Spende für Forster Hundesportler

Forst. Kürzlich trafen sich die Mitglieder des Hundesportvereins Forst e.V. unter Leitung von Nobert Schefter, Vorstandsvorsitzender, und Jens Bossenz, Teamleiter der Volksbank Spree-Neiße eG in Forst, vor dem Trainingsplatz in der Nähe der Euloer Teiche. Wie wichtig eine theoretische Ausbildung auch von Hundeführern ist, können die Vereinsmitglieder nur bestätigen. Denn ein Hund kann nur so gut geführt werden, wie sein »Herrchen/ Frauchen« selbst Wissen über die Haltung seines Tieres hat. Jens Bossenz von der Volksbank Spree-Neiße eG überreichte einen Scheck in Höhe von 900 Euro aus den Mitteln des VR-Gewinnsparen für die Anschaffung eines PCs, Beamers und einer Leinwand für eine optimale Ausbildung. Trotz des aufregenden Jahres und Einschränkungen konnte zudem bereits ein zweiter, durch einen Zaun abgetrennter Trainingsplatz verwirklicht werden. Coronabedingt musste in der Zeit des Lockdowns von März bis April das Training komplett ausfallen, danach gab es wieder einen eingeschränkter Trainingsbetrieb – immer nur mit max. 3 Hunden gleichzeitig auf dem Platz. »Die jährlich stattfindenden Wettkämpfe blieben ebenfalls auf dem Areal aus. Doch nun gibt es Lichtblicke und Anfang September konnten wir an einem ersten Wettkampf überhaupt wieder teilnehmen«, so Norbert Schefter. Am 31. Oktober wird im Hundesportverein ein Turnier-Hundesport-Wettkampf auf eigenem Boden durchgeführt. Dabei geht es um Leichtathletik mit dem Hund in den Disziplinen: Gehorsam, 1 000 / 2 000 / 5.000 m Lauf, Hürden-, Slalom- und Hindernislauf.Kürzlich trafen sich die Mitglieder des Hundesportvereins Forst e.V. unter Leitung von Nobert Schefter, Vorstandsvorsitzender, und Jens Bossenz, Teamleiter der Volksbank Spree-Neiße eG in Forst, vor dem Trainingsplatz in der Nähe der Euloer Teiche.…

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Zwei Kolkwitzer im Ehrenamtsbuch verewigt

