftstreffen der Landkreise. Dass dies zu merkbaren Effekten für das Gemeinwesen und die Unternehmungen rund um das Kulturareal führen wird, etwa in der Gastronomie, ist für beide unbestritten. Aber auch hier gilt, dass sämtliche Planungen derzeit unter dem Corona-Vorbehalt stattfinden. So kämpft auch das größte Projekt des Museums Schloss Doberlug, die Eröffnung einer weiteren Dauerausstellung mit glanzvollen Objekten der ostpreußischen Adelssammlung Dohna-Schlobitten, derzeit mit coronabedingten Hürden. »Wir arbeiten an Konzepten die uns die Möglichkeit geben, den Kunst- und Kulturschaffenden bei uns in Doberlug-Kirchhain wie auch überall im Landkreis schnell wieder kleinere Veranstaltungen anbieten zu können«, so Bodo Broszinski. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski ergänzt: »Unser Landkreis hat eine enorme kulturelle Vielfalt, die wir vor existentiellem und dauerhaften Schaden bewahren wollen. Deshalb ist es wichtig darüber zu sprechen, wie es mit der kulturellen Infrastruktur unseres Landkreises weitergehen kann. Deren Einrichtungen sollen nicht nur irgendwie überleben können, sondern sie müssen auch Mut schöpfen, um künstlerische Programme und Veranstaltungen für die Zukunft zu gestalten.«Die gemeinsame Entwicklung des kulturellen Leuchtturms Doberlug-Kirchhain stand dieser Tage im Mittelpunkt eines Gesprächs zwischen Landrat Jaschinski und dem Doberlug-Kirchhainer Bürgermeisters Bodo Broszinski. Der Fokus der Überlegungen richtete…

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Falsche Energieberater sorgen für Unsicherheit

Finsterwalde. Momentan kommt es wieder zu vermehrten Anrufen von sogenannten Energieberatern die für Unsicherheit bei den Stadtwerke-Kunden sorgen. In anderen Fällen kam es durch solche Anrufe, u.a. mit Gesprächsaufzeichnung, bereits zum ungewollten Vertragsabschluss. Kunden können sich dagegen wie folgt schützen: Stimmen Sie keiner Gesprächsaufzeichnung zu.Weisen Sie darauf hin, dass Sie kein Interesse an der Werbung des Gesprächspartners haben.Notieren Sie sich immer den Namen, die Telefonnummer und das Unternehmen.Geben Sie keine persönlichen Daten bzw. Daten zu Ihrer Energieversorgung raus. Ihr Versorger kennt Ihre Daten und muss diese nicht hinterfragen.Wenn Sie nach einem Anruf eine »Vertragsbestätigung« erhalten, widerrufen Sie diese umgehend direkt bei dem Versorger, von dem Sie die Vertragsbestätigung erhalten haben – am besten per Einschreiben. Geben Sie grundsätzlich nie Ihre Telefonnummer bei Online-Gewinnspielen o.ä. an, da diese an Dritte weitergegeben werden und Sie so kontaktieren können. »Wir weisen darauf hin, dass diese Anrufe nicht im Auftrag der Stadtwerke Finsterwalde erfolgen und raten unseren Kunden nicht auf derartige telefonische Angebote einzugehen. Werbliche Anrufe ohne Einwilligung in Telefonwerbung sind nicht erlaubt und können bei der Bundesnetzagentur angezeigt und mit bis zu 300.000 Euro Bußgeld geahndet werden«, so das Management der Stadtwerke.Momentan kommt es wieder zu vermehrten Anrufen von sogenannten Energieberatern die für Unsicherheit bei den Stadtwerke-Kunden sorgen. In anderen Fällen kam es durch solche Anrufe, u.a. mit Gesprächsaufzeichnung, bereits zum ungewollten…

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15-Kilometer-Regel für Landreis aufgehoben

