Grundlage für Entschädigung

Lauchhammer. Die Stadt Lauchhammer hat den Weg frei gemacht, um die Übernahme der von Absiedlung betroffenen privaten Grundstücke am Pappelweg in Lauchhammer-Ost durch die Stadt Lauchhammer sicherzustellen, berichtet Stadtsprecher Heiko Jahn. Die Übernahme der Grundstücke ist laut Jahn Voraussetzung dafür, dass die notwendigen  Sanierungsmaßnahmen der LMBV am Pappelweg in den nächsten Jahren umgesetzt werden können. »Damit wurde für die betroffenen Bürger die Grundlage geschaffen, entsprechende  Entschädigungszahlungen zu erhalten«, sagt Bürgermeister Roland Pohlenz. Des Weiteren wurde laut Jahn wieder, wie bereits für die Grundstücke an der Külzstraße, eine Vereinbarung zwischen der LMBV und der Stadt beschlossen, in der geregelt sei, dass die Grundstücke zunächst in die Verantwortung der LMBV hinsichtlich aller Rechte und Pflichten gehen einschließlich der bis zum Zeitpunkt der  Fertigstellung der Sanierungsmaßnahmen anfallenden Kosten. Alle Grundstücke würden so hergerichtet werden, dass ein gefahrloses Betreten der Flächen möglich werde. Eine Nutzung für künftige bauliche oder gewerbliche Nutzungen werde es dort nicht mehr  geben. Alle Beschlüsse während dieser nichtöffentlichen Sondersitzung der Stadtverordneten wurdeneinstimmig gefasst.Die Stadt Lauchhammer hat den Weg frei gemacht, um die Übernahme der von Absiedlung betroffenen privaten Grundstücke am Pappelweg in Lauchhammer-Ost durch die Stadt Lauchhammer sicherzustellen, berichtet Stadtsprecher Heiko Jahn. Die Übernahme der…

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Hupen gegen Corona-Frust

Senftenberg. Am Samstag trafen sich Gegner der Corona-Maßnahmen zu einem Autokorso in Senftenberg. Zu der Demo hatten sich zunächst zirka 30 Teilnehmer angemeldet. Schlussendlich waren es weit mehr, wie seitens der Brandenburger Polizeidirektion Süd zu vernehmen war. Laut Schätzungen von Passanten waren es um die 100 Fahrzeuge. Zwei Mal drehte man hupend die Runde durch die Stadt. Die ihren Anfangspunkt in der Briesker Fabrikstraße nahm, über die Briesker Straße zur Großenhainer Straße am Krankenhaus vorbei in die Bahnhofstraße mündete. Das laute Vorbeifahren am Krankenhaus weckte dann auch einer dpa-Meldung zur Folge die Kritik des Kreisverbands der CDU-Senftenberg. Es sei respektlos, von den Corona-Leugnern am Krankenhaus lautstark vorbeizufahren, wo Menschen um ihr Leben ringen. Dies ließe jedes Mitgefühl vermissen, es ist egoistisch und verhöhne die vielen Opfer der Pandemie, hieß es in der Meldung. Neben den zahlreichen einheimischen Teilnehmern waren auch Kennzeichen aus Cottbus, Hoyerswerda und Elbe-Elster zu sehen. Auch die Beweggründe der Teilnehmer waren so verschieden wie die Herkunft. So waren die üblichen Verschwörungstheorien zu hören oder das totale Ablehnen der Impfungen. Aber auch durchaus kritische Töne, die einen ernsten Hintergrund haben, waren zu vernehmen. Eine junge Frau sorgte sich um die Zukunft ihres Kindes, das im vergangenen Jahr eingeschult wurde: »Mein Sohn hatte bis jetzt eigentlich keinen Tag einen normalen Unterricht. Selbst im Sommer musste immer eine Maske sein Schulleben begleiten. Und jetzt ist kein Ende in Sicht«, zeigt sie ihre Zukunftsangst. Dass die junge Familie auch nur mit einem Handy am Onlineunterricht teilnehmen muss und sich seitens der Schule keine Lösung angeboten werde, ließe ihr Vertrauen in die Regierungsmaßnahmen nicht gerade steigen, lässt sie durchblicken. Bei den Passanten stieß der Autokorso auf geteilte Meinungen. Von »leichtfertigem Handeln« bis »freundlichem Winken« war alles vertreten. Ein Passant brachte es dann auf den Punkt: »Die sollten sich mal mit einem Menschen unterhalten, der einen schweren Verlauf der Krankheit hatte«, zeigt er sein Unverständnis mit der Aktion. Laut Polizeimeldung sei die Aktion ohne Vorkommnisse verlaufen.Am Samstag trafen sich Gegner der Corona-Maßnahmen zu einem Autokorso in Senftenberg. Zu der Demo hatten sich zunächst zirka 30 Teilnehmer angemeldet. Schlussendlich waren es weit mehr, wie seitens der Brandenburger Polizeidirektion Süd zu vernehmen…

