Verzicht auf Elternbeiträge in der 3. Corona-Welle

Südbrandenburg. Viele Kinder können aktuell nicht an der Kindertagesbetreuung in Krippe, Kindergarten, Hort und Kindertagespflege teilnehmen. Einerseits sind Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen geschlossen, weil dies nach der Eindämmungsverordnung des Landes oder dem Infektionsschutzgesetz des Bundes (sog. Notbremse) vorgesehen ist oder weil ihre Eltern dem Appell gefolgt sind, Kinder im vorschulischen Alter nicht in die Kindertagesbetreuung zu geben. Um die Eltern von der Zahlung der Beiträge ganz oder teilweise zu entlasten, hat das Land eine Förderung der öffentlichen und freien Kita-Träger zugesagt. Die Träger erhalten jetzt für das I. Quartal 2021 rund 15 Mio. Euro. Dieses finanzielle Engagement trägt auch dazu bei, die Struktur der Kindertagesbetreuung zu sichern. Im I. Quartal 2021 wird eine Förderung für 197.705 Kinder in den 18 Landkreisen und kreisfreien Städten gewährt. Bildungs- und Jugendministerin Britta Ernst: „Das ist gut investiertes Geld. Die Eltern müssen nicht oder nicht die vollen Beiträge zahlen, wenn Kinder nicht in die Kita gehen und die so entstandenen Einkommensausfälle bei den öffentlichen und freien Trägern im Land Brandenburg können so zu einem großen Teil abgefangen werden. Damit wird der wirtschaftliche Bestand von Einrichtungsträgern gesichert und die Angebote der Kindertagesbetreuung für die Zukunft gewährleistet.“ Die Zweite Richtlinie Kita-Elternbeitrag Corona ist mit Wirkung zum 01. Januar 2021 in Kraft getreten. Bis zum 15. April 2021 haben alle Landkreisen und kreisfreien Städten Fördermittelanträge gestellt. Für drei Landkreise erfolgt noch eine letzte Plausibilisierung der Daten; diese erhalten ihre Bescheide voraussichtlich in der kommenden Kalenderwoche.Viele Kinder können aktuell nicht an der Kindertagesbetreuung in Krippe, Kindergarten, Hort und Kindertagespflege teilnehmen. Einerseits sind Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen geschlossen, weil dies nach der Eindämmungsverordnung des…

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Neuer BTU-Bus wirbt für Unternehmensnachfolge

Südbrandenburg. Am 21. April wurde der Lausitzer NachfolgeBus auf dem Betriebshof der Cottbusverkehr GmbH im kleinen Rahmen eingeweiht. Der grüne Bus macht einmal mehr deutlich, was gemeinsame Projekte der BTU, der Cottbuser Kammern, sowie der LEAG bewirken können und wie wichtig eine Zusammenarbeit beim Thema Nachfolge ist. Stefanie Schiemenz, Projektkoordinierende der BTU dazu: »Wir gehen mit dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekt „Lausitzer NachfolgeBus“ neue Wege um Unternehmen mit Nachfolgebedarf in der Lausitz zu unterstützen. Angesprochen werden dabei auf der einen Seite die Senior-Unternehmerinnen und Unternehmer, die daran erinnert werden, sich mit dem Thema Nachfolge frühzeitig zu befassen. Und auf der anderen Seite sollen Menschen mit einer Gründungsaffinität, aber auch Meister*innen der Kammern, Personen die strukturwandelbedingt in die Arbeitslosigkeit gerutscht sind oder Studierende darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Unternehmensnachfolge eine Karrieremöglichkeit und eine Alternative zur Neugründung darstellt.« Insbesondere an der BTU werden Studierende, Mitarbeitende und Alumni durch das Projekt Lausitzer NachfolgeBus auf eine mögliche Karriere als Innovationskraft aufmerksam gemacht. Nach dem Motto: Als Innovationskraft neue Ideen in ein Unternehmen bringen und sich Schritt für Schritt mit der Nachfolge beschäftigen. Dieser Prozess kann dann auch mehrere Jahre dauern. So funktioniert es Nachfolgeinteressierte können sich bei der BTU Cottbus-Senftenberg für den Lausitzer NachfolgeBus anmelden. Einmal im Monat fährt der Bus dann direkt zu den Unternehmen mit Nachfolgebedarf. Dabei wird jede Busfahrt passgenau auf die Interessen der Nachfolgewilligen zugeschnitten. So lernen sie im optimalen Fall Unternehmen der Region kennen und können direkt mit diesen in Kontakt treten. Bei Interesse können sich Unternehmen und Nachfolgeinteressierte bei der BTU Cottbus-Senftenberg unter unternehmensnachfolge@b-tu.de oder bei den Kammern der Region melden.Am 21. April wurde der Lausitzer NachfolgeBus auf dem Betriebshof der Cottbusverkehr GmbH im kleinen Rahmen eingeweiht. Der grüne Bus macht einmal mehr deutlich, was gemeinsame Projekte der BTU, der Cottbuser Kammern, sowie der LEAG bewirken können…

