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Start in den Advent

Spree-Neiße. Wenn wieder überall in der Region die Lichter in den Fenstern leuchten, dann hält die Adventsstimmung Einzug. Vier Sonntage, vier Kerzen und jede Menge Veranstaltungen erfreuen so in den kommenden Wochen Groß und Klein und stimmen auf das Weihnachtsfest ein.

Das 1. Adventswochenende beginnt in Spremberg mit dem am Samstag, 30. November, in der Innenstadt stattfindenden alljährlichen Lichterfest. Und alle Kinder aufgepasst: Um 16 Uhr schaut der Weihnachtsmann vorbei. Im Bullwinkel gibt es um 17 Uhr weihnachtliche Melodien mit dem Musikverein »Trachtenkapelle Spremberg« e. V.

Lichterfest lockt nach Spremberg

Die Evangelische Kreuzkirchengemeinde startet um 14 Uhr ihre Adventsfeier mit dem Bläserchor und dem Anspiel von Schülern der Kollerbergschule im Gemeindehaus der Kreuzkirchengemeinde. Zudem haben von 9 bis 18 Uhr die Geschäfte am Samstag sowie am Sonntag in der Innenstadt geöffnet. Am Sonntag, 1. Dezember, um 17 Uhr, öffnet sich das erste Türchen des »Lebendigen Adventskalenders 2019« in der Kreuzkirche Spremberg. In der Stiftung SPI – Mehrgenerationszentrum »Bergschlösschen«, beginnt um 16 Uhr das Unterhaltungsprogramm »Zauberhafte Weihnacht mit der Schlagersängerin FRANZISKA und dem Zauberer Magic Riech«. Am Rathaus startet dann um 17 Uhr das traditionelle Turmblasen mit den »Spremberger Musikanten«. In Guben ist es ebenso zu einer schönen Tradition geworden, dass der Marketing und Tourismus Guben e.V., die Städtischen Werke Guben GmbH und die Stadt Guben das Stadtzentrum von Guben in einen vorweihnachtlichen Lichterglanz präsentieren. Um 16 Uhr sind Gäste eingeladen in der Klosterkirche, Wort und Musik zum Advent zu lauschen.

Gubener Klosterkirche lädt ein

Mit dem Einschalten der festlichen Beleuchtung in der Frankfurter Straße, Berliner Straße und auf dem Friedrich-Wilke-Platz um 17 Uhr startet die Stadt in die Adventszeit. Musikalisch begleitet wird der Adventsnachmittag mit den Bläsern der Ensembles der Klosterkirche. Imbissangebote sowie heiße Getränke sorgen für das leibliche Wohl. Die Geschäfte in der Altstadt öffnen ihre Ladentüren an diesem Sonntagnachmittag.

Kleiner Weihnachtsmarkt in Forst

Auch in Forst beginnt das Wochenende mit weihnachtlicher Stimmung. Denn auf dem Gelände der Villa Neiße, in der Richard-Wagner-Straße, lädt der 4. Weihnachtsmarkt am Samstag, 30. November, von 14 bis 20 Uhr zum gemütlichen Bummeln und Beisammensein ein. Am Sonntag, 1. Dezember, beginnt um 10.30 Uhr in der Stadtkirche St. Nikolai der Familiengottesdienst zum 1. Advent mit der Evangelischen Integrationskindertagesstätte »Talitha kumi«. Von 13 bis 18 Uhr findet das 8. Lichterfest in Eulo statt. Veranstaltungsort ist der Fachmarkt für Garten und Freizeit - Wolfgang Zägel in der Euloer Straße. Für vorweihnachtliche Atmosphäre, beste Unterhaltung sowie für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der 12. Forster Adventskalender öffnet in der DRK Seniorenbegegnungsstätte von 15 bis 17 Uhr sein 1. Türchen. In der KulturKircheSacro können Interessierte von Sonntag, 18.30 Uhr, bis zum 23. Dezember hier beim 12. »Lebendigen Adventskalender« Geschichten im Kerzenschein erleben. An jedem Abend gibt es eine Geschichte um den Advent und um Weihnachten zu hören oder zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Was bedeutet 1. Advent? Der erste Advent läutet nicht nur den Beginn der Weihnachtszeit ein. Er ist auch der Beginn des neuen evangelischen und katholischen Kirchenjahres.

