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Guben gibt den Ton an

Spree-Neiße. »Jugend musiziert« ist Deutschlands wichtigster Wettbewerb für junge Musikerinnen und Musiker. Vom 23. bis 25. Januar startet dazu der Regionalwettbewerb Süd in Guben.

»Jugend musiziert« ist ein staatlich geförderter und durch die Kultusministerkonferenz anerkannter Schüler- und Jugendwettbewerb. Er gehört zu den erfolgreichsten Unternehmungen der musikalischen Jugendbildung in Deutschland. In den vergangenen 56 Jahren des Bestehens haben etwa eine Million Kinder und Jugendliche am Wettbewerb teilgenommen. Für viele von ihnen war es ein erster Schritt in eine erfolgreiche Karriere.

Durchgeführt wird der Wettbewerb auf Regional-, Landes- und Bundesebene. Ab Januar finden im gesamten Bundesgebiet die Regionalwettbewerbe statt. Die Besten dieser Regionalwettbewerbe qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe im März. Im Land Brandenburg findet der Landeswettbewerb vom 19. bis 21. März in Cottbus statt. Die ersten Preisträger auf Landesebene wiederum werden zum Bundeswettbewerb vom 28. Mai bis 4. Juni in Freiburg im Breisgau eingeladen.

Zum diesjährigen 57. Wettbewerb sind Solowertungen für Klavier, Harfe, Drum-Set (Pop) und Gitarre (Pop) und Gesang sowie in den Ensemblekategorien für Streicher-Ensemble, Bläser-Ensemble, Akkordeon-Kammermusik und Neue Musik ausgeschrieben. In Berlin und Brandenburg wird zusätzlich die Kategorie Band Rock/Pop bewertet. »Getrennt nach Altersgruppen werden die Besten unter den Teilnehmern ermittelt. Wer hier in seiner entsprechenden Kategorie überzeugen kann, qualifiziert sich so für den Landeswettbewerb. Die 159 Wertungsspiele finden in der Städtischen Musikschule, in der Corona-Schröter-Grundschule, im Volkshaus und in der Klosterkirche statt«, berichtet Anna Korr.

Gubens Bürgermeister Fred Mahro freut sich, dass der Wettbewerb nach acht Jahren wieder in Guben stattfindet und betont: »Die Städtische Musikschule »Johann Crüger« ist der beste Beweis dafür, welchen hohen Stellenwert junge Leute und deren Musik in unserer Stadt haben. Musikschülerinnen und Musikschüler bereichern nicht nur die städtischen Veranstaltungen mit Musik, Gesang und Tanz, sondern sind aus dem kulturellen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken.« Landrat Harald Altekrüger ist begeistert von dem großartigen Engagement, von dem was geleistet wird und von dem Talent und der Leidenschaft. »Jugend musiziert« bedeutet ein Austausch untereinander, Erfahrungen zu sammeln und sich dem Leistungsvergleich zu stellen«, so Harald Altekrüger.

Die Förderer der öffentlichen Hand im Land Brandenburg sind neben dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur die Kommunen des Landes. Über ein Drittel der Finanzierung erfolgt durch den Ostdeutschen Sparkassenverband, die Sparkassen-Finanzgruppe und weitere Sponsoren. Der Regionalwettbewerb Süd wird auch in diesem Jahr wieder von Sparkasse Spree-Neiße unterstützt.

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Kaktus ist Pirnas schönstes Faschingskostüm

