Auf Stippvisite im Winterwald

Finsterwalde. Am Vormittag des 3. Januar ist ein junges Känguru aus dem Finsterwalder Tierpark auf dem Spielplatz an der Bürgerheide gesichtet worden. »Das Känguru ist wohl aufgrund der ihm unbekannten Schneeschicht in seinem Gehege etwas panisch geworden und über den Zaun gehüpft«, so die Vermutung der Tierpfleger des Tierparks. Eine Zeit lang konnten die Tierpflegerinnen und Tierpfleger das Tier noch auf dem Gelände das Tierparks halten. Dann ist es jedoch durch die Streben der Besuchertür geschlüpft und hat sich, vorbei an Joggern und Spaziergängern, auf den Weg in die Bürgerheide gemacht. Mit Hilfe der Tierpfleger konnte das kleine Känguru nach einer kurzen Verfolgungsjagd durch die Bürgerheide sowie den angrenzenden Kleingärten wieder eingefangen und in sein Gehege zurückgebracht werden. »Dem Tier geht es gut. Es wird bloß die nächsten Tage etwas Muskelkater haben, genau wie unsere Tierpflegerinnen und Tierpfleger, die es wieder einfangen konnten. Vielleicht wollte das Känguru auch einfach mal wieder unter Menschen sein«, meint der Leiter des Tierparks Finsterwalde, Torsten Heitmann. Da der Tierpark seit dem 2. November 2020 für den Publikumsverkehr geschlossen sein muss, ist es auch für die vielen Tiere sehr ruhig auf den Wegen und an ihren Gehegen geworden.Am Vormittag des 3. Januar ist ein junges Känguru aus dem Finsterwalder Tierpark auf dem Spielplatz an der Bürgerheide gesichtet worden. »Das Känguru ist wohl aufgrund der ihm unbekannten Schneeschicht in seinem Gehege etwas panisch geworden und über…

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Grundbildungszentrum wird weiter gefördert

Elbe-Elster. Kurz vor dem Jahresende traf die erhoffte gute Nachricht aus Brandenburgs Ministerium für Bildung, Jugend und Sport in der Kreisvolkshochschule Elbe-Elster ein: Die Arbeit des Grundbildungszentrums (GBZ) kann nahtlos weitergeführt werden. Bereits im August 2020 reichte der Landkreis den Antrag für eine weitere Förderung des erfolgreichen GBZ ein, seit Anfang Dezember ist es gewiss: das GBZ in Elbe-Elster wird bis zum Jahresende 2022 als eines von insgesamt neun Grundbildungszentren im Land Brandenburg weiter gefördert. Noch ist es vergleichsweise still im Gärtnerhaus in Elsterwerda. Dort ist der Hauptsitz des Regionalen Grundbildungszentrums Elbe-Elster. Noch sind die Lernstuben geschlossen. Frau Teichmann, Mitarbeiterin im GBZ, beschäftigt Lernende mit Homeschooling-Aufgaben. Einige Lerner werden online betreut. Dazu tippt sie fleißig Anregungen und Korrekturen im vhs-lernportal, schreibt Nachrichten. Die Lerner bekommen zusätzliche Aufgaben gestellt. Dazu muss auch telefoniert werden – nicht immer klappt das Lernen am Computer reibungslos. Andere Lernende bekommen Post, Lese- und Schreibaufgaben, Übungen zum Textverständnis oder Literatur in leichter oder einfacher Sprache. Am anderen Schreibtisch werden künftige Veranstaltungen und Schulungen geplant. »Wir hoffen, dass zur diesjährigen LiteraTour wieder gelesen werden kann und dass die Lernstube in Präsenz bald wieder aufgenommen werden kann. Menschen mit geringer Literalität, Bildungsbenachteiligte Erwachsene, sind von den Einschränkungen, die pandemiebedingt auch für das Lernen in der Lernstube gelten, besonders betroffen«, weiß Sabine Rau, die Projektleiterin zu berichten. Schon mehr als 3 800 Besuche in den Lernstuben konnten die beiden Mitarbeiterinnen zählen. Für die Statistik ist jeder Besuch nur eine Zahl, für die Lernenden ein Schritt, den sie bestimmt nicht immer leicht gehen. Mitarbeiterinnen sind für die Lerner oft mehr als nur „Lehrer“: ein bisschen Psychologe, ein bisschen Berater, Vertrauter oder ein bisschen Freund muss man sein, um ein vertrauensvolles Miteinander aufzubauen, um Lernen zu ermöglichen. Darum ist es wichtig, dass die Arbeit und das Lernen nahtlos weitergehen kann. Künftig wird es noch einfacher sein, in einer der Lernstuben zu lernen. Sobald es möglich ist, werden die Lernstuben wieder geöffnet sein. Wer selber jemanden kennt, der mit dem vhs-lernportal übt oder üben möchte, kann im Grundbildungszentrum eine einfache Anleitung bekommen: Tel. 03533/ 620 85 70 oder per Mail an grundbildungszentrum@lkee.de.Kurz vor dem Jahresende traf die erhoffte gute Nachricht aus Brandenburgs Ministerium für Bildung, Jugend und Sport in der Kreisvolkshochschule Elbe-Elster ein: Die Arbeit des Grundbildungszentrums (GBZ) kann nahtlos weitergeführt werden. Bereits im…