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I-Tüpfelchen am Stadthafen

Senftenberg. Die Form soll bewusst an ein Segel erinnern - womit der Bezug zum Senftenberger See offenkundig wird. Das neue Infosegel am Hafeneingang ist fertig und informiert künftig über die Geschichte des Tagebaus und des Speicherbeckens Niemtsch. Aber auch touristische, kulturelle und weitere Angebote in der Stadt sollen künftig hier veröffentlicht werden. Die Schaukästen auf der Innenseite des Segels werden dem Theater Neue Bühne, dem Museum und dem Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg (LSB) zur Verfügung gestellt. Sie können dort wechselnde Informationen zu Veranstaltungen oder Ausstellungen veröffentlichen. Das Infosegel hat circa 25.000 Euro gekostet. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen der Stadtumbaumaßnahme »Platzgestaltung Am Stadthafen« und wird zu zwei Dritteln aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg gefördert. Der Eigenanteil von einem Drittel wird von der Stadt getragen. Der Zweckverband LSB und der WAL (Wasserverband Lausitz) haben sich ebenfalls an der Finanzierung der Platzgestaltung beteiligt. Die Errichtung des Infosegels war Teil der Neugestaltung des Senftenberger Hafeneingangs. Diese Baumaßnahme war in drei Bauabschnitten durchgeführt worden. Begonnen hatten die Arbeiten 2019. Der dritte und letzte Bauabschnitt startete am 9. März. Im Zuge dieses Bauabschnittes wurde auch das Infosegel aufgebaut. Zur Gestaltung des Hafeneinganges gehörte unter anderem die Neuordnung der vorhan denen Stellflächen und die Komplettierung des Blindenleitsystems.Die Form soll bewusst an ein Segel erinnern - womit der Bezug zum Senftenberger See offenkundig wird. Das neue Infosegel am Hafeneingang ist fertig und informiert künftig über die Geschichte des Tagebaus und des Speicherbeckens Niemtsch. Aber auch…

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Bald ein mögliches Corona-Impfzentrum im Landkreis?

Oberspreewald-Lausitz. Am 14. Januar hatte die Landesregierung Brandenburg verkündet, auch in den bislang nicht vorgesehenen Landkreisen ein Impfzentrum zu errichten. Hierzu zählt auch der Landkreis Oberspreewald-Lausitz (OSL), teilt Landkreis-Sprecherin Sarah Werner mit. Jetzt besichtigte auf Initiative der Kreisverwaltung eine Delegation, bestehend aus OSL-Gesundheitsdezernent Alexander Erbert und Vertretern des Bereiches Brand- und Katastrophenschutz, der BASF Schwarzheide GmbH sowie des Klinikums Niederlausitz das Impfzentrum in Cottbus, um sich über Details zu informieren. Bereits zu Beginn der Diskussion zu möglichen Corona-Impfungen hatte OSL-Landrat Siegurd Heinze nach Abstimmung mit der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide im November 2020 unter anderem das Kulturhaus in Schwarzheide ins Gespräch gebracht. Der Standort wurde unter anderem aufgrund seiner verkehrsgünstigen Lage, der Größe und der technischen Voraussetzungen priorisiert. Heinze: »Wir sind bereit, uns der Umsetzung eines Impfzentrums im Landkreis anzunehmen und dies voranzutreiben. Voraussetzung ist jedoch, dass das Land verlässlich und ausreichend Impfstofflieferungen bereitstellen kann.«Am 14. Januar hatte die Landesregierung Brandenburg verkündet, auch in den bislang nicht vorgesehenen Landkreisen ein Impfzentrum zu errichten. Hierzu zählt auch der Landkreis Oberspreewald-Lausitz (OSL), teilt Landkreis-Sprecherin Sarah Werner mit. …

