Der Corona-Pandemie zum Trotz

Senftenberg. Die Pflegeschule im DRK-Bildungszentrum in Senftenberg suchte während der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Schulschließungen nach kreativen Lösungsansätzen. »Unser Anspruch war es, keine Lehrplaninhalte ausfallen zu lassen. Deshalb suchten wir nach flexiblen, praktischen Lösungen«, erläutert Schulleiterin Katrin Sanne. An der Pflegeschule des DRK-Kreisverbands Lausitz habe man sich dabei auf die Möglichkeiten konzentriert, die den Schülern am meisten vertraut waren, nämlich webbasierte Cloudlösungen. Neben der Umstellung auf digitale Lerneinheiten und häusliche Arbeitsaufträge musste sich die Pflegeschule auch der Herausforderung stellen, dass viele Berufsschüler von ihren Ausbildungsträgern kurzfristig bei der Versorgung der Patienten und Bewohner gebraucht wurden. »Somit waren an die Flexibilität unserer Unterrichtsangebote extreme Anforderungen gestellt«, erzählt die Schulleiterin weiter. Das Team der Pflegeschule ermöglichte und koordinierte den digitalen Unterricht über Bildschirmpräsentationen, die von den Lehrkräften mit digitalen Audiobeiträgen ausgestaltet wurden. Diese Vorträge wurden in eine Cloud hochgeladen, auf die die Schüler jederzeit Zugriff hatten. »So konnten sich die Schüler ihre Unterrichtszeiten in Abhängigkeit von ihren jeweiligen Rahmenbedingungen frei einteilen. Ergänzt wurden die digitalen Beiträge durch Videokonferenzen, die individuell vereinbart wurden«, sagt Katrin Sanne. »Unsere Schüler haben den digitalen Unterricht sehr gut angenommen und gemeistert«, weiß die Schulleiterin nicht nur aus Gesprächen mit Schülern, sondern auch aus den äußerst positiven Rückmeldungen der Ausbildungsbetriebe. Da nicht gänzlich auf den Unterricht im Klassenraum verzichtet werden sollte, wurden einige Veranstaltungen als Online-Präsenz durchgeführt. Insgesamt konnte durch leichte Verschiebungen einzelner Präsenszeiten und die digitalen Unterrichtsangebote der Lehrplan eingehalten werden. Das Team der Pflegeschule habe es deshalb geschafft, dass seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 keine Lehrplaninhalte ausgefallen sind.Die Pflegeschule im DRK-Bildungszentrum in Senftenberg suchte während der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Schulschließungen nach kreativen Lösungsansätzen. »Unser Anspruch war es, keine Lehrplaninhalte ausfallen zu lassen. Deshalb suchten…

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Welche Orte sollen aufs Lausitz-Monopoly?

Bautzen. Mehr als 5.000 Menschen haben ihre Ideen für die Gestaltung der Monopoly Edition Lausitz bei den Spieleentwicklern eingereicht. So sind seit der ersten Präsentation im Februar mehr als 130 Lausitzer Orte und Gemeinden zusammengekommen. Neben den großen und bekannten Städten wie Cottbus, Bautzen und Görlitz sind auch kleinere Orte wie Gablenz, Kottmar oder Rammenau im Rennen um einen Platz auf dem Spielbrett dabei. Ebenfalls vorgeschlagen wurden zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Kartentexte. Dazu zählen »Klassiker« wie die Ortenburg in Bautzen oder die Zittauer Schmalspurbahn und »Geheimtipps« wie das Elektroporzellanmuseum Margarethenhütte oder die Holzhäuser in Niesky. »Wir sind überwältigt von der Resonanz der Lausitzerinnen und Lausitzer. Egal ob über unsere Website, über Facebook oder per Post: Viele Einwohnerinnen und Einwohner der Lausitz haben mitgemacht und tolle und witzige Ideen entwickelt«, sagt Florian Freitag von der Agentur polar 1, die das Spiel entwickelt. Jetzt können die Lausitzer darüber entscheiden, welche der mehr als 130 vorgeschlagenen Orte und Gemeinden es tatsächlich aufs Spielfeld schaffen. Nur für 22 Orte ist Platz. Bis zum 30. April kann auf der Website www.lausitz-spiele.de abgestimmt werden. Jeder hat genau drei Stimmen und kann täglich einmal abstimmen. »Welche Orte es dann tatsächlich aufs Spielfeld geschafft haben, wird zur Präsentation des Spiels in einigen Monaten feststehen«, ergänzt Florian Freitag. Gemeinsam mit Partnern aus der Lausitz wird bis dahin an der Gestaltung des Spiels gearbeitet. So sollen unter anderem bekannte Sehenswürdigkeiten und Fotomotive der Lausitz auf Spielkarton und Spielbrett abgebildet werden.Mehr als 5.000 Menschen haben ihre Ideen für die Gestaltung der Monopoly Edition Lausitz bei den Spieleentwicklern eingereicht. So sind seit der ersten Präsentation im Februar mehr als 130 Lausitzer Orte und Gemeinden zusammengekommen. Neben den…

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