Renate Kulick-Aldag

Eigene Bestände und Neues verknüpfen

Spree-Neiße. Ulrike Kremeier, seit vier Monaten Direktorin des dkw.Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus, präsentierte das Ausstellungsprogramm 2013. Aus dem Fundus schöpfen und Neues dazu kombinieren, lautet das Credo in Zeiten knapper Kassen.

Cottbus. Auf zehn Ausstellungen kann sich das geneigte Publikum im kommenden Jahr freuen. Noch ist nicht alles detailliert durchgeplant, denn die neue Direktorin Ulrike Kremeier gibt es unumwunden zu, nach nur vier Monaten kann nicht alles perfekt sein. Zu spüren ist allerdings schon jetzt ein neuer Schwung, eine Freude am Kunstgenuss, eine Wärme im Umgang miteinander. In enger Zusammenarbeit mit den Kustoden Barbara Martin, Carmen Schliebe und Jörg Sperling sind die Ideen für die kommenden Ausstellungen entstanden.

Die Ausstellungsmacher setzen sich verstärkt mit der eigenen Sammlung, ihrer Geschichte und ihren spezifischen künstlerischen Positionen auseinander und stellen zu einem jeweiligen Thema international relevante Kunstpositionen gegenüber. So kommt es zu interessanten Doppelausstellungen wie die im frühen Herbst mit Werken des Cottbuser Künstlers Hans Scheuerecker und des französischen Malers Paul Gauguin.

Den Auftakt allerdings gibt die Ausstellung "Portraits 1980 - 2010" vom 8. Februar bis 31. März. Hier sind zeitgenössische Fotografien von Michael Clegg und Martin Guttmann zu sehen. Zwei Künstler, die sich den kritischen und unabhängigen Blick auf ihre "Fotomodelle", darunter berühmte Vorstände großer Firmen, bewahrt haben. Kurator Jörg Sperling stellt diesen Werken eine Auswahl von Klassikern der Cottbuser Sammlung gegenüber. Es sind Portraitwerke mit sozialistisch-repräsentativem Anspruch von beispielsweise von Kurt Heinz Sieger sowie experimentelle Arbeiten, wie sie z.B. Kurt Buchwald und Thomas Florschuetz erstellten. rka

Das detaillierte Programm ist auf der Internet-Seite des Kunstmuseums zu finden:

www.museum-dkw.de

 

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Zittau will die Kameras

Zittau. Seit November 2019 gibt es die Soko Argus. Vergangene Woche wurde nach 16-monatiger Arbeit der Sonderkommission Bilanz gezogen. Während der Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu sich über die genannten Zahlen sicher freuen dürfte, sah das bei seinem Zittauer Amtskollegen Thomas Zenkers anders aus. So sank beispielsweise die Zahl der Eigentumsdelikte 2020 im Vergleich zu 2019 in Görlitz um 19 Prozent, in Zittau stieg sie um 24 Prozent. Eine ähnliches Bild gibt’s bei den Fahrzeugdiebstählen: In Görlitz sank die Zahl um 42 Prozent (Rückgang von 120 auf 70 Fälle), in Zittau gab es einen Anstieg um 76 Prozent (von 38 auf 67 Fälle). Diese Zahlen führt die Polizei auch auf die in Görlitz eingesetzte Videoüberwachung zurück, die im August 2019 in Betrieb ging. Die hochauflösende Technik überwacht an derzeit fünf Standorten den grenzüberschreitenden Verkehr. Die aufgezeichneten Daten werteten die Ermittler bei entsprechenden Straftaten aus. In allen übrigen Fällen wird das Material nach 96 Stunden unwiderruflich gelöscht. Darüber hinaus steht den Kriminalisten seit Ende Februar 2021 eine mobile Variante dieser Technik zur Verfügung. „Der Anstieg dieser Kriminalitätskennzahlen in Zittau und Umgebung ist erschreckend und deutlich höher als nach den Vorwarnungen auf mögliche Verdrängung aus dem Görlitzer Raum zu befürchten war“, erklärt Thomas Zenker. Die Vorbereitungen für die Kameraüberwachung an wichtigen Routen im Zittauer Raum liefen zwar bereits, die notwendigen Entscheidungen im Haushalt des Freistaats und daran gekoppelte Ausschreibungen und Vergaben lassen aber noch einen längeren Zeitraum bis zur Umsetzung vermuten. Die Stadt hat dem Innenministerium in allen planungsrechtlichen Dingen Unterstützung zugesichert. Der Zittauer OB hat auch das Gespräch mit den polnischen und tschechischen Nachbarkommunen gesucht: „Wir sind uns einig, alle wollen diese Technik und die Unterstützung der Soko Argus sowie weitere bi- und trinationale Polizeizusammenarbeit – wir brauchen neue Wege zur erfolgreichen Kriminalitätsbekämpfung in unserer Region. Das ist unser nachbarschaftliches Miteinander eine wichtige Grundlage.“  Bis zur Errichtung von Kameratechnik in Zittau dürfte es jedoch noch mehr als ein Jahr dauern, sodass Zenker eine weitere negative Entwicklung für Zittau befürchtet. „Der Freistaat muss deshalb sofort konsequent handeln, sonst ist der sichtbare Erfolg im Görlitzer Bereich nur ein teuer erkaufter und fauler Kompromiss.“ Seit November 2019 gibt es die Soko Argus. Vergangene Woche wurde nach 16-monatiger Arbeit der Sonderkommission Bilanz gezogen. Während der Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu sich über die genannten Zahlen sicher freuen dürfte, sah das bei…