Kolkwitz. Als großes Dankeschön an alle ehrenamtlich Tätigen hat der Landkreis Spree Neiße ein Buch herausgegeben. Unter dem Titel »Ehrenamtler-Helfer des Gesellschaft« hat der Kreis 20 Helfer portraitiert und dabei auch deren Vereine oder Organisationen vorgestellt. Zwei dieser Ärmelhochkrempler kommen aus der Gemeinde Kolkwitz. Der Landrat Harald Altekrüger und der Bürgermeister Karsten Schreiber freuten sich am 18. September darauf, diesen persönlich das Buch überreichen zu können. Im Ratssaal der Gemeinde erzählten Monika Berger vom Happy Bibo e.V. und der Notfallseelsorger Reinhard Hanschkatz von ihren Erlebnissen als Helfer. Der Glinziger Reinhard Hanschkatz hat mit 81 Jahren schon viel erlebt. Als Rettungssanitäter war er elf Jahre für das Deutsche Rote Kreuz und die Johanniter unterwegs und als ausgebildeter Notfallseelsorger beim Katastrophenschutz fuhr er mittlerweile zu über 100 Einsätze. Polizei und Einsatzkräfte atmen auf, wenn er vorfährt. Der Umgang mit den Hinterbliebenen braucht viel Fingerspitzengefühl und auch Zeit, die sich der Helfer gerne nimmt. Auch wenn es sich für Außenstehende komisch anhören mag, erklärt er, ihm macht diese Aufgabe Spaß. Das Gefühl, diesen Menschen, die meist in diesem Moment völlig orientierungslos vor Trauer sind, geholfen zu haben, macht ihn glücklich. In seiner Ausbildung hat er gelernt, die Schicksale, wenn er den Einsatzort verlässt, auch gedanklich hinter sich zu lassen – die Trauer der Anderen nicht zu seiner Trauer zu machen. »Ich bin nicht eiskalt, aber anders wäre diese Arbeit nicht möglich«, erklärt er. Besonders schwer sind Unfälle mit Kindern, Säuglingen oder Schwangeren. Neben den Trauernden kümmert er sich aber auch um die Rettungskräfte selbst. Seine Arbeit besteht, wie er sagt, aus Reden. »Für die Notfallseelsorge gibt es keine Tabletten. Es helfen nur Gespräche«, sagt er. Bürgermeister Karsten Schreiber hebt in seiner Dankesrede die Leistung dieser Arbeit hervor: „Notfallseelsorger. Das ist eine Arbeit, an der die meisten Menschen zerbrechen würden, die eine mentale Kraft braucht, welche die wenigsten aufbringen können“. Viel Dankbarkeit erfährt auch Monika Berger in ihrer Ehrenamtsarbeit. Die 66-Jährige ist in Kolkwitz allseits bekannt. Mit dem Happy Bibo Verein begeisterte sie Kinder für das Tanzen. Mit den Kindern wurde gemalt, gebastelt, getöpfert und gesungen. Immer in den Sommerferien lässt sie sich eine tolle Ferienaktion für die Kinder einfallen und macht so die Ferienzeit zu einem unvergesslichen Erlebnis. Als Herzenssache bezeichnet Karsten Schreiber die Hingabe mit der sich Monika Berger um die Kinder kümmert. Er würde sich freuen, wenn die Kolkwitzerin auch weiterhin mit vielen tollen Ideen den Nachwuchs vom Fernseher und Computer weglockt. Die Gemeinde Kolkwitz hat sich vorgenommen, das Engagement der vielen Ehrenamtler, welche das Dorfleben ganz besonders lebenswert machen und bereichern, in regelmäßigen Abständen zu würdigen. Im vergangenen Jahr wurde über 300 Helfer zu einem Tanzabend mit Buffet eingeladen. Diese Veranstaltung soll in regelmäßigen Abständen von etwa fünf Jahren wiederholt werden. Damit soll das Engagement gewürdigt aber auch Helfer für einen Austausch zusammengebracht werden.Als großes Dankeschön an alle ehrenamtlich Tätigen hat der Landkreis Spree Neiße ein Buch herausgegeben. Unter dem Titel »Ehrenamtler-Helfer des Gesellschaft« hat der Kreis 20 Helfer portraitiert und dabei auch deren Vereine oder Organisationen…

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Orientierung für Forster Rückkehrer