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Unerwünschte Badegäste

Calau. Sie werden bis zu 65 Zentimeter groß und können acht bis zehn Kilogramm auf die Waage bringen: Nutria. Die ursprünglich aus Südamerika stammenden Tiere, eine Mischung aus Ratte und Biber, entwickeln sich in einigen Gegenden immer häufiger zur Plage. Auch in Calau ist die Stadtverwaltung auf eine Population aufmerksam geworden und sieht sich gezwungen, gezielte Gegenmaßnahmen in die Wege zu leiten. Damit sich die für manchen Bürger possierlich anzuschauenden Tiere nicht zu einer echten Plage entwickeln, hat das städtische Ordnungsamt einen so genannten »Antrag auf Bejagung in befriedetem Gebiet« bei der Unteren Jagdbehörde des Landkreises OSL gestellt. »Damit bekommen wir die behördliche Genehmigung, die Tiere zu bejagen«, erklärt Thoralf Krengel, Sachgebietsleiter im Calauer Ordnungsamt. Zwar ist die Jagd auf Nutria im Land Brandenburg erlaubt, allerdings nur in freier Wildbahn. »Weil aber die Population im innerstädtischen Bereich rund um das Erlebnisbad in der Ziegelstraße sowie am Mühlgraben auftritt, müssen wir einen gesonderten Antrag auf Bejagung stellen.« Doch warum stellt Nutria ein solches Problem dar, besonders in diesem Bereich? Laut Thoralf Krengel hänge es vor allem mit dem Gebiet zusammen, in dem sich die Population aktuell aufhält. »Im Erlebnisbad, immerhin eine öffentliche Einrichtung, müssen wir als Betreiber ein Höchstmaß an Hygiene gewährleisten, um die Besucher zu schützen. Daher können wir es dauerhaft nicht zulassen, dass die Anlage durch Kot und Urin der Tiere verunreinigt wird.«Sie werden bis zu 65 Zentimeter groß und können acht bis zehn Kilogramm auf die Waage bringen: Nutria. Die ursprünglich aus Südamerika stammenden Tiere, eine Mischung aus Ratte und Biber, entwickeln sich in einigen Gegenden immer häufiger zur Plage.…

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Brücke in neuem Glanz

Senftenberg. Die Sanierungsarbeiten an der Radfahrer- und Fußgängerbrücke über die Schwarze Elster im Anschluss an die Fußgängerzone Fischreiherstraße sind abgeschlossen, berichtet Senftenbergs Stadtsprecher Henry Doll. Die Brücke, im Volksmund »Brücke am Gaumensegel« genannt, war seit September 2020 wegen der Instandsetzungsarbeiten gesperrt. Bereits im Dezember konnte sie wieder für Radfahrer und Fußgänger geöffnet werden. Die Hauptbauleistungen sind laut Doll ausgeführt und abgenommen. Geringe Restleistungen im Korrosionsschutz würden noch nach der Winterperiode erfolgen. Bei einer turnusgemäßen Bauwerksprüfung waren Schäden aufgefallen, die die Sanierung erforderlich machten. Das betraf vor allem den Korrosionsschutz und den Ersatz der hölzernen Belagskonstruktion. Es fiel die Entscheidung, diese durch einen geschlossenen Kunststoffbelag zu ersetzen. An den Brückenaufgängen musste das Betonpflaster erneuert werden. Im Zuge der Sanierung wurde die bisherige Beleuchtung durch energiesparende LED-Einsätze ersetzt. Die Installation einer Blindenleiteinrichtung zum Auffinden der Überquerung gehörte ebenfalls zu den Bauarbeiten. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 178.000 Euro.Die Sanierungsarbeiten an der Radfahrer- und Fußgängerbrücke über die Schwarze Elster im Anschluss an die Fußgängerzone Fischreiherstraße sind abgeschlossen, berichtet Senftenbergs Stadtsprecher Henry Doll. Die Brücke, im Volksmund »Brücke am…

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