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HC Elbflorenz erhält Lizenz

Dresden. Am Dienstag, 20. April, hat die unabhängige Lizensierungskommission der HBL offiziell die Lizenzen für die Saison 2021/22 vergeben. Alle Vereine der 1. und 2. Handball-Bundesliga haben demnach für die kommende Saison die Lizenz zur Teilnahme am Ligabetrieb erhalten. Somit hat auch der HC Elbflorenz Dresden eben jene Lizensierungsprüfung erfolgreich bestanden. Damit stellt der HCE in einem weiteren Schritt die Weichen für die kommende Saison. Lediglich der Zweitligist Wilhelmshavener HV erhält die Lizenz für die kommende Saison nur unter der Bedingung, dass die derzeit bestehende Liquiditätslücke bis spätestens zum 12. Mai 2021 geschlossen wird. Ansonsten äußerte sich der Leiter des Lizenzierungsverfahrens der HBL Mattes Rogowski wie folgt zum Erhalt der Lizenz bei allen Bundesligisten: „Nach über einem Jahr Corona-Pandemie zahlt es sich aus, dass die Klubs in den vorherigen Jahren solide gewirtschaftet haben und sukzessive negatives Eigenkapital abgebaut haben. Auch wenn das rettende Ufer noch ein ganzes Stück entfernt liegt, ist die Erteilung der Lizenzen nach intensiver Prüfung, wenn auch teils unter Auflagen, sehr erfreulich.“ Geschäftsführerin Cathleen Rupprecht dazu: „Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir die Lizenz erhalten haben. Ein großer Dank gilt unserem Partner der AARTAX Steuerberatungsgesellschaft mbH, die uns im gesamten Prozess des Lizensierungsverfahrens unterstützt und einen erheblichen Beitrag zum Erhalt der Lizenz geleistet haben. Wichtig, um die gesamten finanziellen und organisatorischen Vorkehrungen zu treffen, sind natürlich all unsere Sponsoren, die uns auch während der für alle schweren Pandemiezeit die Treue halten. Dafür gebührt Allen ein großer Dank im Namen des gesamten Vereins.“ (pm/HC Elbflorenz Dresden)Am Dienstag, 20. April, hat die unabhängige Lizensierungskommission der HBL offiziell die Lizenzen für die Saison 2021/22 vergeben. Alle Vereine der 1. und 2. Handball-Bundesliga haben demnach für die kommende Saison die Lizenz zur Teilnahme am…

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