dd

Miteinander, statt übereinander reden

Mitwirkungsrechte für Kinder und Jugendliche diskutiert

Burg (Spreewald). Wie können die gesetzlich vorgeschriebenen Mitwirkungsrechte von Kindern und Jugendlichen in den Gemeinden verankert werden? Darüber wird derzeit in den Dörfern des Amtes Burg (Spreewald) diskutiert. Briesen machte den Anfang.

Die Brandenburgische Kommunalverfassung sieht eine stärkere Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen in das gesellschaftliche Leben der Gemeinden vor. So heißt es im § 18a, Absatz 1: „Die Gemeinde sichert Kindern und Jugendlichen in allen sie berührenden Gemeindeangelegenheiten Beteiligungs- und Mitwirkungsrechte."

Per Hauptsatzung ist zu bestimmen, wie dies geregelt werden soll, und auch hier sind Kinder und Jugendliche bereits einzubeziehen. Doch welche Möglichkeiten möchten sie wirklich nutzen?

In Briesen fand dazu eine Jugendversammlung gemeinsam mit Mitgliedern der Gemeindevertretung statt. Dabei wurde deutlich, dass die Zusammenarbeit seit Jahren schon gut funktioniert, wie Jugendchef Philipp Ewert bestätigt: „Wir leben in einem kleinen Dorf und reden miteinander."

Schon in der Vergangenheit haben die Jugendlichen regelmäßig die Einwohnerfragestunde in den Sitzungen der Gemeindevertretung genutzt, um ihre Anliegen vorzustellen. Bei der Planung des demnächst aufzustellenden Jugendcontainers haben sie aktiv mitgewirkt. Zudem könnten die Jugendlichen die Mitglieder der Gemeindevertretung jederzeit direkt ansprechen.

Hendrik wünscht sich, dass im Dorf nicht über die Jugend geredet wird, wenn beim Osterfeuer oder Hahnrupfen irgendwas nicht richtig geklappt hat, sondern Probleme direkt angesprochen werden. Er schlägt vor, dass ein Vertreter der Gemeindevertretung regelmäßig an den Jugendversammlungen teilnimmt und findet dafür Unterstützung von beiden Seiten.

Am Ende sind sich alle einig, dass man die bereits gelebte Zusammenarbeit fortsetzen möchte. Nächste Möglichkeiten, die Jugend aktiv in „sie berührende Gemeindeangelegenheiten" einzubeziehen, sind die Planung für den Anbau an das Feuerwehrgerätehaus, in welchem die Jugend künftig einen Raum nutzen kann sowie bei der Vorbereitung der 675-Jahrfeier im kommenden Jahr.

In den kommenden Wochen werden auch die anderen Gemeinden sich mit der nachwachsenden Generation auseinandersetzen.

 

Pressstelle Amt Burg

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Neue Abfüllanlage für Radeberger Bier

Radeberg. »Hier entsteht eine neue Flaschenabfüllanlage« – so kündete eine große Bautafel schon während des letztjährigen Hoffestes vom Vorhaben der Radeberger Brauerei. Das Projekt ist mittlerweile voll im Gange. Nach dem Motto  »Aus zwei mach eins« wurde ab Mitte September erst die eine Anlage, ab Dezember die zweite Abfüllanlage demontiert.  Seit Anfang Januar geht es nun richtig zur Sache: Zunächst wurden beide Anlagen vollständig rückgebaut und sukzessive der Hallenfußboden so ertüchtigt, dass er die neue Anlage aufnehmen kann. Diese wird mit 0,5- und 0,33l-Flaschen sowie Kästen von 24er-, 20er- und 11er-Größe und Sixpacks arbeiten können und dabei mit sehr kurzen Umbauzeiten punkten. Parallel dazu ist die neue »Maßgeschneiderte« deutlich besser in Strom-, Wärme- und Wasserverbrauch. Der Probebetrieb soll im März starten, die Endabnahme ist für den Frühsommer geplant. Bis dahin wird das Bier in der im Erdgeschoss der Abfüllhalle befindlichen dritten Anlage in die Flaschen  gefüllt. Wer sich von den momentanen Bauarbeiten überzeugen will, kann das im Rahmen von Brauereiführungen direkt von der Besuchergalerie aus tun –  bei derzeit freier Sicht.»Hier entsteht eine neue Flaschenabfüllanlage« – so kündete eine große Bautafel schon während des letztjährigen Hoffestes vom Vorhaben der Radeberger Brauerei. Das Projekt ist mittlerweile voll im Gange. Nach dem Motto  »Aus zwei mach eins« wurde…

weiterlesen