Renate Kulick-Aldag

Küchenschlacht mit Johann Lafer

Spree-Neiße. Döberner Friseurmeister Arno Asmus punktete mit Köstlichkeiten aus der Region. Zur ZDF Küchenschlacht trat der Döberner Friseurmeister Arno Asmus an. Wie er sich dort geschlagen hat und wie er die Lausitz ins Gespräch brachte, das ist demnächst im TV zu verfolgen.

Döbern. "Papa, du kannst das!"Liebende Töchter haben grenzenloses Vertrauen zu ihren Vätern und so war es auch die Tochter von Arno Asmus, die dem Hobbykoch gut zuredete, sich an der Küchenschlacht zu beteiligen. Er zierte sich erst ein wenig, scheute auch den Aufwand, und ließ sich schließlich doch überreden. Nach der Anmeldung vor rund eineinhalb Jahren passierte erst einmal nichts, bis es dann im August plötzlich ganz schnell ging. "Die Fernsehmacher", eine Hamburger Produktionsfirma, rief an und Arno Asmus geriet ins Schwitzen. Zehn Rezepte waren gefordert und üben musste er ja auch noch.Vom 5. bis 8. Oktober stand er dann mit fünf weiteren Kandidaten und Starkoch Johannes Lafer vor der Kamera. Stress pur, aber auch ein sehr guter Rundum-Service von der Unterkunft bis zum Chauffeur. "Man wird supergut umsorgt - schließlich sollen die Kandidaten ja gut drauf sein -  und alle Zutaten wurden genau so geliefert, wie ich sie brauchte. Bis auf die Bucheckern, die habe ich selbst in Döbern gesammelt." Am ersten Tag galt es, ein Leibgericht zu kochen. Zander in Leinsamenkruste mit Kartoffel-Kürbis-Stampf und Specksauerkraut bruzzelte und brodelte bei Arno Asmus in Pfanne und Topf. Nur 35 Minuten Zeit bleiben den Hobbyköchen für das kulinarische Werk, dann wird probiert und einer muss gehen. Am nächsten Tag standen Vorspeisen auf dem Küchenplan. Arno Asmus hatte sich panierten Chicoree mit Blattsalaten, warmer Vinaigrette mit gerösteten Bucheckern dazu Lachstartar auf Knoblauchtoast ausgedacht. Am dritten Tag sollte es Entenbrust auf Rosenkohl, Kürbiskugeln und Kartoffel-Kürbis-Rösti geben, am vierten Tag Rinderfilet in Speckmantel mit Sahnemeerrettich, Spreewälder Buttergemüse, Rosmarinkartoffeln und als Dessert ein Apfel-Schoko-Crumble. Ob es der Jury geschmeckt hat? Das darf hier noch  nicht verraten werden. Nur eines kann Arno Asmus sagen: "Am fünften Tag durfte ich bei Herrn Lafer abschmecken."Ihm kam es nicht darauf an, großen Ruhm zu erwerben. "Die Küchenschlacht machte einfach Spaß und ich konnte ein wenig Werbung für den Spreewald machen. Bei den Rezepten hat mich Spreewaldkoch Peter Franke beraten, die Schokolade kam von Felicitas, die Gurken, das Leinöl, der Meerrettich aus der Region. Da haben mir die Leute von Spreewaldpräsente gut geholfen. Und jeden Tag habe ich eine andere Schürze mit einem lustigenSpruch getragen. Nachdem die Leute von Grillstoff hörten, worum es ging, kamen die Schürzen postwendend und sogar gratis in Döbern an."Das Ergebnis der Küchenschlacht können Neugierige vom 5. bis 9. November jeweils um 14.15 Uhr im ZDF verfolgen, oder sie schauen sich die Zusammenfassung am 10. November um 11.05 Uhr an. - Und wer ein Rezept haben möchte, der findet es zu  gegebener Zeit unter "Arno Asmus" bei facebook. Renate Kulick-Aldag

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.