wit/pm/asl

Lokomotive Uebigau lässt Funken sprühen

Sportler brauchen neuen Rasentraktor

Das weitläufige Areal des SV Lok Uebigau beansprucht nicht nur viel Zeit für die Bewirtschaftung, es ist auch entsprechende Technik notwendig. Für einen Teil der Arbeiten kann der Verein zwar im drei- bis vierwöchigen Abstand auf die Hilfe des städtischen Bauhofs zurückgreifen, dennoch sei es nicht zu schaffen, diese Aufgabe in angemessenem Umfang zu erfüllen, schreibt der Vorstand des SV Lokomotive Uebigau e.V.: »Unser Equipment ist mit einem kleinen und knapp 20 Jahre alten Rasentraktor mehr als mangelhaft. Dies lässt den Schluss zu, dass an der Stelle eine Neuinvestition dringend erforderlich ist. Mit der Unterstützung der Sparkasse Elbe-Elster haben wir deshalb auf der Plattform 99Funken.de ein Crowdfunding-Projekt ins Leben gerufen, mit dem dieses Ziel umgesetzt werden soll. Die Fundingschwelle beträgt 5 000 Euro, was den Anschaffungskosten für einen Rasentraktor, in der für uns passenden Größenordnung, entspricht. Alles was darüber hinaus geht soll für die Anschaffung von notwendigem Zubehör, wie z.B. Vertikutierer und Belüfter, verwendet werden. So sind wir nicht nur in der Lage die Grünflächen zu mähen, sondern können auch den Rasenplätzen umfängliche Pflege bieten, welche definitiv den größten Aufwand verursacht.«

Der Schritt sei zwingend erforderlich um die Bedingungen für alle Sportler und auch Besucher des Vereinsgeländes attraktiv zu gestalten. Nachdem 2019 mit der Installation der automatischen Rasenbewässerung auf beiden Plätzen ein erster Meilenstein erreicht wurde, ging es 2020 mit der Erweiterung des Vereinsheims und der Renovierung der Heimkabinen weiter voran. Mit dem neuen Rasentraktors wäre es möglich, das Vereinsgelände in einem ordentlichen Zustand zu halten. Das Projekt läuft bis zum 12. Juni. Bereits für geringe Beträge gibt es attraktive Prämien.

Alle weiteren Infos zum Projekt sind unter www.99funken.de/bester-freund-des-platzwarts zu finden.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Breitbandausbau in Niesky läuft

Niesky. In Niesky und den Ortsteilen sind die Bagger unterwegs. Im April startete auf der Schleiermacherstraße der Breitbandausbau. Die Stadt gehört zu den Kommunen, die über ein Förderprojekt schnelleres Internet bekommen. Durch das Projekt, das über den Landkreis läuft und von Freistaat und Bund gefördert wird, wird der Breitbandausbau in Gebieten vorangetrieben, in denen Telekommunikationsunternehmen alleine nicht ausbauen würden, weil es sich betriebswirtschaftlich nicht lohnt.  Diese sogenannten „weißen Flecken“, also Bereiche, wo nicht mindestens 30 Mbit/s im Download anliegen und wo auch in den nächsten drei Jahren ohne Förderung kein Ausbau stattfinden würde, sollen so erschlossen werden. Zehn Cluster wurden dazu eingeteilt und der Ausbau an verschiedene Unternehmen vergeben. In Niesky und den Ortteilen baut die Telekom aus. Zu den geförderten Gebieten gehören Teile der Stadt Niesky und der Ortsteile See und Kosel sowie Stannewisch, Neukosel, Sandschenke und Zedlig. Nicht überall muss dazu schweres Gerät zum Einsatz kommen. „In Niesky liegen schon viele Leerrohre“, sagt Sven Kubitz, Sachbearbeiter Tiefbauverwaltung. Dort können die neuen Glasfaserkabel einfach eingeblasen werden. In den Ortsteilen sieht das anders aus. Dort muss der Bagger ran. Bis zu einem Gigabit pro Sekunde sind die Anschlüsse dann schnell. Finanziert wird das Projekt zu 90 Prozent vom Bund, den Restzahlt der Freistaat. Auch die Hauseigentümer, die an das neue Glasfasernetz angeschlossen werden, zahlen nichts, die komplette Zuleitung zum Haus inklusive eines Glasfaserübergabepunktes wird ebenfalls durch die Fördermittel finanziert. Gestartet wurde der Ausbau in Niesky am 19. April auf der Schleiermacherstraße. Dieser Bauabschnitt dient der Erschließung des Bereiches um die ehemaligen Baustoffwerke. Danach folgt Bauabschnitt 2 in Neuhof (Spremberger Straße, Trebuser Straße). Bis Mitte des Jahres dauern die Arbeiten nördlich der Bahn in Zeche und See an. Alle restlichen Bauabschnitte in See und Niesky sollen bis Ende 2021 abgeschlossen sein. Die genauen Ausführungstermine sind hier noch nicht bekannt. Für die Bereiche Kosel, Stannewisch, Zedlig, Neukosel und Sandschenke ist der Baustart für Ende Juni geplant.In Niesky und den Ortsteilen sind die Bagger unterwegs. Im April startete auf der Schleiermacherstraße der Breitbandausbau. Die Stadt gehört zu den Kommunen, die über ein Förderprojekt schnelleres Internet bekommen. Durch das Projekt, das über den…

weiterlesen