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Impftermine über die Rufnummer 116117 vereinbaren

Elbe-Elster. Im Land Brandenburg und damit auch im Landkreis Elbe-Elster werden Termine für die Corona-Schutzimpfung nur telefonisch über die Rufnummer 116117 vergeben. Die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes, die allgemeine Fragen zu den aktuellen Corona-Maßnahmen und zum Corona-Virus beantwortet, kann keine Impf-Termine vergeben und auch keine Fragen rund um die Impfung klären. Auch die Geschäftsstellen des DRK Landesverbandes Brandenburg e.V. und der Kassenärztlichen Vereinigung verweisen auf die zentrale Rufnummer 116117. Das Gesundheitsministerium in Brandenburg weist zudem noch einmal daraufhin, dass in dieser Anfangsphase, in der nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung stehen, nur Personen mit höchster Priorität nach der Coronavirus-Impfverordnung Anspruch auf eine Schutzimpfung haben. Eine Terminvergabe ist derzeit für die Impfzentren Potsdam, Cottbus und Schönefeld möglich. Wenn das Impfzentrum für den Landkreis in Elsterwerda in Betrieb geht, dann sind über die genannte bundesweit einheitliche Telefonnummer auch Terminabsprachen für die Elbe-Elster-Halle am Elsterschloss-Gymnasium für den zunächst durch die Coronavirus-Impfverordnung festgelegten Personenkreis (u.a. Personen über 80 Jahre) möglich. Alle aktuellen Informationen zur Umsetzung der nationalen Impfstrategie COVID-19 im Land Brandenburg werden auf der Internetseite https://brandenburg-impft.de veröffentlicht. Die Corona-Infektionen im Landkreis Elbe-Elster bleiben weiter auf sehr hohem Niveau. Die Zahl Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen (7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner) steht aktuell bei 492. Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Elbe-Elster meldet am 8. Januar 2021 nachfolgende statistische Angaben zu den Corona-Infektionen im Landkreis: gesamt positiv Getestete: 3.547 (+ 104 zum Vortag) davon aktive Fälle: 934 (+ 47 zum Vortag) genesene Personen: 2.530 (+ 57 zum Vortag) bestätigte 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner: 492,0 (429,2 am Vortag) stationär behandelte Personen: 35 (Stand 8.1.21) davon intensivmedizinisch: 10 (Stand 8.1.21) Personen in Isolation bzw. häusliche Quarantäne: 2620 (+ 590 zur Vorwoche/ Stand 8. Januar 2021) verstorben: 83 Personen (unverändert zum Vortag) Die Angaben entsprechen, wenn nicht anders angegeben, dem aktuellen Stand am 8. Januar, 8.30  Uhr. Aktuelle Daten sowie weitere Informationen mit entsprechenden Links rund ums neuartige Coronavirus im Landkreis Elbe-Elster sind unter www.lkee.de jederzeit abrufbar. Darunter heute auch aktuell die Fallzahlen aktiver Fälle nach Gemeinden im Landkreis Elbe-Elster - Stand 8. Januar 2021.Im Land Brandenburg und damit auch im Landkreis Elbe-Elster werden Termine für die Corona-Schutzimpfung nur telefonisch über die Rufnummer 116117 vergeben. Die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes, die allgemeine Fragen zu den aktuellen…