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Einziger Heimatmarkt 2020 mit großem Händlerinteresse

Lübben. Für den, wegen der Corona-Pandemie, einzigen Heimatmarkt im Jahr 2020 am 25. Juli gibt es ein großes Interesse aufseiten der Händler. Bei Marktmeisterin Christina Hentschel gingen mehr Anfragen als sonst ein. „Weil kaum große Veranstaltungen stattfinden, suchen Händler Möglichkeiten, ihre Produkte zu präsentieren“, berichtet sie. Bei den Heimatmärkten geht es jedoch nicht nur um den Verkauf, sondern auch darum, den Kontakt zwischen Händlern und Kunden herzustellen, über regionale Produkte und deren Besonderheiten zu informieren und damit das Bewusstsein für die Qualität regionaler Produkte zu schärfen. Neben einer Ölpresse, die von der Diedersdorfer Ölmühle präsentiert wird, gehören die Plinsen der Uckoer Plinsbäcker und der Drehorgelspieler zu den Highlights des Marktes. Angeboten werden aber auch Produkte aus der Wasserbüffelzucht, Keramik, Korbwaren, Wein, Aufstriche und natürlich viel sommerliches Obst und Gemüse. Da der Kindersachenflohmarkt samt Kinderspektakel Anfang Juni ausfallen musste, findet zum Heimatmarkt ein Flohmarkt für gut erhaltene Kinderkleidung und Spielzeug statt. „Zahlreiche Eltern haben mich gefragt, ob es denn nicht noch einen Flohmarkt geben könnte“, erzählt Christina Hentschel. Diesem Wunsch entspreche sie gern. Standgebühren für den Flohmarkt werden nicht erhoben, ein Campingtisch o.ä. ist mitzubringen. Um Anmeldung unter Tel, 03546 7925-02 oder per Mail an christina.hentschel@luebben.de wird gebeten. Der Heimatmarkt 2020 findet am 25. Juli von 8 bis 13 Uhr in der Breiten Straße statt. Die Initiative „Regional geMacht“, in deren Rahmen die Heimatmärkte stattfinden, ist eine gemeinsame Aktion der Städte Vetschau/Spreewald, Lübben (Spreewald) / Lubin (B?ota), Luckau und des Amtes Burg (Spreewald), der REG Vetschau mbH, der Jupe & Pohl GmbH, der Gründungswerkstatt Zukunft Lausitz sowie der Industrie- und Handelskammer Cottbus.Für den, wegen der Corona-Pandemie, einzigen Heimatmarkt im Jahr 2020 am 25. Juli gibt es ein großes Interesse aufseiten der Händler. Bei Marktmeisterin Christina Hentschel gingen mehr Anfragen als sonst ein. „Weil kaum große Veranstaltungen…

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Spielzeitfinale mit Verabschiedung