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Lockerungen im kleinen Grenzverkehr für Geimpfte

Südbrandenburg. Seit dem 28. April 2021 dürfen vollständig Geimpfte nach Polen ein- und wieder zurückreisen, ohne sich im Nachhinein in Quarantäne begeben zu müssen. Für sie sind Einkäufe oder Arztbesuche über die Grenze hinweg damit wieder einfacher möglich. Was aktuell für Verbraucher:innen in der Grenzregion gilt, erklärt Dr. Katarzyna Guzenda, Leiterin des Deutsch-Polnischen Verbraucherinformationszentrums der Verbraucherzentrale Brandenburg. Kann ich als vollständig geimpfte Person jetzt ohne Weiteres nach Polen fahren? Guzenda: „Vollständig Geimpfte sind nun nach einem Besuch in Polen von der Quarantänepflicht befreit. Bislang waren Grenzgänge ohne anschließende Quarantäne nur in Ausnahmefällen, zum Beispiel für Berufspendler oder für Schülerinnen und Schüler, möglich. Da Polen momentan noch als Hochinzidenzgebiet eingestuft ist, braucht jeder – also auch Geimpfte – bei der Rückreise nach Deutschland eine Bescheinigung über einen negativen Test. Der Test darf maximal 48 Stunden alt sein.“ Welche Geschäfte sind jetzt in Polen geöffnet? „Große Einkaufszentren sind nach wie vor geschlossen. Verbraucherinnen und Verbraucher können aber in Lebensmittelgeschäften, Drogerien oder Apotheken einkaufen. Auch ein Besuch in einem Friseur- und Kosmetiksalon ist grundsätzlich möglich, allerdings ist dafür eine Terminvereinbarung empfehlenswert. Am 3. Mai bleiben die meisten Geschäfte wegen des nationalen Feiertages geschlossen. Ab dem 4. Mai stehen weitere Lockerungen in Aussicht: Einkaufszentren, Möbelhäuser sowie Baummärkte sollen wieder öffnen dürfen.“ Kann ich in ein Restaurant oder in die Kneipe gehen? „Ebenso wie in Deutschland ist auch in Polen das Verzehren von Speisen in Gaststätten momentan nicht erlaubt. Die Abholung von bestellten Gerichten ist aber möglich. Nach den aktuellen Plänen der polnischen Regierung sollen Gaststätten ab dem 15. Mai wieder im Außenbereich servieren dürfen.“ Was muss ich noch bei meinem Aufenthalt in Polen beachten? „In Polen gilt aktuell eine Maskenpflicht, und zwar nicht nur in Geschäften oder auf Märkten, sondern auch auf der Straße. Genau wie in Deutschland ist als Mund-Nasen-Schutz nur noch eine medizinische oder eine FFP-Maske zugelassen.“Seit dem 28. April 2021 dürfen vollständig Geimpfte nach Polen ein- und wieder zurückreisen, ohne sich im Nachhinein in Quarantäne begeben zu müssen. Für sie sind Einkäufe oder Arztbesuche über die Grenze hinweg damit wieder einfacher möglich. Was…

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