Detlef Bogott/asl

Viele Besucher kamen zum Kulturpicknick

Spremberg. Die Weiße Tafel in Spremberg zog wegen der Corona-Krise um. Dabei erwies sich die Freilichtbühne nun als idealer Austragungsort.

Viele Gäste kamen wieder in weiß gekleidet und haben stimmungsvoll die 3. Weiße Tafel in Spremberg miterlebt. Hatte man in den beiden Jahren zuvor im Zentrum der Stadt am Bullwinkelbrunnen gefeiert, entschloss sich der Verein Jugend und Soziales auf Grund der Corona-Krise für den Standort Freilichtbühne. Das Einhalten der Abstandsregeln war den Organisatoren wichtig.

Dass dieses festliche Dinner in diesem Jahr abermals stattfinden konnte, darüber freuten sich Alexander Fritzke, Dirk Süßmilch, Antje und Benjamin Schorg und Uwe Heisler und zehn Ehrenamtliche Helfer.Lange Zeit war überhaupt unklar, ob diese Veranstaltung, wie auch die Spremberger Filmnächte, überhaupt stattfinden werden. Und wenn man nun Bilanz zieht, war das diesjährige Kulturpicknick trotz des Sicherheitskonzeptes ein großer Erfolg. Dass nicht mehr als einhundert Gäste kamen, lag eventuell auch an der Hitze. Immerhin hätte der neue Standort gut 500 Gäste aufnehmen können. Dazu kam, dass eine Bühne sowie die nötigen Sanitäranlagen an der Freilichtbühne vorhanden sind. Selbstverständlich wurde die Tafel auch wieder in diesem Jahr musikalisch umrahmt.

Herzlichst begrüßt werden konnte abermals die Polnische Delegation aus der Partnerstadt Szprotawa. Unter ihnen war auch wieder die polnische Band »Nadija«, die für ihren stimmungsvollen Auftritt bestens bekannt ist.

Der Shanty-Chor der SG Einheit eröffnete das Fest mit Seemannsliedern wie »Rolling Home, La Paloma oder Junge, komm bald wieder«. Ihre brandneue CD anlässlich ihres 10-Jährigen Jubiläums hatten die Männer ebenso im Gepäck. 20 Titel sind auf der Scheibe, die vom Meer und der Sehnsucht berichten. Die musikalische Leitung hat Hans- Günter Bartusch inne, der Kapitän des Spremberger Kanuten-Chores ist Werner Kadach.

Benjamin Sweetmilk ist beim Kulturpicknick auch kein neues Gesicht mehr, er lebt für die Musik, die ihn jeden Tag beeinflusst und die er auch selbst schreibt sowie komponiert. Durch poppige Einflüsse von Künstlern wie Taylor Swift oder Ed Sheeran sowie gefühlvollen Elementen á la John Mayer plus Songtexten, die an Bon Jovi erinnern, entsteht eine ganz besondere und persönliche, musikalische Mischung, die den Besuchern gefallen hat.

Sophia Wetzke kam mit der Band »Mardi« aus Cottbus, auch sie hatten nach langer Corona-Zwangspause endlich wieder die Gelegenheit vor einem tollen Publikum aufzutreten. Mit dem abwechslungsreichen Genre der aufgetretenen Künstler haben die Organisatoren für jeden Geschmack und jeder Altersklasse etwas im Gepäck gehabt.

Am Rande:

2019 hat das Spremberger Team des Lausitzer Kultursommers für die Veranstaltung »Weiße Tafel« einen Sonderpreis beim Innenstadtwettbewerb »Handel(n) für lebendige Innenstädte« erhalten.

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