Feuer, Wasser und verzierte Eier

Dissen-Striesow. Auch das Heimatmuseum Dissen darf wieder für seine Gäste da sein. Rechtzeitig vor Ostern! »Viele bunte sorbische Ostereier und die Sonderausstellung ›Feuer, Wasser und verzierte Eier‹ sind jetzt bei uns zu sehen«, lädt Museumsleiterin Babette Zenker ein. Wer kennt sie nicht, die wunderschönen, kunstvoll verzierten sorbischen Ostereier? Sie sind oft das Erste, was einem in der Lausitz bei der Vielzahl an sorbischen Osterbräuchen einfällt. Die bunten Eier wurden in der Lausitz ursprünglich als Symbol der Fruchtbarkeit verschenkt. Wer wissen möchte, wie diese kleinen Kunstwerke entstehen, welche unterschiedlichen Techniken es gibt, und welche Bedeutung die Muster haben, darf beim Verzieren »über die Schulte« schauen. Über 650 einzelne Wachspunkte, die zusammen verschiedene Muster formen, kann man auf einem reich verzierten Ei entdecken. Gleichzeitig hält die Sonderausstellung »Feuer, Wasser und verzierte Eier« viele Informationen über die Osterbräuche, wie das Ostersingen, das Osterwasser holen, das Patengeschenk oder über die gewaltigen Osterfeuer, die in fast jedem Dorf in der Niederlausitz in der Osternacht entzündet werden, bereit. Das Museum kann zu den gewohnten Öffnungszeiten, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag sowie an den vier Samstagen vor Ostern (13., 20. und 27. März sowie 3. April), jeweils von 10 bis 15 Uhr, besucht werden. »Aufgrund der aktuellen Regel zur Bekämpfung der Pandemie, bitten wir Sie, sich vor dem Besuch des Museums telefonisch unter Tel 035606/ 256 oder per Mail heimatmuseum@dissen-spreewald.de anzumelden«, erklärt Babette Zenker. Der Eintritt kostet für Erwachsene 6 Euro, für Kinder 4 Euro.Auch das Heimatmuseum Dissen darf wieder für seine Gäste da sein. Rechtzeitig vor Ostern! »Viele bunte sorbische Ostereier und die Sonderausstellung ›Feuer, Wasser und verzierte Eier‹ sind jetzt bei uns zu sehen«, lädt Museumsleiterin Babette Zenker…

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Forschungsprojekt für medizinische Versorgung

