Hilfe holen ist ganz leicht

Senftenberg. Katzen, die kein Zuhause haben, leiden gerade jetzt im Winter. Der Südbrandenburger Tierfreunde e.V. kümmert sich um diese Tiere. Wie die Vereinsvorsitzende Stephanie Schneider sagt, sind herrenlose und wilde Katzen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz stark verbreitet, da die Leute ihre Katzen nicht kastrieren oder chippen lassen. »Man darf der Natur bei wilden oder Freigänger-Katzen keinen Lauf lassen. Sie sollten immer kastriert werden, damit die Population nicht nach oben schießt. Wir haben in den letzten Jahren bereits viel Aufklärungsarbeit hinsichtlich der Kastration geleistet. Trotzdem gibt es immer noch sehr viele Katzen, die sich unkastriert vermehren.« Erst unlängst haben sie wieder eine geschwächte Katze in der Nähe des alten Friedhofs in Senftenberg aufgelesen. Solchen Tieren kann jeder helfen, wenn er Hilfe holt: »Man sollte bei wilden Katzen immer den zuständigen Tierschutzverein kontaktieren und bei herrenlosen Tieren das Ordnungsamt. Es hat einen Vertrag mit einem Tierheim. Dort verbleibt das Tier bis sich der Besitzer meldet.« Im Jahr 2020 hat sich der Südbrandenburger Tierfreunde e.V. zirka 40 herrenlosen und über 150 wilden Katzen angenommen. Es werden laut Stephanie Schneider von Jahr zu Jahr mehr. »Leider bekommen wir von den Gemeinden oder von den Städten keine große Unterstützung und müssen unsere Arbeit aus Spendengeldern selbst finanzieren.« Wie sie informiert, betreuen sie zurzeit auch drei Futterstellen bei Lauchhammer mit je zehn bis 16 Katzen. »Gern kann man uns mit Futter, Sachspenden oder Geldspenden unterstützen.« Zudem besitzt der Verein zwei Futterspendenboxen im Rewe Großräschen und Fressnapf Lauchhammer. Kontakt zu den Südbrandenburger Tierfreunden unter:  https://suedbrandenburgertierfreundeev.wordpress.com Katzen, die kein Zuhause haben, leiden gerade jetzt im Winter. Der Südbrandenburger Tierfreunde e.V. kümmert sich um diese Tiere. Wie die Vereinsvorsitzende Stephanie Schneider sagt, sind herrenlose und wilde Katzen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz…

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Lausitz bekommt eigene Monopoly-Edition

Bautzen. Die Lausitz erhält ihre eigene Monopoly-Edition. Vor wenigen Tagen präsentierten die Initiatoren, die Agentur polar|1 und der Düsseldorfer Spieleverlag Winning Moves, erstmals das Projekt. Noch in diesem Jahr soll die Lausitz-Edition des bekannten Brettspiels auf den Markt kommen. Egal ob Lausitzer Seenland, wunderschöne Altstädte, Museen oder Schlösser, alle Highlights der Lausitz werden ihren Platz im Spiel finden. Bis dahin können die Einwohner der Region entscheiden, welche Orte (anstatt der im Monopoly üblichen Straßen) und Sehenswürdigkeiten unbedingt aufs Spielbrett sollen. Vorschläge können über die eigens eingerichtete Website www.lausitz-spiele.de die Facebook-Seite sowie per Post unterbreitet werden. Neben den Orten können auch Ideen für Sehenswürdigkeiten und sogar Vorschläge für die Texte der Ereignis- und Gemeinschaftskarten eingereicht werden. Vorschläge werden bis zum 30. März 2021 angenommen. Bei einem anschließenden Online-Voting können die Lausitzer über die Orte abstimmen, die auf das Spielfeld kommen. Das Spiel wird komplett auf die Lausitz angepasst. Neben Orten und Gemeinden der Region werden Spielfeld und Verpackung mit Fotos von Sehenswürdigkeiten versehen. Ein besonderes Highlight der Lausitz-Edition von Monopoly ist, dass das Spiel zweisprachig in Deutsch und Sorbisch erscheinen wird. Damit leistet das Gesellschaftsspiel auch einen Beitrag zum Erhalt der sorbischen Sprache, besonders bei jüngeren Menschen. Mehr Infos unter www.lausitz-spiele.de Die Lausitz erhält ihre eigene Monopoly-Edition. Vor wenigen Tagen präsentierten die Initiatoren, die Agentur polar|1 und der Düsseldorfer Spieleverlag Winning Moves, erstmals das Projekt. Noch in diesem Jahr soll die Lausitz-Edition des bekannten…

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Filmemacher von morgen gesucht