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Mit ruhiger Hand und Konzentration

Doberlug-Kirchhain. Beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks konnte Maria Berl mit ihrer Gesellenprüfung vollends überzeugen und holte den ersten Platz in den Landkreis Elbe-Elster. Die 23-jährige Konditorin, die ihre Ausbildung bei der Bäckerei Bubner in Doberlug-Kirchhain absolvierte, freut sich sehr über den Landessieg. Das übergreifende Thema bei der Gesellenprüfung lautete »Theater«. Maria Berl entschied sich für das Stück »Die Schöne und das Biest«. Dazu kreierte sie eine Buttercreme-Torte mit Schokomousse und Himbeersahne in Form einer Theaterbühne. Eine Rose aus Zucker bildete den krönenden Abschluss. Neben der Torte musste sie außerdem Pralinen sowie herzhafte Gebäckteile herstellen. »Eigentlich lief alles ganz gut«, sagt die bescheidene Jungkonditorin. Einzig die Krokant-Platten waren ein wenig zu fest geraten. Doch Not macht bekanntlich erfinderisch und so konnte ein Heißluftfön als Retter dienen. Was ist notwendig, um durch eine solch anspruchsvolle Prüfung zu kommen? »Ein ruhiges Händchen und Konzentration«, erklärt die Konditorin. »Und man darf den Zeitaufwand nicht unterschätzen.« Dieses Rezept ging auf: Maria Berl holte knapp 92 von 100 möglichen Punkten und hat die praktische Prüfung damit mehr als erfolgreich absolviert. In der Bäckerei Bubner fühlt sich die 23-Jährige pudelwohl. Rund zehn Mitarbeiter stellen in der Konditorei des Unternehmens täglich frische Kuchen, Torten und andere Köstlichkeiten her. Die Stimmung im Team ist super und der Alltag ist abwechslungsreich. »Am liebsten arbeite ich in der Tages- und Tortenproduktion. Immer häufiger schicken uns Kunden Fotos mit individuellen Torten, die sie gern haben wollen. Das ist jedes Mal eine Herausforderung, die aber sehr viel Spaß macht«, berichtet die junge Frau, die als Konditorin ihren Traumberuf gefunden hat. Um sich weiterzubilden und irgendwann selbst Lehrlinge ausbilden zu können, startet sie Anfang des Jahres mit dem Ausbilderschein. Schon als Kind hat sie zu Hause viel gebacken und dabei alles Mögliche ausprobiert. Bei der Bäckerei Bubner kann sie diese Kreativität professionell ausleben. In ihrer Freizeit züchtet die junge Frau Kaninchen. »Auch sie bekommen von mir regelmäßig Leckereien, nur ist das dann eben Löwenzahn und keine Torte«, sagt Maria Berl schmunzelnd.Beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks konnte Maria Berl mit ihrer Gesellenprüfung vollends überzeugen und holte den ersten Platz in den Landkreis Elbe-Elster. Die 23-jährige Konditorin, die ihre Ausbildung bei der Bäckerei Bubner in…

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