Südbrandenburg. Der demografische Wandel in Brandenburg ist vor allem auch im Bereich der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum schon jetzt spürbar. Und die Situation wird noch an Dramatik zunehmen. Denn in fünf bis zehn Jahren gehen viele Hausärzte in Südbrandenburg in den Ruhestand. Nachfolger sind für viele Praxen nicht in Sicht. Trotz großer Anstrengungen sind kaum junge Mediziner dazu zu bewegen, sich in einer südbrandenburgischen Kleinstadt niederzulassen. Die medizinische Versorgung für die Menschen in ländlichen Regionen wie Südbrandenburg langfristig zu sichern, ist das Ziel des Forschungsprojekts »com(m) 2020«. Wissenschaftler der Thiem-Research GmbH, der Forschungstochter des Carl-Thiem-Klinikums und der BTU tauschen sich derzeit dazu mit Vertretern der Kommunen Spremberg, Welzow, Luckau, Forst und Elsterwerda aus. Dabei wollen sie Probleme und Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten in der Region zunächst sammeln und dann daraus mögliche Lösungsansätze ableiten. In Planung sind beispielsweise telemedizinische Terminals an zentralen Stellen. Diese Terminals sollen einerseits den Kontakt zwischen Arzt und Patient ermöglichen und dem Arzt andererseits bei Bedarf auch einen visuellen Eindruck vom Patienten geben. Zeitgleich könnten Vitalfunktionen (z.B. Blutdruck, Herzfrequenz oder Blutzucker) erfasst und in die Arztpraxis übertragen werden. Gerade im ländlichen, dünn besiedelten Raum würde dies Patientinnen und Patienten lange Fahrten für Routineuntersuchungen zum Hausarzt ersparen. Im Spremberger Ortsteil Schwarze Pumpe ist beispielweise ein „Gesundheitslandhaus“ geplant. Mit Patienten-Café, Gemeindeschwester und telemedizinischem Terminal wollen die Wissenschaftler der Thiem-Research GmbH gemeinsam mit der Kommune einen Anlaufpunkt für die medizinische Grundversorgung der Anwohner schaffen. In Welzow, Forst, Luckau und Elsterwerda sind ähnliche Projekte angedacht.»Wir freuen uns über weitere Anregungen und Ideen für unser Forschungsprojekt aus der Bevölkerung«, so Dr. Franziska König. Gemeinsam mit Jana Kube leitet sie das Forschungsprojekt »com(m) 2020«. »Wir wollen dazu beitragen, eine gute medizinische Versorgung auch in ländlichen Regionen zu gewährleisten. Denn nur so bleibt die Lausitz in Zukunft attraktiv.«Die neunmonatige Konzeptphase startet mit einer intensiven Zusammenarbeit und Projektplanung mit den Kommunen in Südbrandenburg. 250 000 Euro stehen für die Konzepterarbeitung zur Verfügung. Ende des Jahres soll es mit der technischen Entwicklung der telemedizinischen Terminals losgehen.Der demografische Wandel in Brandenburg ist vor allem auch im Bereich der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum schon jetzt spürbar. Und die Situation wird noch an Dramatik zunehmen. Denn in fünf bis zehn Jahren gehen viele Hausärzte in…

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Wiedersehen mit Jolka und Jorko

Burg (Spreewald). »Wegen der anhaltenden Pandemie ist es undenkbar, dass schon Ende Mai eine Veranstaltung mit tausenden Gästen an einem Platz durchgeführt werden könnte«, erklärt Nicole Schlenger, Leiterin des Sachgebiets Tourismus im Amt Burg (Spreewald). Deshalb sei es nur richtig und fair für alle Beteiligten, frühzeitig eine Entscheidung zu treffen. Darum ist nun entschieden worden, dass auch die Spreewälder Sagennacht 2021 nicht stattfinden wird. Dennoch wolle man den Urlaubsgästen, die hoffentlich zu Pfingsten wieder anreisen können, und Einheimischen etwas Kultur bieten. Gemeinsam mit dem Sorbischen National-Ensemble plant der Kurort für den Pfingstsonntag, 23. Mai, eine sagenhafte Veranstaltung an drei Standorten. »Mit drei Schauplätzen, die zur gleichen Zeit bespielt werden, und einem umfangreichen Hygienekonzept wird es uns möglich sein, die Besucherinnen und Besucher zu lenken«, so Nicole Schlenger. Große und kleine Fans der Sagennacht können sich am Pfingstsonntag also auf sagenhafte und spannende Geschichten freuen. Am Bismarckturm sowie im Kur- und Sagenpark werden in kurzen Szenen die vergangenen Sagennächte zu erleben sei. Auf dem Festplatz erklingt die Musik eines ganzen Orchesters. Zu Fuß kann man von Ort zu Ort schlendern, und verweilen, wo es einem gefällt. Natürlich wird es auch eine gastronomische Versorgung geben. Der Eintritt für diesen sagenhaften Spaziergang ist frei. Bisher erworbene Tickets für die Veranstaltungen der Spreewälder Sagennacht 2020 oder 2021 können an der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden. Mehr Informationen auf www.burgimspreewald.de »Wegen der anhaltenden Pandemie ist es undenkbar, dass schon Ende Mai eine Veranstaltung mit tausenden Gästen an einem Platz durchgeführt werden könnte«, erklärt Nicole Schlenger, Leiterin des Sachgebiets Tourismus im Amt Burg (Spreewald). Deshalb…

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