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ESV Lok Riesa - Sportaerobic

https://sportaerobic-riesa.de.tl/Home.htm

Der ESV Lok Riesa Sportaerobic ist im Sportbereich - Nachwuchsleistungssport – tätig und seit 2009 sächsischer Talentstützpunkt. 2014 wurden die Riesaer zum Landesstützpunkt ernannt. Im Jahre 2014 erhielt der Verein „Das grüne Band” für hervorragende Nachwuchsarbeit. So hat man sich in erster Linie dem Nachwuchssport verschrieben. Die „Minis” (Mädchen zwischen 7 – 9 Jahre, die Trainingsgruppe existiert jetzt 2 Jahre) hatten kürzlich ihre Wettkampfpremiere im thüringischen Eisenberg. In diesem Jahr gab es bereits acht Bundeskadernominierungen. In einem Qualifikationswettkampf haben sich mehrere Mädchen aus Riesa für die Weltmeisterschaften 2018 in Guimares (Portugal) qualifiziert.

Durch die Umbaumaßnahmen an der (ehemaligen) 2. Grundschule Riesa können die Sportler nicht in ihrer angestammten Sporthalle trainieren und auch den Spezialboden (Marke Riesa) daher leider nicht nutzen. Ein lizenzierter Wettkampfboden ist in Sachsen seit Jahren nicht mehr vorhanden. Viele Bemühungen des Vereins waren bisher leider nicht von Erfolg gekrönt, weil nicht finanzierbar. Ein lizenzierter Wettkampfboden kostet je nach Anbieter ca. 25.000 Euro.

Die Riesaer Nationalmannschaftskader fahren daher mehrmals im Monat zum Training nach Niedersachsen (Wolfenbüttel, Hannover oder Rotenburg). Mit einem Boden in Riesa könnten Trainingsmaßnahmen auf Bundesebene, aber auch die Ausrichtung von Deutschen Meisterschaften in Erwägung gezogen werden. Zum Verein gehören ca. 180 Mitglieder. Die Abteilung Sportaerobic umfasst 46.

Wo steht der Verein in der Zukunft?
Ende Juni begeht der Verein sein 70-jähriges Jubiläum und ist mit seinen öffentlichen Auftritten stets regional und überregional präsent. Die stetig wachsende Mitgliederanzahl zeigt die Popularität der Sportart und auch den Zuwachs aus dem Leistungssportbereich vom Turnen und der Sportakrobatik. Der Großteil der ehemaligen Leistungssportlerinnen bleibt auch nach ihrer aktiven Karriere als Nachwuchstrainer erhalten.
Der Antrag auf Ernennung zum DTB (Deutscher Turner Bund) Aerobic-Turn-Zentrum scheiterte u.a. am fehlenden lizenzierten Trainings - und Wettkampfboden.

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