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Gemeinsam auf Streife

Guben. Kürzlich trat in der Europastadt Guben/Gubin das erste deutsch-polnische Polizeiteam seinen Dienst an und sorgt nun somit zukünftig für mehr Sicherheit auf beiden Seiten der Neiße.

Im Rahmen eines Festaktes wurde das Team nun im Rathaus der Stadt Guben vorgestellt. Drei Brandenburger und zwei polnische Polizeikollegen gehören dem Grenzüberschreitenden Polizeiteam an. Um auf Gefahren aufmerksam zu machen, um mögliche Straftaten zu verhindern oder um Kriminelle zu jagen - der Einsatz der Beamten ist vielfältig. Täglich werden sie im Stadtgebiet unterwegs sein und so die Sicherheit erhöhen. Zudem wird der Einsatz des deutsch-polnischen Polizeiteams die Zusammenarbeit zwischen der Polizei, der Kommune, den Bürgerinnen und Bürgern sowie öffentlichen Einrichtungen auf beiden Seiten der Neiße fördern. Besonderen Wert legt das Team auf Präventionsarbeit. Im Fokus stehen dabei auch Gewerbetreibende. Ihnen soll verstärkt das Angebot gemacht werden, sich im Bereich des technischen Einbruchsschutzes fortzubilden.

Die Zusammenarbeit ist jedoch nicht neu

Sporadische gemeinsame Streifen gab es zwar seit Mitte der 1990er Jahre mal immer wieder. Pro Monat waren diese jedoch auf maximal zwei gemeinsame Streifen und auf besondere Anlässe begrenzt Das neue Grenzüberschreitende Polizeiteam ermöglicht ab jetzt, von Montag bis Freitag, eine tagtägliche Zusammenarbeit. Aber auch an den Wochenenden kann das Team eingesetzt werden und so beispielsweise größere Veranstaltungen oder Versammlungen begleiten.

Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke war einer der vielen Gäste, die am vergangen Freitag in Guben vor Ort waren. Er freut sich über das neue Projekt und sagt: »Kriminalität macht nicht an Grenzen halt. Die brandenburgische und die polnische Polizei schreiben mit dem gemeinsamen Polizeiteam Geschichte. Wir heben die Zusammenarbeit auf ein neues Niveau. Die Menschen in Guben und Gubin werden wie selbstverständlich auf eine effektiv und gut kooperierende Polizei vertrauen können.«

Die neue Streife mit dem gemeinsamen Logo, Funkstreifenwagen, Elektrorädern und Büro ist Ausdruck des europäischen Gedankens. Um in beiden Stadtteilen die gleiche Präsenz zeigen zu können, hat das Polizeiteam ein Gebäude unmittelbar an der Grenzbrücke bezogen. »Es ist so ein sichtbarer Anlaufpunkt für alle Einwohner der Doppelstadt«, sag Roger Höppner, amtierender Polizeipräsident des Landes Brandenburg.

INFO: Das Projekt wird aus EU-Mitteln in der Höhe von knapp über 250.000 Euro aus dem EFRE-Fonds finanziert und läuft bis zum 30. Juni.2022.

 

 

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Kaktus ist Pirnas schönstes Faschingskostüm

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