Pirna. Dieser fesche, stachlige Kaktus ist Pirnas schönstes Faschingskostüm - das machte selbst Bobpilot Francesco Friedrich sprachlos: An Marianne Thiel (61) aus Pirna-Copitz kommt eben wirklich niemand vorbei. Wenn es zum Fasching um kreative Ideen geht, sich zu verkleiden, lässt sie andere mit ihren Einfällen immer wieder blass aussehen und bietet was Extravagantes fürs ins Auge. Beim Faschingstanz am Rosenmontag im Copitzer Brauhaus "Zum Gießer" stach die Köchin vom Katholischen Kinderhaus erneut aus dem feierlustigen Faschingsgängern hervor. Brauhaus-Chefin Sigrid Schmees (82) körnte die dafür - zum wiederholten Male. Marianne Thiel fällt zu jedem Fasching etwas Neues ein - nichts von der Stange, alles selbst gemacht und jedes Mal ein Unikat. "Zum Karneval ein brauche ich einfach ein eigenes Kostüm", sagt sie. Der Kaktus entstand innerhalb von 14 Tagen, erzählt sie. Wie immer hat sie alles selber zusammengeschneidert. Und die Ideen dafür scheinen ihr nicht auszugehen. Diesmal staunte nicht nur das Publikum, sondern insbesondere Bob-Olympia-Sieger und -Weltmeister Francesco Friedrich (29). Auf seiner Stippvisite im Brauhaus gratulierte sie ihm zum sechsten WM-Titel im Zweierbob und er ihr zum besten Kostüm. Friedrich hatte sich zum Rosenmontagstanz von Brauhaus-Chef und Sponsor Dieter Schmees (84) sowie Kreissportbund-Geschäftsführer Dietmar Wagner (63) nicht lange betteln lassen. Kurz bei seiner Familie zuhause schaute er für wenige Minuten bei dem bunten Treiben vorbei und stand auch für ein Selfie mit Marianne zur Verfügung. Genauso Francesco Friedrich als Bob-Dominator verblüfft, läuft mittlerweile Marianne Thiel im Rennen um das beste Kostüm allen den Rang ab. "Ich gehe mindestens schon zehn Jahre am Rosenmontag zum Faschingstanz ins Brauhaus." Immer wieder versetzt sie ins Staunen. "Das ist mir beinahe schon selbst peinlich, aber es macht Spaß." Im Vorjahr kam sie als mit Christschmuck behangener Weihnachtsbaum. Davor zeigte sie sich schon als Lego-Baustein, als Hohnsteiner Kasper oder Micky Maus - gemeinsam mit ihrem Mann Rudi (63) "Max und Moritz", sowie Igel-Ehepaar sowie Kartoffeln. "Ich habe schon einen guten Einfall für nächstes Jahr..." Die beiden Thieles hatte zum ersten Mal ganz spontan ihr Sohn Andreas Thiel beim Rosenmontagsfasching begleitet. Der 33-jährige Tischler und Bauhofmitarbeiter aus Copitz mimte Ilka Bessins Kunstfigur Cindy aus Marzahn. Von der Statur her, der pinkfarbenen Kleidung saß auch die Frisur (Perücke) perfekt. Gastwirtin Sigrid Schmees prämierte ihn (Andreas Thiel) mit dem zweiten Preis. Einen Sonderpreis gab es für Mandy Rätsch (34) aus Pirna-Südvorstadt. Sie überzeugte mit ihrem "Sexappeal" als Meerjungfrau. Einen tollen Rosenmontagstanz erlebte das Copitzer Brauhaus "Zum Gießer". Als das wohl einzige Lokal weit und breit herrschte am Rosenmontag im Restaurant ein Faschingstreiben, wie es eigentlich nur in den Karnevalshochburgen des Rheinlandes üblich ist. Die Gäste werden von Diskjockey Mario Eichler unterhalten. Für tänzerische Überraschungen sorgten die "Stolpener Basalt-Tänzerinnen", die bei zwei Shows bejubelt worden. Daniel Förster Dieser fesche, stachlige Kaktus ist Pirnas schönstes Faschingskostüm - das machte selbst Bobpilot Francesco Friedrich sprachlos: An Marianne Thiel (61) aus Pirna-Copitz kommt eben wirklich niemand vorbei. Wenn es zum Fasching um kreative Ideen geht,…

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Karneval in Bad Schandau

Bad Schandau. In der 65. Faschingssaison vom Karnevalsclub Bad Schandau hat die neue Generation das Zepter in Sachen Prinzenpaar übernommen. Wie die Zeit vergeht: Vor 15 Jahren – zum 50. Jubiläum - regierte Bad Schandaus Dachdeckermeister Maik Bredner (Inhaber und Geschäftsführer der Dachdeckerfirma Bredner GmbH, gegründet 1871) den Hofstaat und das närrische Volk in der fünften Jahreszeit - an seiner Seite damals wie heute Ehefrau Berit. Maik I. (mittlerweile 51) und Berit I. (mittlerweile 52) und die Karnevalisten feierten unter dem Motto: „50 Jahre Karneval mit Frohsinn, ohne Rast, kommt alle zur Revue in den neuen Sportpalast“. Anfang Februar 2005, vor 15 Jahren, wurde nach einem halben Jahr Umbau gerade der Saal der Kulturstätte „Am Stadtpark“ fertig gestellt und zum Fasching neu eingeweiht. 2011 war mit Tochter Sarah (32) wieder jemand aus der Unternehmer-Familie Bredner Teil des Prinzenpaares. Prinzessin Sarah begleitete Maik II. als Oberhaupt der Narren im Karneval.  In diesem Jahr ist Paul, der Sohn von Berit und Maik der Karnevalsprinz. Der 25-Jährige arbeitet im elterlichen Betrieb und hat 2018 seinen Meister im Dachdeckerberuf gemacht. Erst im vergangenen Juli hat er seine Justine (28) geheiratet. Peu à peu übernimmt nun auch Aufgaben in der Geschäftsführung. Denn perspektivisch soll er die elterliche Firma in nächster Generation weiterführen. Was künftige närrische Hoheiten der Familie im Karneval betrifft, können die Eltern nunmehr nur noch auf die Enkel zählen… Daniel FörsterIn der 65. Faschingssaison vom Karnevalsclub Bad Schandau hat die neue Generation das Zepter in Sachen Prinzenpaar übernommen. Wie die Zeit vergeht: Vor 15 Jahren – zum 50. Jubiläum - regierte Bad Schandaus Dachdeckermeister Maik Bredner (Inhaber und…

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