Vorzeitiger Saisonabbruch

Südbrandenburg. Der Punktspielbetrieb der Spielzeit 2020/ 21 im Fußball-Landesverband Brandenburg (FLB) wird abgebrochen. Einem entsprechenden Antrag der spielleitenden Stellen hat der Vorstand des FLB in seiner virtuellen Sitzung einstimmig zugestimmt. Der vorzeitige Abbruch tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft und gilt für alle Alters- und Spielklassen des Verbandes und seiner Fußballkreise. Die Auf- und Abstiegsregelungen der Spielzeit 2020/ 2021 werden außer Kraft gesetzt; es gibt keine Auf- und Absteiger. Meister beziehungsweise Staffelsieger werden nicht ermittelt. Die Spielklasseneinteilung der Saison 2021/ 22 erfolgt analog zur Saison 2020/ 21. Voraussetzung dafür sind die fristgemäßen Mannschaftsmeldungen. Sollte der NOFV ein Aufstiegsrecht in seine Spielklassen einräumen, benennt der FLB eine aufstiegsberechtige Mannschaft. Diese wird in diesem Fall unter Anwendung der Quotientenregelung festgestellt. Die Pokalwettbewerbe auf Landes- und Kreisebene sollen - sofern es die behördliche Verfügungslage zulässt - zu Ende gespielt werden. Mit Ausnahme des AOK-Landespokales der Herren können die Pokalwettbewerbe in Abhängigkeit von den jeweiligen Meldeterminen auch nach dem 30. Juni beendet werden. Meldetermin für die Kreispokalsieger ist der 1. August. Wie eine Beendigung des AOK-Landespokals aussehen kann, dazu wird der Verband mit den noch im Wettbewerb befindlichen Vereinen in den Austausch treten.Der Punktspielbetrieb der Spielzeit 2020/ 21 im Fußball-Landesverband Brandenburg (FLB) wird abgebrochen. Einem entsprechenden Antrag der spielleitenden Stellen hat der Vorstand des FLB in seiner virtuellen Sitzung einstimmig zugestimmt. Der…

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Kleiner Lichtblick für den Spreewaldmarathon

Südbrandenburg. Nach der Absage des Spreewaldmarathons 2020 blickt Cheforganisator Hans-Joachim Weidner vorsichtig optimistisch auf das aktuelle Jahr: »Ein Gespräch mit Dr. Susanne Rosenthal, der Leiterin des Gesundheitsamtes des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, zur coronabedingten Lage im Landkreis und die Chance einen Teilstart des Spreewaldmarathons doch noch zu erreichen, stimmt uns hoffnungsvoll«, informiert Weidner und fügt an, dass das Laufen, Wandern und Walken durch das Biosphärenreservat Spreewald über 21,5 Kilometer am 17. April wahrscheinlich durchgeführt werden könne, wenn sich die Infektionslage nicht verschlechtern sollte. »Grundlage dafür sollen tagesaktuelle Schnelltests für jeden Starter sowie Einzel- und Familienstarts sein«, sagt Weidner und fügt an, dass die Sportler den Schnelltest mit zusätzlich zehn Euro je Teilnehmer bezahlen. »Doch ohne diesen Test haben wir keine Chance zu starten. Wir wollen es versuchen.« Ausreichende Schnelltests und zertifiziertes Testpersonal würden zur Verfügung stehen. »Wir sehen es als selbstverständlich an, alle unsere Helfer ebenfalls zu testen, um ein sicheres Miteinander zu gewährleisten.« Wie Hans-Joachim Weidner berichtet, ist der Einsatz der Schnelltests ein Feldversuch: »Er könnte das Stattfinden von Laufveranstaltungen zukünftig entscheidend beeinflussen.« Er sei froh, dass es jetzt einen kleinen Lichtblick für den Spreewaldmarathon gebe: »Es kommt Bewegung hinein. Das ist erst einmal positiv.« Wie er informiert, werden die Startzeiten erst ab 11 Uhr erfolgen. »Die Sportler reisen am Wettkampftag an, da touristische Übernachtungen coronabedingt nicht möglich sind. Deshalb haben wir die Zeiten nach hinter verlagert.« Laut Hans-Joachim Weidner werden der Halbmarathon und Marathon in Burg am Sonntag, 18. April, ebenfalls vorbereitet. Sie sollen auf einer fünf Kilometer-Runde ausgetragen werden. Das Inlineskaten und die Nachtläufe werde es in diesem Jahr erst im September geben. Die Radwettbewerbe sollen im Juli stattfinden.Nach der Absage des Spreewaldmarathons 2020 blickt Cheforganisator Hans-Joachim Weidner vorsichtig optimistisch auf das aktuelle Jahr: »Ein Gespräch mit Dr. Susanne Rosenthal, der Leiterin des Gesundheitsamtes des Landkreises Oberspreewald-Lausitz,…

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Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Corona-Verordnung