Forst. Seit August 2019 ist Silke Steiniger zentraler Ansprechpartner für Rückkehrer, die in Forst wieder Fuß fassen möchten. Wie sie sagt, wird das Beratungsangebot angenommen. Oft hätten die Rückkehrwilligen konkrete Fragen und sind über Forst gut informiert. »Sie nutzen vor allem ihre persönlichen Kontakte zur Vorbereitung der Rückkehr, nehmen dann aber das Beratungsangebot der Stadt Forst dankbar und gern an«, erzählt Silke Steiniger. Rückkehrer denken oft weit voraus Sie informiert zur Arbeitsmarktsituation und stellt Kontakte zur Arbeitsagentur sowie deren Rückkehrerinitiative her. »Neben der Frage nach einem Job ist das zweite große Thema die Suche nach einem Kita-Platz oder Fragen zu den Grundschulen. Hier arbeite ich eng mit den verantwortlichen Mitarbeitern im Rathaus zusammen und stelle die Kontakte her.« Damit die Suche nach dem richtigen Wohnraum erleichtert werde erhalten Rückkehrwillige eine Übersicht der Vermieter in Forst. Oft sei die Frage des Wohnraums jedoch bereits geklärt. Teilweise würden sich Rückkehrwillige sehr frühzeitig informieren: »Sie beschäftigen sich perspektivisch mit diesem Gedanken.« Wie Silke Steiniger berichtet, suchen die Rückkehrwilligen oft auch einfach das Gespräch, um sich mit ihr über ihr Vorhaben auszutauschen, sich einen aktuellen Überblick über Forst zu verschaffen und ihr ihre Überlegungen für die Rückkehr darzulegen und teilweise auch zu beraten. Um Rückkehrwillige zu erreichen, kooperiert die Stadt Forst mit bestehenden Initiativen und bietet das Beratungs- und Unterstützungsangebot auf der Homepage an. Wie Silke Steiniger sagt, gibt es viele Beweggründe, warum ehemalige Forster in ihre Heimat zurückkehren: »Der ausschlaggebende Grund ist die Rückkehr zur Familie, zu den Eltern, insbesondere wenn kleine Kinder vorhanden sind. Die Unterstützung der Familie und die sehr gute Kita-Betreuung in Forst sind für die Rückkkehrer von großer Wichtigkeit.« Allerdings ist die Suche nach einem passenden Job die größte Herausforderung. »In unserer Region sind nicht alle Branchen vertreten, damit verbunden gibt es nicht für jeden Rückkehrwilligen einen schnellen beruflichen Einstieg. Gehaltsabstriche nehmen die Rückkehrwilligen größtenteils in Kauf«, berichtet Silke Steiniger. Eine Rückkehrerin arbeitet im Rathaus Eine Statistik, ob eine Rückkehr funktioniert oder nicht, führe sie nicht. »Von Einigen weiß ich, dass die Rückkehr in die Heimat erfolgreich verlaufen ist. Eine Rückkehrerin konnten wir für die Arbeit in unserer Verwaltung als Digitalisierungsbeauftragte gewinnen.« Und diese Rückkehrerin ist Cathleen Rohr-Mehani. Wie sie sagt, hatte sie eine sehr schöne Kindheit in und um Forst. »Dennoch packte mich nach meinem Studium das Fernweh. Die berufliche Perspektive war in der Ferne einfach besser. Ich ging nach München, wo ich seit 2001 in einem weltweit erfolgreichen, global agierenden Unternehmen in unterschiedlichen Positionen in den Bereichen Produktmanagement, Category Management und Marketing tätig war. Aber alles hat seine Zeit, man verändert sich, wird älter und irgendwann kommt der Punkt, wo ›Ankommen‹ und ›Familie‹ in den Fokus rücken und Dinge wie ›Karriere‹ oder ›Gehalt‹ nur noch eine nebengeordnete Rolle spielen.« So zog es Cathleen Rohr-Mehani, ihren Mann und die zwei Kinder nach fast zwei Jahrzehnten zurück in ihre alte Heimat. »Ausschlaggebende Punkte waren die Familie, die bessere Work-Life-Balance, die Großeltern in der Nähe der Enkelinnen, mein Mann und ich direkt vor Ort für den Fall des Falles - eine Win-Win-Situation für beide Seiten.« Geschafft, eine neue Existenz zu gründen Natürlich sei aller Anfang schwer: »Trotz Corona und den Herausforderungen, die man bewältigen muss, um eine neue Existenz zu gründen, haben wir es geschafft. Ich hatte am Ende sogar zwei Jobangebote, aus denen ich wählen konnte.«Letztlich habe sie sich für Forst entschieden: »Ich freue mich, mein Wissen und meine Fähigkeiten, die ich in einem internationalen Großkonzern sammeln konnte, einzubringen und meine Heimatstadt jetzt als Digitalisierungsbeauftragte davon profitieren zu lassen.«Seit August 2019 ist Silke Steiniger zentraler Ansprechpartner für Rückkehrer, die in Forst wieder Fuß fassen möchten. Wie sie sagt, wird das Beratungsangebot angenommen. Oft hätten die Rückkehrwilligen konkrete Fragen und sind über Forst gut…

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