Elbe-Elster. Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus erreichten mit der Einführung eines Bewegungsradius für Landkreise und Städte mit hohen Infektionswerten Anfang Januar eine neue Stufe. Auch im Landkreis Elbe-Elster gilt seit dem 11. Januar 2021 neben anderen Beschränkungen der 15-Kilometer-Radius. Dieser besagt, dass betroffene Regionen mit einem Inzidenz-Wert von mehr als 200 Ansteckungen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen den eigenen Wohnort darüber hinaus nur noch bei triftigen Gründen verlassen dürfen. Dieser Wert war in Elbe-Elster zu diesem Zeitpunkt mehr als doppelt so hoch. Lediglich begründete Fahrten, zum Beispiel zum Arzt oder zum Arbeitsplatz waren erlaubt. In Brandenburg, so auch in Elbe-Elster, gilt als Marke für die Berechnung der zulässigen 15-Kilometer-Entfernung die Kreisgrenze. Seit fünf Tagen in Folge liegt der 7-Tage-Inzidenzwert in Elbe-Elster unter der Marke von 200. Daher ist die 15-Kilometer-Regelung ab heute aufgehoben. Alle anderen Einschränkungen nach der Eindämmungsverordnung bleiben bestehen. Deshalb appelliert Landrat Christian Heinrich-Jaschinski nach wie vor: „Trotz rückläufiger Infektionszahlen haben wir immer noch ein hohes Niveau. Daher bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger, weiterhin Kontakte auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und die seit Monaten bestehenden A-H-A-L-Regeln einzuhalten.“ Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Elbe-Elster meldet am 4. Februar 2021 nachfolgende statistische Angaben zu den Corona-Infektionen im Landkreis: gesamt positiv Getestete: 4.554 (+ 22 zum Vortag) davon aktive Fälle: 388 (+ 1 zum Vortag) genesene Personen: 4.015 (+ 21 zum Vortag) bestätigte 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner: 146,3 (167,9 zum Vortag) stationär behandelte Personen: 25 (Stand 02.02.21) davon intensivmedizinisch: 7 (Stand 02.02.21) Personen in Isolation bzw. häusliche Quarantäne: 1740 (- 130 zur Vorwoche/Stand 29.01.21) verstorben: 151 Personen (keine Veränderung zum Vortag)Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus erreichten mit der Einführung eines Bewegungsradius für Landkreise und Städte mit hohen Infektionswerten Anfang Januar eine neue Stufe. Auch im Landkreis Elbe-Elster gilt seit dem 11. Januar 2021 neben…

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Landkreis investiert weiter in seine Schulen

Herzberg. Der Landkreis investiert derzeit weiter kräftig in seine Schulen. Insgesamt stehen dafür bis maximal Ende 2022 rund 7,3 Millionen Euro zur Verfügung. Die Summe setzt sich aus Bundesmitteln für finanzschwache Kommunen zusammen (rund 5,9 Millionen Euro), die für Investitionen in die Schulinfrastruktur gewährt wurden. Zusammen mit den Eigenmitteln in Höhe von 1,4 Millionen Euro ist das Geld in verschiedene Bauvorhaben an neun Schulen des Landkreises in Bad Liebenwerda, Elsterwerda, Falkenberg, Finsterwalde und Herzberg geflossen. »Mit diesen Investitionen machen wir unsere Schulen weiter fit für die Zukunft. Als Eigentümer und Bauherr haben wir bereits in den zurückliegenden Jahren viel in moderne, ansprechende und gut ausgestattete Schulen bei uns im Landkreis investiert und können unseren Kindern deshalb heute und in Zukunft gute Angebote machen«, sagte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski. Zu den Investitionsvorhaben des Landkreises gehörte auch der Sportplatz der Grund- und Oberschule »Johannes Clajus« am Kaxdorfer Weg in Herzberg. Er befindet sich unmittelbar an der Schwarzen Elster. Dort hatte sich aufgrund der intensiven Nutzung sowie der Witterungseinflüsse in den vergangenen Jahren ein Sanierungsbedarf aufgestaut, der mit Unterstützung von Fördermitteln vom Bund Ende vergangenen Jahres behoben werden konnte. Zur Vermeidung künftiger Grund- und Regenwasserschäden wurde die neue Sportplatzfläche um rund 50 cm erhöht. Das Gelände ist jetzt barrierefrei zugänglich. Die moderne Sportanlage verfügt über ein großes Rasenspielfeld sowie Basketball- und Volleyballspielplätze mit Kunststoffbelag. Darüber hinaus ist die Sportstätte mit einer Rundlauf- und einer 100-Meter-Laufbahn ebenfalls mit Kunststoffboden ausgestattet. Kugelstoß- und Weitsprunganlagen runden das Angebot an Sportmöglichkeiten ab. Nicht zuletzt bekam das Gelände eine neue Einzäunung, und Ersatzpflanzungen komplettieren das Areal, in das insgesamt 850 000 Euro, darunter 670000 Euro Fördermittel investiert wurden.Der Landkreis investiert derzeit weiter kräftig in seine Schulen. Insgesamt stehen dafür bis maximal Ende 2022 rund 7,3 Millionen Euro zur Verfügung. Die Summe setzt sich aus Bundesmitteln für finanzschwache Kommunen zusammen (rund 5,9 Millionen…

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