Südbrandenburg. Zu den Regeln der Brandenburger SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung stellen Bürgerinnen und Bürger gerade vor Ostern viele Fragen an die Landesregierung sowie die Landkreise und kreisfreien Städte. Hier Antworten auf aktuell häufig gestellte Fragen: Sind Osterfeuer erlaubt? Jein. Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter sind nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und mit Personen eines weiteren Haushalts, insgesamt jedoch höchstens fünf Personen, gestattet. Kinder bis 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. Das bedeutet: Traditionelle Osterfeuer im großen Kreis sind aus Infektionsschutzgründen nicht erlaubt. Grundsätzlich gilt es, große Menschenansammlungen zu vermeiden. Aber in dem genannten kleinen Kreis (maximal fünf Personen aus zwei Haushalten, Kinder bis 14 Jahren zählen nicht mit) dürfen Osterfeiern und auch kleine eigene Osterfeuer stattfinden. Wichtig: Dies gilt für private Grundstücke. Im öffentlichen Raum muss unter anderem die nächtliche Ausgangsbeschränkung beachtet werden. Außerdem wichtig: Selbstverständlich müssen die Regeln zum Abbrennen von Stoffen im Freien beachtet werden. Kann man über Ostern verschiedene Haushalte besuchen? Ja. Man kann über die Osterfeiertage zu verschiedenen Zeiten verschiedene Haushalte besuchen. Wichtig ist immer: Gleichzeitig dürfen in der privaten Wohnung bzw. im Haus nur Angehörige des eigenen Haushalts und Personen eines weiteren Haushalts, insgesamt jedoch höchstens fünf Personen, sein. Kinder bis 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Das bedeutet: Eine Familie kann nicht gleichzeitig von beiden Großeltern-Paaren besucht werden, aber zeitversetzt am gleichen Tag. Der Grundsatz Kontakte zu vermeiden bleibt das wesentliche Instrument im Kampf gegen die Pandemie und rettet täglich unzählige Menschenleben und verhindert schwere Krankheitsverläufe. Deshalb ist es auch über Ostern geboten und sinnvoll, wenn die Zahl der Haushalte, mit denen solche Treffen und Zusammenkünfte erfolgen, möglichst konstant und möglichst klein gehalten wird. Ich bekomme über Ostern Besuch. Darf dieser in einem Hotel übernachten? Nein. Betreiberinnen und Betreibern von Beherbergungsstätten, Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen sowie privaten und gewerblichen Vermieterinnen und Vermietern oder Verpächterinnen und Verpächtern von Ferienwohnungen und -häusern sowie vergleichbaren Angeboten ist es untersagt, Personen zu touristischen Zwecken zu beherbergen. Dazu zählen auch Verwandtenbesuche. Nächtliche Ausgangsbeschränkungen: Was sind triftige Gründe, um die Wohnung zu verlassen? In dem Zeitraum von Donnerstag (1. April) bis Montag (5. April) gilt eine nächtliche Ausgangsbeschränkung. Sie beginnt jeweils um 22 Uhr und endet um 5 Uhr des Folgetages. In dieser Zeit ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur bei Vorliegen eines triftigen Grundes gestattet. Zu den triftigen Gründen, aus denen man dennoch die Wohnung verlassen darf, zählen insbesondere: der Besuch von Ehe- und Lebenspartnerinnen und -partnern sowie von Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten,die Wahrnehmung des Sorge- oder eines gesetzlichen oder gerichtlich angeordneten Umgangsrechts,die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen,die Begleitung und Betreuung Sterbender oder von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen,die Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer und therapeutischer Leistungen,die Inanspruchnahme veterinärmedizinischer Leistungen und die Versorgung von Tieren (zum Beispiel Gassi gehen oder Pferde füttern),die Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,das Aufsuchen der Arbeitsstätte und die Ausübung beruflicher, dienstlicher oder der Erfüllung öffentlich-rechtlicher Aufgaben dienender ehrenamtlicher Tätigkeiten,die Teilnahme an Versammlungen (Demonstrationen), religiösen Veranstaltungen, nicht-religiösen Hochzeiten und Bestattungen,die Teilnahme an privaten Zusammenkünften (z. B. Verwandtenbesuche),die Durchführung von Maßnahmen der Tierseuchenbekämpfung und zur Jagdausübung durch jagdberechtigte und beauftragte Personen. Können wir trotz nächtlicher Ausgangsbeschränkungen in die Osternachtsmesse? Ja. Religiöse Veranstaltungen wie Gottesdienste gehören zu den triftigen Gründen, um sich trotz nächtlicher Ausgangsbeschränkung im öffentlichen Raum aufhalten zu dürfen. Das bedeutet, dass Gottesdienstbesucher*innen zum Beispiel in der Osternacht nach 22 Uhr zur Kirche gehen bzw. fahren dürfen und nach dem Gottesdienst selbstverständlich auch wieder den Heimweg antreten dürfen. Wenn ich Freunde oder Verwandte an den Osterfeiertagen besuche: Muss ich wegen der nächtlichen Ausgangsbeschränkung vor 22 Uhr den Heimweg antreten? Nein. Wer Familie, Freunde oder Bekannte besucht, kann auch nach 22 Uhr den Heimweg antreten. Wichtig ist aber: Die Kontaktbeschränkungen müssen eingehalten werden. Können wir als Familie mit den Kindern im Park Ostereier suchen? Ja. Hier müssen aber die Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum beachtet werden: Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und mit Personen eines weiteren Haushalts, insgesamt jedoch höchstens fünf Personen, gestattet. Kinder bis 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Sind Kremserfahrten zu Ostern erlaubt? Nein. Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge und vergleichbare touristische Angebote sind untersagt. Dazu zählen auch Kremserfahrten. Es sei denn, die Kutsche gehört einem selbst. Können wir Ausflüge unternehmen? Grundsätzlich sollten alle auf nicht notwendige Reisen, aber auch auf Tagesfahrten zu beliebten Ausflugszielen, am besten verzichten. Aber Ausflüge sind grundsätzlich erlaubt, wenn die Kontaktbeschränkungen beachtet werden. Sind Motorrad- und Fahrradfahren oder Wanderungen erlaubt? Ja. Das ist weiterhin möglich. Jedoch nicht Ausflüge in großen Gruppen, denn dabei sind die Abstandsregeln – spätestens bei einem Zwischenstopp oder einer Rast – nicht mehr einzuhalten. Sind Ostermärsche erlaubt? Ostermärsche sind Demonstrationen. Nach der aktuellen Eindämmungsverordnung sind Versammlungen unter freiem Himmel ausschließlich ortsfest und mit höchstens 500 Teilnehmenden zulässig. Ostermärsche sind in der Regel nicht ortsfest. Im Einzelfall können aber Ausnahmen erteilt werden. Worauf sollte man weiter unbedingt achten? Abstand halten, Hygiene beachten, überall dort, wo sich viele Menschen aufhalten, medizinische Gesichtsmasken tragen, und physische Kontakte zu anderen Personen auf ein Minimum reduzieren – das sind die wichtigsten Regeln, auf die wir alle weiter genau achten müssen. So können wir uns und andere am besten schützen, und dafür sorgen, dass sich das Coronavirus nicht so schnell ausbreiten kann. Zu den Regeln der Brandenburger SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung stellen Bürgerinnen und Bürger gerade vor Ostern viele Fragen an die Landesregierung sowie die Landkreise und kreisfreien Städte. Hier Antworten auf aktuell häufig gestellte Fragen: …