Cottbus. Am Samstag, 11. Juli 2020, beendete das Staatstheater Cottbus die Spielzeit 2019/20 mit der letzten Vorstellung des Sommertheater Open Air im Kasernenhof. Unter dem Motto „Mit Abstand das Beste“ wurden dort seit 18. Juni insgesamt 18 Vorstellungen gezeigt. Theaterhungrig strömten bei Sonne, Wind und auch Regen mehr als 2.100 Besucher ins Hoftheater, nachdem coronabedingt die laufende Spielzeit ab Mitte März unterbrochen werden musste. Intendant Dr. René Serge Mund führte das Haus auch durch diese kritische Zeit, die unvorhergesehene Herausforderungen mit sich brachte. Drei Mal wirkte er am Staatstheater Cottbus, zuletzt seit zwei Jahren in der Doppelfunktion als Geschäftsführender Direktor und Intendant. „Ein unermüdlicher und leidenschaftlicher Macher“ Kulturministerin Dr. Manja Schüle dankt Dr. Serge Mund sehr herzlich für sein Engagement:„René Serge Mund hat sich in den vergangenen zwei Jahren mit herausragendem Engagement für die Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) und das Staatstheater Cottbus eingesetzt. Und das in turbulenten Zeiten: Es galt Vertrauen im Ensemble neu aufzubauen, die Schlüsselpositionen in der Stiftung und im Staatstheater neu zu besetzen, Spielzeiten zu organisieren, schwierige Tarifverhandlungen zu einem Ergebnis zu führen und kreative Lösungen im Corona-Lockdown zu finden. René Serge Mund war ein unermüdlicher und leidenschaftlicher Macher vor und hinter den Kulissen. Dafür danke ich ihm sehr herzlich!“, so Ministerin Schüle. „Krisenmanager auf einem Feld von […] zerschlagenem Porzellan“ Der Oberbürgermeister der Stadt Cottbus, Holger Kelch, bedankt sich mit einem herzlichen Applaus für die „nimmermüde Arbeit“ von Dr. Serge Mund und blickt auf dessen drei Schaffensphasen an der Cottbuser Bühne zurück: „Zuerst an der Seite von Christoph Schroth bei der künstlerischen Neubesinnung des Cottbuser Theaters nach friedlicher Revolution, Wiedervereinigung und zugleich umfassender Verunsicherung und Umbruch in Stadt und Region wie im Theater. Ein zweites Mal, gerufen von Martin Schüler mit dem Aufbau der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus in Zeiten von jährlich wiederkehrenden Haushalts-konsolidierungen und Sparerwartungen. Immer im Spannungsfeld von Vorstellungen und Zielen des Intendanten und der Spartenleiter, den Erwartungen der Belegschaft, der Kolleginnen und Kollegen von Theater und Kunstsammlungen und den Anforderungen der Träger und Geldgeber.“Zuletzt, so beschreibt er dessen Rolle in der nunmehr dritten Etappe in Cottbus, wirkte er hier „als Helfer in der Not, als Krisenmanager auf einem Feld von Stolperfallen und zerschlagenem Porzellan.“ „Wunderbarer Überzeugungstäter und Ermöglicher“ Gemeinsam mit Ulrike Kremeier, Direktorin des Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst, wirkte Dr. Serge Mund in den vergangenen Jahren im Vorstand der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder): „René Serge Mund habe ich als wunderbaren Überzeugungstäter und Ermöglicher erfahren, der für und mit Kultur und Theater, insbesondere dem Staatstheater Cottbus, (durch)lebt. Durch sein schier unendliches Vertrauen in Kunst und Künstler*innen hat er als Intendant in den letzten zwei Jahren künstlerische Freiräume geschaffen, die das Staatstheater und den Teamgeist gestärkt haben. Mit der tatkräftigen Unterstützung der soliden Verwaltungsbasis der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) hat René Serge Mund das Staatstheater Cottbus dankenswerterweise wieder in ruhige Fahrwasser geführt.Abschiedsschmerz verspüre ich nicht, denn ich weiß, dass das baldige Wiedersehen mit RSM vorprogrammiert ist. Schwarz gewandet, rauchend, verschmitzt grinsend, Café und Kunst genießend: demnächst wieder in diesem Theater (und selbstredend auch im Museum).“ „Ein Glücksfall“ Jörg Rohde, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Staatstheaters Cottbus e.V., würdigt die Arbeit von Dr. Serge Mund mit den Worten: „Dr. Serge Mund war in der Krise ein Glücksfall. Er kannte das Haus und hat mit seiner unaufgeregten Überzeugungskraft Vertrauen aufgebaut und nichts versprochen, was er nicht halten konnte. Seine Verlässlichkeit hat beruhigend gewirkt, und so hat das Ensemble zu seiner Spielfreude zurückgefunden.“Am Samstag, 11. Juli 2020, beendete das Staatstheater Cottbus die Spielzeit 2019/20 mit der letzten Vorstellung des Sommertheater Open Air im Kasernenhof. Unter dem Motto „Mit Abstand das Beste“ wurden dort seit 18. Juni insgesamt 18 Vorstellungen…

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