Lübbenau/Spreewald. Am 29. Januar endete in Lübbenau die 2021er Ausgabe des größten Brandenburger Kinderfilmfestes – digital und genauso erfolgreich wie in den vergangenen Jahren. Vom 22. bis 29. Januar wurden fünf Spielfilme für Kinder und Jugendliche gezeigt. Darunter »Unheimlich perfekte Freunde«, »Fritzi - eine Wendewundergeschichte«, »Mein Freund, die Giraffe« und »Sophie Scholl- Die letzten Tage«. Mit dem Film »Wintertochter« - Gewinner des Deutschen Filmpreises 2012 in der Kategorie »Bester Kinder- und Jugendfilm« und vielfach international ausgezeichnet - endete das erstmals nur in rein digitaler Form, größte Filmfestival für Kinder und Jugendliche im Land Brandenburg am 29. Januar. Aus dem Studio der AWO Medienbildung JIM Brandenburg Süd in Lübbenau, wurde auch das Rahmenprogramm mit abschließenden Filmbesprechungen live übertragen. Mehr als 250 Teilnehmer und eine lange Liste mit tollen Feedbacks in der Hand, bescheinigen dem »Kinderfilmfest Lübbenau digitalé« einen großen Erfolg. »Wir werden diesen Weg weiter beschreiten. Sowohl der FilmSeenSommer als Kino im ländlichen Raum, als auch das J I M Filmfestival in Lübbenau im September stehen vor der Tür. Auch dabei werden wir digitale Angebote an Kinder und junge Menschen in Südbrandenburg richten. Schon heute suchen wir die jungen Filmemacher von morgen. Bis zum 31. März läuft unsere Kurzfilm-Challenge für jeden Interessierten. Wir wollen Kinder und Jugendliche dazu motivieren, ihren Kulturbetrieb selbst zu gestalten und bieten Workshops und Wandertage an, bei denen wir dazu anleiten, selbst Filme zu drehen. Natürlich auch in digitaler Form.«, so Dirk Blaschke von der AWO Medienbildung JIM Brandenburg Süd. Kinderfilmfest Anmeldungen/Infos: AWO Medienbildung JIM Brandenburg-Süd (Alexander-von-Humboldt-Straße 43 in 03222 Lübbenau)0177/ 3840923jim@awo-bb-sued.de  Instagram/Internet: Interessierte erhalten aktuelle Infos über Angebote, Leistungen und Kontaktdaten auf Instagram @awo.ja_osl sowie der Unternehmensseite www.jim.awo-bb-sued.de.Am 29. Januar endete in Lübbenau die 2021er Ausgabe des größten Brandenburger Kinderfilmfestes – digital und genauso erfolgreich wie in den vergangenen Jahren. Vom 22. bis 29. Januar wurden fünf Spielfilme für Kinder und Jugendliche gezeigt.…

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Sauerstoff & Stickstoff für die E-Mobilität von morgen

Schwarzheide. Air Liquide erweitert sein Engagement in Schwarzheide. Das Unternehmen hat mitgeteilt, dass es dort den Bau einer neuen Anlage zur Luftzerlegung für die Gewinnung von Sauerstoff und Stickstoff plant, vornehmlich für die geplante Batteriekathodenfertigung der BASF in Schwarzheide. Das Investitionsvolumen liegt nach Unternehmensangaben bei 40 Millionen Euro. Air Liquide betreibt insgesamt 23 Werke in Deutschland. Die neue, hochmoderne Luftzerlegungsanlage wird der zweite große Produktionsstandort von Air Liquide für Luftgase in Ostdeutschland sein. Einen neuen langfristigen Vertrag über die Lieferung von Sauerstoff und Stickstoff in Schwarzheide haben Air Liquide und BASF unterzeichnet. Wirtschaftsminister Jörg Steinbach erklärte: »Ich freue mich sehr, dass Air Liquide sein Engagement so eindrucksvoll weiterentwickelt. Wenn ein Unternehmen in einen Standort in Brandenburg investiert, ist das immer eine gute Nachricht. Wenn diese Ansiedlung in der Lausitz stattfindet und einen Beitrag zur dortigen Strukturentwicklung leistet, ist das ein weiterer Grund zur Freude. Und wenn es sich dann auch noch um eine Anlage für die Gewinnung eines Reaktionspartners für die geplante Kathodenproduktion für Elektrofahrzeuge bei der BASF handelt, ist das ein weiteres wichtiges Puzzlestück auf dem Weg Brandenburgs zum Land der E-Mobilität. Die Wertschöpfungskette in Brandenburg wird immer weiter geschlossen.« Neue Leuchttürme, die weit über die Lausitz hinausstrahlen Das Beispiel Air Liquide zeige beispielhaft, wie verschiedene Branchenfelder sich vorteilhaft ergänzen. »Die BASF braucht Sauerstoff und Stickstoff für ihre Fertigung von Batteriematerial. Und Air Liquide schreibt als Partner der BASF die Geschichte der Mobilitätswende mit«, hob der Minister hervor. Mit der BASF-Kathodenfertigung, dem von der BASF zudem geplanten Batterie-Recycling und Zulieferern wie Air Liquide entsteht in der Lausitz ein neuer industrieller Schwerpunkt rund um die Mobilität der Zukunft. Steinbach: »Da entstehen neue Leuchttürme, die weit über die Lausitz hinausstrahlen werden – und mit denen die Lausitz attraktiv ist für Fachkräfte aus der Industrie.«Air Liquide erweitert sein Engagement in Schwarzheide. Das Unternehmen hat mitgeteilt, dass es dort den Bau einer neuen Anlage zur Luftzerlegung für die Gewinnung von Sauerstoff und Stickstoff plant, vornehmlich für die geplante…

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