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Neuer Ordnungsamtsleiter

Elbe-Elster. Marco Hanke übernimmt mit Wirkung vom 1. April die Aufgaben als Ordnungsamtsleiter in der Kreisverwaltung. Der Dezernent für Recht, Ordnung und Landwirtschaft, Dirk Gebhard, übereichte ihm dieser Tage ein entsprechendes Schreiben. Marco Hanke arbeitet seit 1994 beim Landkreis Elbe-Elster und steht dort seit 2007 als Sachgebietsleiter im Ordnungsamt der Ausländerbehörde, der Fischerei- und Jagdbehörde sowie der Staatsangehörigkeitsbehörde vor. Darüber hinaus gehören Schornsteinfegerangelegenheiten, die Standesamtsaufsicht, der Bereich Gewerbeangelegenheiten/Schwarzarbeit sowie die Öffentliche Ordnung mit den entsprechenden Fachaufsichten zu seinem Verantwortungsbereich im Sachgebiet öffentliche Ordnung. Zuvor ist am 3. März mit Reiner Sehring ein langjähriger Amtsleiter der Kreisverwaltung Elbe-Elster in den Ruhestand verabschiedet worden. »Wir verlieren wir mit ihm einen erprobten Krisenmanager und allseits wertgeschätzten, fachlich sehr kompetenten Kollegen und Vorgesetzten in der Kreisverwaltung«, sagte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski. Reiner Sehring begann nach der Wende im Juli 1990 im Ordnungsamt der Kreisverwaltung Bad Liebenwerda. Dort war er u.a. als Sachbearbeiter Katastrophenschutz/ -Bekämpfung und als Sachbearbeiter in der Ausländerbehörde tätig. Am 1. März 1993 wurde er zum Ordnungsamtsleiter der Kreisverwaltung Bad Liebenwerda bestellt. Beim Zusammenschluss der Kreise Finsterwalde, Herzberg und Bad Liebenwerda fungierte Reiner Sehring als Koordinator für die Bildung des Ordnungsamtes des Landkreises Elbe-Elster, das er seit 1997 leitete. In seine Amtszeit fiel auch die mehrjährige Betriebsleitung des Eigenbetriebes Rettungdienst, und seit 2006 war Reiner Sehring auch Leiter des Katastrophenstabes des Landkreises Elbe-Elster.Marco Hanke übernimmt mit Wirkung vom 1. April die Aufgaben als Ordnungsamtsleiter in der Kreisverwaltung. Der Dezernent für Recht, Ordnung und Landwirtschaft, Dirk Gebhard, übereichte ihm dieser Tage ein entsprechendes Schreiben. Marco Hanke…

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